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Meta Platforms Aktie 14917609 / US30303M1027

Unter Druck 17.02.2026 20:24:00

Meta-Aktie stabil: Kinderschutz-Bedenken in Spanien - Gesichtserkennung in Kamera-Brillen geplant

Meta-Aktie stabil: Kinderschutz-Bedenken in Spanien - Gesichtserkennung in Kamera-Brillen geplant

Die spanische Regierung prüft, ob X, Meta und TikTok mit ihren KI-Anwendungen gegen Gesetze zu sexualisierter Gewalt an Minderjährigen verstossen.

Die spanische Regierung will prüfen lassen, ob die Social-Media-Plattformen X, Meta und Tiktok durch ihre Anwendungen künstlicher Intelligenz möglicherweise Straftaten im Zusammenhang mit der Darstellung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche begehen. Das kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez in einem Beitrag auf X an.

"Diese Plattformen greifen die psychische Gesundheit, die Würde und die Rechte unserer Söhne und Töchter an. Der Staat darf das nicht zulassen. Die Straflosigkeit der Tech-Giganten muss ein Ende haben", schrieb der linksgerichtete Regierungschef. Der Ministerrat werde noch am Dienstag die Staatsanwaltschaft einschalten, damit eine Untersuchung eingeleitet werde.

Sánchez hatte zuvor angekündigt, nach dem Vorbild Australiens ein Verbot sozialer Medien für alle Personen unter 16 Jahren einführen zu wollen. Er verglich soziale Medien mit einem gescheiterten Staat, in dem Gesetze missachtet und Verbrechen toleriert würden. X-Eigentümer Elon Musk beleidigte Sánchez daraufhin und schrieb in einem Post mit Kackhaufen-Emoji: "Der dreckige Sánchez ist ein Tyrann und ein Verräter des spanischen Volkes."

Facebook-Konzern erwägt Gesichtserkennung in seinen Brillen

Der Facebook-Konzern Meta erwägt, seine Kamera-Brillen mit einer Gesichtserkennungs-Funktion auszurüsten. Man höre oft von Interesse daran, hiess es in einer Meta-Stellungnahme. Der Konzern prüfe aber noch verschiedene Optionen und werde "mit Bedacht" vorgehen, falls eine solche Funktion eingeführt werden sollte.

Zuvor hatte die "New York Times" berichtet, Meta könnte noch in diesem Jahr seine smarten Brillen mit irgendeiner Art von Gesichtserkennung ausstatten. Die auch in Europa unter den Marken Ray-Ban und Oakley verkauften Brillen haben Kamera, Mikrofon und Lautsprecher, während sie herkömmlichen Brillengestellen sehr ähnlich sehen. Zuletzt brachte Meta in den USA auch eine Brille auf den Markt, die Trägern Informationen auf einem kleinen Display im rechten Glas einblenden kann. Die Brillen haben ein LED-Licht, das angeht, wenn die Kamera Aufnahmen macht.

Ärger mit früherer Gesichtserkennung

Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf ein internes Meta-Dokument, im Konzern sei bereits seit Anfang vergangenen Jahres überlegt worden, wie genau eine Gesichtserkennungs-Funktion angesichts von Datenschutzrisiken gestaltet werden könnte. Ein Vorschlag sei gewesen, sie zunächst für Teilnehmer einer Konferenz für Sehbehinderte zu veröffentlichen.

Der Konzern hatte eine frühere Gesichtserkennungs-Funktion, die einem Nutzer bekannte Personen automatisch in Fotos kennzeichnen konnte, schon vor Jahren nach Datenschutz-Kritik eingestellt und deswegen Milliarden in den USA zahlen müssen. Stein des Anstosses war damals unter anderem, dass dafür in grossem Stil biometrische Daten von Nutzern erfasst werden mussten. Laut Medienberichten hatte Meta bereits 2021 zur Markteinführung der ersten Brillen über eine Gesichtserkennungs-Funktion nachgedacht.

Jetzt wurde in dem Meta-Dokument der "New York Times" zufolge als Vorteil darauf verwiesen, dass die Aufmerksamkeit potenzieller Kritiker angesichts der "dynamischen" politischen Entwicklung in den USA woanders liege.

Verschiedene Optionen

Die Funktion werde es nicht erlauben, jede beliebige Person, der man begegnet, zu identifizieren, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen. Eine erwogene Option sei, die Brille Menschen erkennen zu lassen, mit denen Nutzer auf Meta-Plattformen verbunden sind. Weiter gefasst könnte die Funktion Leute erkennen lassen, die einen öffentlich zugänglichen Account etwa bei Instagram haben, hiess es. Zu Meta gehören neben Facebook und Instagram unter anderem auch die Chatdienste WhatsApp und Messenger.

Bereits 2024 hatten Harvard-Studenten demonstriert, dass sie über die Verknüpfung mit einer Internet-Datenbank mit Hilfe der Meta-Brillen Fremde in der U-Bahn von Boston identifizieren konnten.

Derzeit müssen Nutzer die Kameras der Brillen selbst aktivieren. Der "New York Times" zufolge arbeitet Meta auch an einer Funktion, die den gesamten Tag von Nutzern erfassen kann. Für Facebook-Gründer und Meta-Chef Mark Zuckerberg sind die Brillen eine wichtige Ergänzung für Künstliche Intelligenz, weil die Software dank ihnen sehen und hören kann, was die Nutzer sehen und hören.

Im NASDAQ-Handel am Dienstag steigt die Meta-Aktie zeitweise 0,1 Prozent auf 640,40 US-Dollar.

/er/DP/jha

MENLO PARK/MADRID (awp international)

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Bildquelle: Meta,rafapress / Shutterstock.com,Valeriya Zankovych / Shutterstock.com

Analysen zu Meta Platforms (ex Facebook)

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16.03.26 Meta Platforms Buy Jefferies & Company Inc.
24.02.26 Meta Platforms Outperform Bernstein Research
29.01.26 Meta Platforms Kaufen DZ BANK
29.01.26 Meta Platforms Buy Goldman Sachs Group Inc.
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