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Millionen-Investition 22.05.2021 21:09:00

Apple investiert: Neue Gelder sollen Produktionserweiterung vorantreiben

Apple investiert: Neue Gelder sollen Produktionserweiterung vorantreiben

Apple investiert weitere 45 Millionen US-Dollar in den Glasspezialisten Corning, der schon lange als Zulieferer für Apple arbeitet. Die neuen Gelder sollen für die Produktionserweiterung in den USA zur Verfügung gestellt werden. Auch die Forschung soll weiter vorangetrieben werden.

• Apple investiert weitere 45 Millionen US-Dollar aus Investmentfonds in Corning
• Fertigungskapazitäten sollen erhöht werden, um Nachfrage zu decken
• Sollen die Forschungsgelder für die Entwicklung eines faltbares iPhones verwendet werden?

Der Apple Advanced Manufacturing Fund

Im Jahr 2017 hatte Apple den Investitionsfonds "Apple Advanced Manufacturing Fund" in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar zur Schaffung von US-Arbeitsplätzen aufgelegt. Mittlerweile ist die Investitionssumme auf 5 Milliarden US-Dollar erhöht worden. Aus genau diesem Fonds hatte der Apple-Zulieferer Corning in den letzten vier Jahren bereits 450 Millionen US-Dollar erhalten. "Apple und Corning arbeiten seit langem zusammen, um das Unmögliche zu erreichen. Vom ersten iPhone-Glas bis zum revolutionären Ceramic Shield der iPhone 12-Reihe hat unsere Zusammenarbeit die Landschaft des Designs und der Haltbarkeit von Smartphone-Gehäusen verändert", so Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple. Das Ceramic Shield machte das Display deutlich sturzsicherer als bei vorherigen Modellen.

Corning soll Fertigungsstätten erweitern

Das Ziel der neusten Apple Investition liegt darin, dass Corning die Fertigungskapazitäten für die Produktion von Gorilla-Glas erweitern soll. Bei Gorilla-Glas handelt es sich um ein vorgespanntes Glas aus der Gruppe der Alumosilikatgläser, die bei Apples Smartphones verbaut werden. Um die steigende Nachfrage von iPhones auch in Zukunft befriedigen zu können, müssen auch die Fertigungskapazitäten von Corning erhöht werden. Die Gläser von Gorilla-Glas werden nicht nur von Apple, sondern auch von anderen Smartphone-Herstellern wie Samsung genutzt.

Forschungsgelder für faltbares iPhone?

Ausserdem sollen Teile der Investitionssumme dafür genutzt werden, um die Entwicklung innovativer Technologien voranzutreiben, so heisst es in der Pressemitteilung von Apple. Es ist bekannt, dass Corning an neuen Formen von biegsamen Glas arbeitet, so Samuel Axon von Ars Technica. Bisher gibt es auf dem Markt keine Produkte dieser Art. Hersteller, welche bereits faltbare Smartphones anbieten, nutzen Kunststoff und kein Glas. Sicher ist aber nicht, was Corning mit den Forschungsgeldern anstellt und ob die Gelder wirklich in die Forschung eines biegsamen Glases investiert werden. Ob es ein faltbares iPhone geben wird, bleibt also vorerst abzuwarten.

Redaktion finanzen.ch

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