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20.03.2026 21:43:00
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Tesla-Aktie vor neuem Schub? Was hinter dem Projekt "Macrohard" mit xAI steckt
Mit dem gemeinsamen Projekt "Macrohard" verfolgen Tesla und xAI eine Vision, die den Übergang von KI als Werkzeug hin zu KI als Arbeitskraft signalisieren könnte.
• "Macrohard" soll Funktionen ganzer Unternehmen nachbilden können
• Tesla vor Neubewertung als KI-Aktie?
Mitte März kündigte Elon Musk via X ein gemeinsames Vorhaben seiner beiden Firmen Tesla und xAI an. Das Projekt "Macrohard" - auch als "Digital Optimus" bezeichnet - soll das Sprachmodell Grok von xAI mit Hardware und KI-Agenten von Tesla kombinieren und so das "einzige intelligente Echtzeit KI-System" hervorbringen, das laut Musk in der Lage sein werde "die Funktionen ganzer Unternehmen nachzubilden".
Macrohard or Digital Optimus is a joint xAI-Tesla project, coming as part of Tesla’s investment agreement with xAI.
- Elon Musk (@elonmusk) March 11, 2026
Grok is the master conductor/navigator with deep understanding of the world to direct digital Optimus, which is processing and actioning the past 5 secs of…
Das soll "Macrohard" leisten
Wie Elon Musk in seinem X-Beitrag ausführt, soll "Macrohard" primär auf Teslas kostengünstiger AI4-Hardware laufen - die teurere NVIDIA-Hardware von xAI soll nur sparsam eingesetzt werden - und auf einem zweiteiligen System basieren, das "Instinkt" und "Vernunft" miteinander verknüpft. Dabei fungiere Grok "als zentraler Dirigent/Navigator mit umfassendem Verständnis der Welt und steuert Digital Optimus, welcher die letzten fünf Sekunden der Bildschirmanzeige und Maus-/Tastatureingaben in Echtzeit verarbeitet und ausführt", schreibt der Tesla-Chef.
Im Kern ist "Macrohard" damit laut "Marketwise" der Versuch, eine künstliche Intelligenz zu entwickeln, die einen Computer so bedienen kann wie ein Mensch und dadurch komplexe Büroarbeiten automatisiert. Um dies zu erreichen, beobachtet die KI den Bildschirm in Echtzeit und verfolgt Tasten- und Mausbewegungen - so dass sie diese Aufgaben letztlich selbst übernehmen kann. Grundlage dafür ist die Kombination der bereits genannten beiden Komponenten: eines Sprachmodells, das plant und "denkt", und eines ausführenden Systems, das diese Pläne in konkrete Aktionen übersetzt. Beim "Sehen" der Benutzeroberfläche dürften der KI dabei auch Teslas Erfahrungen aus dem Bereich Computer Vision zugutekommen, die der Autobauer im Rahmen der Entwicklung seiner FSD-Software gesammelt hat.
Letztlich soll "Macrohard" laut "Marketwise" Tabellenkalkulationen bearbeiten, Code schreiben, Kundendienstanfragen beantworten oder Unternehmenssoftware verwalten können. Prinzipiell sei "Macrohard" laut Musk sogar "in der Lage, die Funktionen ganzer Unternehmen nachzubilden. Daher der Name MACROHARD - eine witzige Anspielung auf Microsoft", schreibt er auf X. Das alles sei "eine grosse Sache", da kein anderes Unternehmen das bisher könne, gibt sich der Visionär gewohnt grossspurig. Sollten seine Versprechen dieses Mal jedoch tatsächlich wahr sein, könnte "Macrohard" tatsächlich zu einer Disruption der Softwarebranche und der Arbeitswelt beitragen.
Folgen für die Tesla-Aktie: "Macrohard" als AWS-Moment für Tesla?
Die langfristige Perspektive von "Macrohard" ist radikal: Die KI soll nicht nur sagen, was zu tun ist, sondern es direkt tun. In dieser Logik verschiebt sich die Rolle der KI fundamental - vom Assistenten zum Akteur. Im Extremfall könnte eine solche KI sämtliche Tätigkeiten eines menschlichen Mitarbeiters simulieren. Unternehmen würden dann nicht mehr nur Software kaufen, sondern digitale Arbeitsleistung beziehen - und zwar in Elon Musks Vision von seinen Firmen. Sollte dieser Ansatz funktionieren, würde Tesla in direkte Konkurrenz zu grossen Plattformanbietern rücken - und könnte mögliche neue Einkommensquellen erschliessen.
"Barron's" zieht bereits Parallelen zu Amazon, dessen Cloudgeschäft Amazon Web Services massgeblich zur Profitabilität des Mutterkonzerns beigetragen hat. Eine ähnliche Entwicklung könnte nun laut der Nachrichtenseite auch bei Tesla bevorstehen. Falls es Musk gelingen sollte, auch nur einen Bruchteil der Vision umzusetzen, könnte sich die Bewertungslogik von Tesla dementsprechend grundlegend verändern. Statt als Autohersteller würde die Firma dann als Plattform für künstliche Intelligenz wahrgenommen - mit entsprechend höheren Multiplikatoren.
Ob die ambitionierte Vision von Elon Musk jedoch tatsächlich Wirklichkeit wird, steht aktuell noch in den Sternen. Allerdings festigt das Projekt "Macrohard" bereits jetzt Teslas Anspruch, stärker als KI-Unternehmen wahrgenommen zu werden. Der bekannte Wedbush-Analyst Dan Ives bezeichnete Teslas KI-Agenten laut "Barron's" bereits als einen "Warnschuss in der Tech-Welt". "Die KI-Strategie von Tesla entwickelt sich hier rasant weiter. Ein grosser Schritt nach vorn", so der Analyst weiter. Womöglich könnten somit allein Teslas neue Ambitionen im KI-Bereich - und vor allem die damit verbundenen Hoffnungen der Investoren - das durch rückläufige Auslieferungszahlen schwächelnde Autogeschäft kompensieren und der Tesla-Aktie, die seit Jahresbeginn bislang rund 12,6 Prozent verloren hat, neuen Schwung verleihen (Stand: Schlusskurs vom 18. März 2026).
Neue Hoffnungen auf Verschmelzung weiterer Musk-Konzerne
Das gemeinsame Projekt von Tesla und xAI sowie die bereits im Januar getroffene Vereinbarung, wonach Tesla für zwei Milliarden US-Dollar Anteile an xAI erwerben wird, schüren laut "Barron's" ausserdem die Hoffnung, dass Musk irgendwann alle seine Unternehmen zu einer Multi-Billionen-Firma mit Fokus auf KI zusammenlegen könnte. Dazu passt auch, dass xAI im Februar von Musks-Weltraumfirma SpaceX in einem reinen Aktiendeal übernommen wurde, der xAI laut "Reuters" mit 250 Milliarden US-Dollar und SpaceX, das angeblich auf einen Börsengang zusteuert, mit einer Billion US-Dollar bewertete. In der Folge erhielt Tesla von der FTC im März ausserdem die behördliche Genehmigung, seine Investition in xAI in eine Beteiligung an SpaceX umzuwandeln.
Analyst Dan Ives schrieb zu entsprechenden Spekulationen bereits im Februar, dass er davon ausgehe, dass Musk seine Kräfte bündeln und Tesla innerhalb der nächsten zwölf bis 18 Monate in die SpaceX/xAI-Struktur integrieren werde. Entstehen würde dann ein übergreifendes KI-Ökosystem, das sowohl den Weltraum als auch die Erde abdeckt und Musks verschiedene Unternehmen zusammenführt - mit bislang noch nicht absehbaren Folgen für die Tesla-Aktie.
Carolin Ludwig, Redaktion finanzen.ch
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