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Testprogramm 21.08.2020 21:15:00

Zügige Entwicklung: Chinas digitale Zentralbankwährung vor nächstem Schritt

Zügige Entwicklung: Chinas digitale Zentralbankwährung vor nächstem Schritt

Das chinesische Handelsministerium kündigte in einem Dokument an, das Testprogramm zur digitalen Zentralbankwährung auf weitere Städte auszuweiten. Kein halbes Jahr nach der Ankündigung, den digitalen Yuan in ausgewählten Städten zu testen, erreicht das chinesische Testprogramm eine völlig neue Stufe.

• Chinas CBDC kommt in mehrere Großstädte
• Einführung zu Olympischen Winterspielen 2022
• Angriff auf US-Dollar als Weltwährung

Immer mehr Staaten intensivieren ihre Überlegungen um eine digitale Währung. Das Thema ist unlängst auch bei der EZB und den G20-Finanzministern angekommen. Doch China schreitet in dieser Entwicklung mit großen Schritten voran. Nun soll in der nächsten Testphase die digitale Währung für 400 Millionen Menschen bzw. 29 Prozent der Bevölkerung Chinas testweise zugänglich gemacht werden.

Ausweitung auf bedeutende Großstädte

Bereits am 16. April 2020 kündigte China auf offiziellem Wege an, den digitalen Yuan in vier ausgewählten Städten mit insgesamt 41 Millionen Einwohnern zu testen. Nun veröffentlichte das chinesische Handelsministerium ein Dokument, wonach laut Technode das Testgebiet auf die modernen Großstädte um Shanghai, Guangzhou, Hongkong und auch der Hauptstadt Peking ausgeweitet wird. Der Ankündigung nach könnten auch ländliche Regionen an dem Testprogramm teilnehmen, sofern sie ausreichend qualifiziert seien. Welche Qualifikationen sie dafür aber erfüllen müssen, gehe aus dem Dokument nicht hervor.

Zu den olympischen Winterspielen 2022 möchte die People’s Bank of China, die chinesische Volksbank, die digitale Zentralbankwährung CBDC(Central Bank Digital Currency) einführen, wie der Chef des Banknotenhersteller G+D Wintergerst gegenüber dpa verrät. Damit würde China als erstes Land einen Live-Versuch wagen. Wintergerst sieht in China und Schweden die Länder, die in diesem Feld am meisten fortgeschritten sind. In Europa stehe man hingegen erst am Anfang der Entwicklung.

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Das sind Chinas Pläne

Die Pläne des US-Giganten Facebook, mit Libra eine eigene, digitale Währung für den internationalen Zahlungsverkehr zu entwerfen, sind bei der kommunistischen Partei alles andere als mit Freude aufgenommen worden. Wie aus einem auf BTC-Echo zitierten Statement der kommunistischen Partei als Antwort auf die Pläne Facebooks hervorgeht, werden die Pläne Facebooks als "digitales Äquivalent zum US-Dollar" und als Teil der "globale[n] Zahlungsstrategie der US-Regierung" gesehen. In dem Statement kündigte die Partei an, zusammen mit dem Zahlungsdienstleister Alipay eine Digitalwährung ins Leben zu rufen, die Libra nicht nur besiegen, sondern den US-Dollar als Weltwährung ablösen soll. Außerdem werde China "bald das erste Land der Welt sein, das eine legale digitale Zentralbankwährung herausgibt", so die Partei in dem Statement auf BTC-Echo.

Machtdemonstration Chinas?

Mit der Ausweitung des Testgebietes wird einmal mehr deutlich, dass China wie BTC-Echo beschreibt in der Blockchain-Technologie im internationalen Vergleich weit vorne liegt. Bereits mehrere chinesische Banken begannen bereits, den digitalen Yuan einzusetzen. Im Juli veröffentlichte die Regierung einen detaillierten Plan, wie die Blockchain-Technologie in bestimmten Wirtschaftsbereichen wie der Logistik oder dem internationalen Handel schrittweise integriert werden soll. Bereits zum Ende des Jahres 2020 möchte China einen finalen Entwurf zum Design von CBDC vorweisen können. Von der Geschwindigkeit, mit der China in dieser Entwicklung voranschreitet, sind andere Währungsräume noch weit entfernt.

Redaktion finanzen.ch


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