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Zulieferer-Probleme 10.06.2021 22:12:00

Steigende Rohstoffkosten: Elon Musk verteidigt Tesla-Preiserhöhung auf Twitter

Steigende Rohstoffkosten: Elon Musk verteidigt Tesla-Preiserhöhung auf Twitter

Die weltweit steigenden Rohstoffpreise gehen auch an E-Auto-Pionier Tesla nicht spurlos vorbei. Wie Konzernchef Elon Musk sagte, komme auch der Elektroautobauer nicht um Preiserhöhungen herum.

• Teslas Model 3 und Y werden teurer
• Steigende Rohstoffkosten machen dem E-Autobauer zu schaffen
Elon Musk verteidigt Preiserhöhung auf Twitter

In diesem Jahr hatten Tesla-Fans bereits mehrere Preisanstiege bei den Stromern zu verkraften. Zwar ist es für den Elektroautobauer durchaus üblich, den Kaufpreis seiner Modelle immer mal wieder anzupassen, allerdings scheint dies in diesem Jahr besonders häufig der Fall zu sein. Wie das Nachrichtenportal Electrek schreibt, seien die Preise für den Model 3 und Y innerhalb weniger Monate bereits sieben Mal angepasst worden. Zwar handelte es sich bei den Erhöhungen jeweils um keine grossen Sprünge, in Summe hat sich hier jedoch einiges addiert.

Tesla Model 3 und Y werden kontinuierlich teurer

Denn während Teslas günstigstes Modell, der Model 3, Anfang des Jahres noch für 37'000 US-Dollar zu haben war, müssen für den Stromer nun 40'000 US-Dollar hingeblättert werden. In Deutschland zahlen Kunden 39'990 Euro. Gleiches gilt für den Model Y. Dieser kostet in der Variante Long Range AWD mittlerweile 52'000 US-Dollar, während er zuvor für weniger als 50'000 US-Dollar erworben werden konnte. Hierzulande kostet der Model Y mit maximaler Reichweite 58'620 Euro.

Musk äussert sich zu Preiserhöhungen auf Twitter

Während Tesla die Preiserhöhungen in den letzten Monaten ohne Erklärung veranlasste, äusserte sich Konzernlenker Elon Musk kürzlich via Twitter dazu. Hintergrund war der Kommentar eines Twitter-Nutzers, der sich zu den gestiegenen Preisen in Verbindung mit weniger Features kritisch äusserte.

Wie Elon Musk daraufhin erklärte, seien die höheren Rohstoffkosten ursächlich für die Preisanstiege beim Model Y und 3. Schon bei der Bilanzvorlage zum ersten Jahresviertel 2021 hatte Musk die aktuell in der Branche herrschende Chipknappheit angesprochen. Die Corona-Pandemie hat jedoch zusätzlich auch zu höheren Kosten für Seewegtransporte und Lieferverzögerungen geführt, was die empfindlichen Produktionsabläufe der Autoindustrie stört.

Funktion wegen zu geringer Nutzung entfernt

Was den zweiten Teil der Beschwerde des Twitter-Users Ryan angeht, die Lendenwirbelstütze des vorderen Beifahrersitzes sei aus dem Model Y entfernt worden, entgegnete Musk, Daten hätten gezeigt, dass die Funktion bei Kunden kaum genutzt worden wäre, weshalb das Feature wieder entfernt worden sei. Es würde sich kostenseitig nicht lohnen, eine Funktion serienmässig zu verbauen, wenn diese tatsächlich fast nie genutzt würde, so der Konzernchef.

Redaktion finanzen.ch

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