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Erwartungen übertroffen 31.07.2020 22:10:00

Apple-Aktie reagiert mit Kurssprung: Apple steigert Umsatz - iPhone kommt verspätet in Handel

Apple-Aktie reagiert mit Kurssprung: Apple steigert Umsatz -  iPhone kommt verspätet in Handel

Der Technologiekonzern Apple hat sich seinem dritten Geschäftsquartal inmitten der Corona-Pandemie robust gezeigt und einen Umsatz stärker als erwartet gesteigert. Der Konzern profitierte von der starken Nachfrage nach Apps und Geräten für die Arbeit von zu Hause und konnte eine Abkühlung im iPhone-Geschäft vermeiden.

Apple erzielte einen Umsatz von 59,69 Milliarden US-Dollar, obwohl eine neue Welle von Coronavirus-Ausbrüchen in den USA das Unternehmen zwang, erneut Geschäfte zu schliessen. Der Gewinn stieg um etwa 12 Prozent auf 11,25 Milliarden Dollar oder 2,58 Dollar pro Aktie. Analysten hatten für das am 27. Juni beendete Quartal Einnahmen in Höhe von 52,24 Milliarden Dollar erwartet.

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Alphabet Inc. (C) / Apple Inc. / Microsoft Corp. 55824042 59.00 % 10.75 %

Technologieunternehmen haben sich in der Krise besser gehalten als andere Branchen, weil ihre Waren und Dienstleistungen gefragt sind, wenn Menschen auf Telearbeit angewiesen sind und sich weniger ausserhalb des Hauses aufzuhalten.

Der Apple-Board segnete am Donnerstag zudem einen Aktiensplit im Verhältnis vier zu eins ab, mit dem die Aktie einer breiteren Investorenbasis zugänglich gemacht werden soll.

Die Apple-Aktie kletterte im NASDAQ-Handel am Freitag um 10,47 Prozent auf 425,04 US-Dollar.

Neue iPhones kommen dieses Jahr 'einige Wochen' später in den Handel

Die neuen Modelle von Apples iPhone werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt im September in den Handel kommen. Apple rechne damit, dass die Geräte erst "einige Wochen später" verfügbar sein werden, sagte Finanzchef Luca Maestri am Donnerstag.

Angesichts der Arbeitsunterbrechungen in der chinesischen Fertigungsindustrie wegen der Corona-Krise war darüber bereits im Frühjahr spekuliert worden. Von Apple werden in diesem Jahr erneut mehrere iPhone-Modelle mit verschiedenen Bildschirmgrössen erwartet. Medienberichten zufolge werden sie erstmals den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen.

Apple bringt neue iPhones seit Jahren im September heraus. Eine Ausnahme gab es 2017 - damals kam das damalige Top-Modell iPhone X erst im November auf den Markt.

Der Konzern bereitete mit der Ankündigung die Anleger darauf vor, dass im laufenden Quartal der übliche Absatzschub durch die neuen Modelle ausbleiben dürfte. Im vergangenen Vierteljahr verkauften sich aktuelle iPhones unterdessen besser als von Analysten - und dem Unternehmen selbst - erwartet.

Der Umsatz mit Apples wichtigstem Produkt stieg im Jahresvergleich um 1,7 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar (22,2 Mrd Euro). Analysten hatten mit einem iPhone-Umsatz bei nur 21 Milliarden Dollar gerechnet.

Eine wichtige Rolle scheint dabei die Neuauflage des günstigeren Modells iPhone SE gespielt zu haben. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC steigerte Apple im vergangenen Quartal den iPhone-Absatz um gut elf Prozent auf 37,6 Millionen Geräte. Der Unterschied zwischen dem Wachstum bei Stückzahlen und Umsatz weist darauf hin, dass mehr günstige Geräte als ein Jahr zuvor verkauft wurden. Auf jeden Fall ist das deutliche Absatzplus bemerkenswert in einem Markt, der nach IDC-Zahlen insgesamt um 16 Prozent schrumpfte. Es war der bisher stärkste Rückgang in dem lange boomenden Geschäft.

Der Konzern selbst nennt keine Absatzzahlen mehr. Konzernchef Tim Cook sagte dazu lediglich: "Das iPhone SE hat definitiv unseren Ergebnissen geholfen." Unter anderem hätten es viele bisherige Nutzer von Android-Smartphones gekauft. Analysten rechneten bereits damit, dass Verbraucher in der Krise angesichts der konjunkturellen Unsicherheit und Einkommenseinbussen verstärkt zu günstigeren Smartphone-Modellen greifen werden.

Im deutschen Smartphone-Geschäft stieg Apples Marktanteil nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Kantar auf 26 Prozent - von rund 20 Prozent vor einem Jahr.

Bei den Mac-Computern sprang der Umsatz um rund 22 Prozent auf den Bestwert von gut sieben Milliarden Dollar hoch. Das Service-Geschäft mit Abos für Musik oder Speicherplatz sowie Apples Erlösen aus dem App Store erwies sich erneut als wichtige Geldquelle mit einem Umsatzplus von rund 15 Prozent auf knapp 13,2 Milliarden Dollar. Apple hat inzwischen insgesamt 550 Millionen Abo-Kunden in seinen verschiedenen Diensten.

Redaktion finanzen.ch / NEW YORK (Dow Jones)

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