Tesla Aktie 11448018 / US88160R1014
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07.01.2026 17:28:00
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BYD-Aktie unter Druck: Trotz Gegenwind sehen Analysten langfristige Chancen
Die BYD-Aktie bleibt unter Druck: Trotz revolutionärer Technik und globaler Absatzrekorde rutscht der Kurs ab. Wird 2026 zur Trendwende oder droht ein weiterer Absturz?
• Wachstum in China verlangsamt
• Analysten bleiben positiv
Die BYD-Aktie steht aktuell im Fokus vieler Anleger. Nach einer kurzen Kursrally zu Jahresbeginn folgte rasch Ernüchterung und das Papier notierte am heutigen Mittwoch in Hongkong letztlich um 3,93 Prozent tiefer bei 95,30 HKD. Auch insgesamt bleibt die Aktie in einem deutlichen Abwärtstrend: In den letzten drei Monaten fiel der Anteilsschein um 13,13 Prozent.
Heimatmarkt verliert Schwung
Hinter dem Börsenkurs stehen fundamentale Probleme auf dem Heimatmarkt. BYD verkaufte von Januar bis November 2025 zwar beachtliche 4,18 Millionen Fahrzeuge, das Wachstum verlangsamte sich jedoch auf 11,3 Prozent, wie mehrere Medien berichten. Noch im Vorjahr lagen die Zuwachsraten merklich höher. Experten vergleichen das mit einem Läufer, der immer noch schnell ist, aber an Tempo einbüsst.
BYD und seine Mitbewerber stehen im neuen Jahr unter zunehmendem Druck: Peking reduziert einige Kaufanreize für Elektrofahrzeuge, gleichzeitig verschärft die Flut neuer Modelle den Wettbewerb auf dem heimischen Markt, während Handelsbarrieren die Expansion ins Ausland erschweren.
BYD überholt Tesla erstmals
Dennoch konnte BYD im Jahr 2025 den US-Konkurrenten Tesla erstmals überholen: Ausgeliefert wurden weltweit etwa 4,6 Millionen Pkw, davon knapp 2,3 Millionen reine Elektroautos, wie das Unternehmen am 1. Januar in Shenzhen bekanntgab. Die Gesamtzahl der Auslieferungen stieg damit um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und entspricht dem im September gesenkten Jahresziel des Unternehmens. Die Verkäufe reiner Elektroautos legten im vergangenen Jahr um 28 Prozent zu, hiess es weiter.
Technologie als Hoffnungsschimmer - autonomes Fahren in Sichtweite
Neben den starken Exportzahlen setzt BYD auch auf technische Innovation. Jüngst wurde der Konzern ausgewählt, um an Chinas nationalem Pilotprojekt für vernetzte Fahrzeuge teilzunehmen. In der Metropole Shenzhen laufen bereits Tests für autonomes Fahren auf Level 3 - hier dürfen Fahrer bei bis zu 80 Stundenkilometern die Hände vom Lenkrad nehmen, wie cnevpost berichtet. Diese Zukunftstechnologie könnte zum Gamechanger werden, sagen Insider. Sollte sich BYD hier durchsetzen, winkt dem Konzern ein Vorsprung auf dem heiss umkämpften Markt für Hightech-Fahrzeuge.
Analysten bleiben für 2026 optimistisch
Trotz der fundamentalen Probleme auf dem Heimatmarkt bleibt das Analystenhaus Goldman Sachs optimistisch und hebt laut it-times in einem aktuellen Research-Update vom 5. Januar unter anderem BYD als führend hervor. Die Bank erwartet bis 2026 anhaltenden Wettbewerb im chinesischen Markt, wobei Unternehmen mit internationaler Expansionsstrategie im Vorteil sind. Weltweit sollen die Produktionskapazitäten um rund zwei Millionen Fahrzeuge wachsen, davon etwa 700'000 im Ausland, während Gewinne der Hersteller unter Druck bleiben, heisst es weiter. Goldman Sachs spricht eine Kaufempfehlung für BYD mit einem Kursziel von 141 HKD aus.
China bemisst die Inzahlungnahme-Prämien ("Trade-in Subsidies") zudem nun prozentual am Fahrzeugwert und hebt die Schwellenwerte für Höchstsätze an. In ihrem Research-Update vom 2. Januar 2026, auf welches sich it-times bezieht, bestätigte daher auch die Citigroup für BYD nach den neuen Subventionsankündigungen ein "Buy"-Rating. Die überarbeitete Subventionspolitik dürfte die Konsolidierung im Einstiegssegment beschleunigen, da Unternehmen wie BYD von grösseren Skaleneffekten profitieren können.
Anleger sollten Chancen und Risiken abwägen
Das Gesamtbild bleibt zwiegespalten. Während das schwächelnde Wachstum in China und die Kursschwankungen kurzfristig belasten, zeigen der globale Absatzboom, technologische Fortschritte sowie positive Analystenstimmen langfristiges Potenzial. Entscheidend werden wohl die nächsten Monate, sobald sich zeigen wird, ob BYD seine Exportoffensive ausbauen und weitere Innovationen wie das autonome Fahren zur Marktreife bringen kann.
Redaktion finanzen.ch
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