UniCredit Aktie 35395118 / IT0005239360
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18.03.2026 17:56:00
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Unicredit-Aktie fester: Übernahmegespräche mit Commerzbank 'von Angesicht zu Angesicht' - UniCredit baut IT-Stellen in Deutschland ab
Unicredit -Chef Andrea Orcel will mit seinem Übernahmeangebot für die Commerzbank die festgefahrene Lage zwischen den beiden Parteien brechen.
Orcel betonte, dass das Angebot auf alle Commerzbank-Anteile ziele. "Das Angebot ist für 100 Prozent." Nun habe man ein Fenster von 12 Wochen geschaffen für Gespräche. Ziel sei ein offenerer Dialog mit der Commerzbank, um Wertpotenziale zu heben. Er sei aber auch offen für andere Szenarien, wenn die Gespräche sich entsprechend entwickelten. "Wie auch immer es ausgeht, es wird eine Win-Win-Situation sein", zeigte sich Orcel überzeugt.
Übernahmeangebot in eigenen Aktien
Die UniCredit, die direkt über Aktien und indirekt über Finanzinstrumente knapp 30 Prozent der Commerzbank kontrolliert, hatte am Montag ein freiwilliges Übernahmeangebot für den Frankfurter Dax -Konzern angekündigt.
Dabei will die italienische Grossbank für sämtliche Commerzbank-Aktien je 0,485 neue UniCredit-Papiere bieten. Das entspricht einem Preis von 30,80 Euro je Commerzbank-Anteil oder einem Aufschlag von vier Prozent zum Schlusskurs von vergangenem Freitag. Damit bewertet die UniCreditdie Commerzbank mit knapp 35 Milliarden Euro. Final soll das Angebot aber erst im Mai vorgelegt werden. Vorher sollen die Aktionäre der UniCredit der nötigen Kapitalerhöhung zustimmen.
Widerstand aus Frankfurt
Die Commerzbank besteht auf ihrer Eigenständigkeit und bekommt Unterstützung von der Bundesregierung. Der deutsche Staat hält noch rund 12 Prozent an der Commerzbank. Vorstandschefin Bettina Orlopp fordert ein konkretes Angebot der Italiener. Sie kritisierte jüngst, die UniCredit lasse im Unklaren, wie eine wertstiftende Transaktion aussehen solle. Orlopp hatte das Vorgehen der UniCredit als "taktisches Manöver" bezeichnet, auch weil der angebotene Aufschlag gemessen am Marktwert der Commerzbank nur gering und die Kommunikation der Italiener widersprüchlich sei.
Unicredit baut bis zu 400 IT-Stellen in Deutschland ab
Die Mailänder Grossbank Unicredit will Hunderte Stellen bei IT-Diensten in Deutschland streichen. Bis Ende 2027 sollen 300 bis 400 Jobs abgebaut werden, wie ein Konzernsprecher mitteilte. Der Prozess werde sozialverträglich ablaufen im engen Austausch mit dem Betriebsrat.
Zuvor hatte das "Manager Magazin" berichtet. Demnach sollen die Stellen, die bisher grösstenteils in München angesiedelt seien, teils nach Rumänien verlagert werden.
Bei den Jobs gehe es um eine separate Einheit von IT-Diensten für die Unicredit-Gruppe an verschiedenen deutschen Standorten, nicht um Arbeitsplätze bei der Hypovereinsbank (HVB), wie der Sprecher betonte. Ziel seien Kosteneinsparungen und eine stärker integrierte und einheitlichere Präsenz. Mit der HVB ist die Unicredit seit Jahren stark in Deutschland vertreten. Insgesamt hat die Mailänder Bank mehr als 8'000 Stellen in Deutschland, die allermeisten bei der HVB.
Unicredit-Chef Andrea Orcel, der die Commerzbank übernehmen will und jüngst ein milliardenschweres Angebot ankündigte, betont immer wieder die hohe Profitabilität und Kostendisziplin in seinem Haus. Orcel sieht Chancen in einem kombinierten Geschäft von Commerzbank und HVB mit Privat- und Mittelstandskunden. Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter fürchten einen Stellenabbau bei der Commerzbank, sollte es zur Übernahme durch die Unicredit kommen.
Commerzbank-Anteilsscheine gewannen via XETRA am Mittwoch letztlich 1,48 Prozent auf 32,88 Euro, während die UniCredit-Papiere in Mailand 0,39 Prozent auf 63,89 Euro verloren.
/lew/als/DP/nas
FRANKFURT (awp international)
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