Swiss Re Aktie 12688156 / CH0126881561
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27.02.2026 17:56:00
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Swiss Re-Aktie letztlich stärker: Deutliches Gewinnwachstum in 2025
Der Rückversicherer Swiss Re hat den Konzerngewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert und dabei auch die eigene Zielvorgabe sehr klar übertroffen.
Der Reingewinn belief sich auf 4,8 Milliarden US-Dollar, wie Swiss Re am Freitag mitteilte. Damit lag der Gewinn deutlich über dem Vorjahreswert von 3,2 Milliarden, der allerdings noch von hohen Rückstellungen für das US-Haftpflichtgeschäft belastet war. Für 2025 hatte sich Swiss Re einen Konzerngewinn von "mindestens 4,4 Milliarden Dollar" zum Ziel gesetzt.
Vom Gewinnanstieg sollen auch die Aktionäre profitieren. Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung nun eine um 9 Prozent höhere Dividende von 8,00 Dollar je Aktie beantragen. Zudem will Swiss Re 2026 Aktien im Umfang von 1,5 Milliarden US-Dollar zurückkaufen, davon 500 Millionen Dollar im Rahmen des nachhaltigen jährlichen Aktienrückkaufprogramms.
Mit den Resultaten hat der Rückversicherer die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Diese hatten den Reingewinn im Schnitt (AWP-Konsens) bei 4,69 Milliarden Dollar erwartet. Die Dividende wurde mit 7,59 Dollar ebenfalls nicht klar tiefer erwartet.
Für das laufende Jahr hält der Konzern an dem im Dezember gesetzten Gewinnziel von 4,5 Milliarden Dollar fest, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Gruppe strebe für die nächsten Jahre weiterhin eine Eigenkapitalrendite von mehr als 14 Prozent unter IFRS an.
Swiss Re sieht sich weiterhin Preisdruck ausgesetzt
Wie die gesamte Branche ist auch Swiss Re ist in der Sach- und Haftpflichtrückversicherung (P&C Re) zunehmendem Preisdruck ausgesetzt. In der wichtigsten Vertragserneuerungsrunde im Januar sind die Preise mehr oder weniger stabil geblieben.
Swiss Re habe per 1. Januar 2026 Verträge mit einem Prämienvolumen in Höhe von 12,4 Milliarden US-Dollar erneuert, teilte der Konzern am Freitag mit. Das habe in etwa dem zur Erneuerung anstehenden Geschäft entsprochen. Dabei habe der Konzern im Underwriting weiterhin diszipliniert agiert.
Mit Blick auf die Preise sei in dieser Runde eine Erhöhung von 0,3 Prozent bei stabilen Konditionen erzielt worden, hiess es weiter. Zur Vorsicht neigt der Konzern jedoch bei seinen Schadenannahmen. Aufgrund der Inflation und aktualisierter Risikomodelle hätten sich diese um 4,6 Prozent erhöht, womit sich netto ein Preisrückgang von 4,3 Prozent errechne.
Im Rahmen der Vertragserneuerungen legen die Erstversicherer grosse Teile ihrer Verträge mit den Rückversicherungen neu auf. Dabei werden Spitzenrisiken unter anderem für Naturkatastrophen von den Versicherungsgesellschaften an die Rückversicherer übertragen.
In der Januar-Runde stehen grosse Teile des Europa-Geschäfts zur Erneuerung an. Nach Jahren steigender Tarife waren die Preise für Rückversicherer bereits in den letzten Runden zum 1. April und 1. Juli mit verstärktem Fokus auf Asien und den USA unter Druck geraten.
Swiss Re schlägt Jean-Jacques Henchoz für Sitz im Verwaltungsrat vor
Beim Rückversicherer Swiss Re sind Veränderungen sowohl im Verwaltungsrat als auch in der Geschäftsleitung vorgesehen. So soll an der Generalversammlung vom 10. April Jean-Jacques Henchoz neu in den Verwaltungsrat gewählt werden und den abtretenden Larry Zimpleman ersetzen, wie es am Freitag anlässlich der Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 hiess.
Henchoz bringe eine "herausragende Rückversicherungsexpertise, strategisches Denkvermögen und bewährte Führungskompetenzen" mit. Von 2019 bis 2025 war er CEO des Konkurrenten Hannover Re. Davor war er von 1998 bis 2018 bereits einmal für Swiss Re tätig, zuletzt als Chef Rückversicherung der Region EMEA.
Auch für die Geschäftsleitung gab Swiss Re eine Neuernennung bekannt. Ab Anfang April wird Henock Teklu als Group Chief Transformation Officer & Chief of Staff von BlackRock Investment Management zum Rückversicherer wechseln. Teklu soll in seiner Funktion dazu beitragen, "die Transformationsagenda zu gestalten und zu begleiten". Er blicke auf 20 Jahre Führungserfahrung im Investment Banking, in der Versicherungsbranche und im Asset Management zurück.
So reagiert die Swiss Re-Aktie
Die Aktien des Rückversicherers Swiss Re zeigen sich am Freitag nach Vorlage der Jahreszahlen deutlich fester. Ein Rekordgewinn, eine über den Erwartungen liegende hohe Dividendenzahlung und das stark ausgebaute Aktienrückkaufprogramm sorgen für Jubelstimmung an der Börse.
Letztlich gehen Swiss Re um 3,74 Prozent auf 135,95 Franken in die Höhe.
Swiss Re habe ein sehr gutes Schlussquartal hingelegt und mit dem Gewinn die Erwartungen übertroffen, schreibt Ben Cohen von RBC in seiner Ersteinschätzung. Im Fokus stehe aber der "ausserordentliche" Aktienrückkauf im Umfang von 1 Milliarde Dollar. Ursprünglich hatte Swiss Re für 2026 einen Rückkauf von 500 Millionen in Aussicht gestellt, nun sind es insgesamt 1,5 Milliarden.
Der Rückversicherer habe auch aufgrund der geringen Grossschadenlast gute und über den Erwartungen liegende Gewinne erzielt und werde höher als erwartete Aktienrückkäufe tätigen, hält ZKB-Analyst Georg Marti fest. Allerdings weise die Lebens- und Krankenrückversicherung (L&H Re) infolge von Reservenverstärkungen einen tiefer als ursprünglich in Aussicht gestellten Gewinn auf.
Auch Matteo Lindauer von der Bank Vontobel hebt den zusätzlichen Aktienrückkauf als "positive Überraschung" hervor, während auch die Dividende höher als erwartet ausfalle. Dabei habe Swiss Re im Jahr 2025 mit einem Rekordgewinn überzeugt, was vor allem dem disziplinierten Underwriting und den geringen Belastungen aus Naturkatastrophen zuzuschreiben sei, heisst es.
tp/mk
Zürich (awp)
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