SAP Aktie 345952 / DE0007164600
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| Software-Riese mit Zahlen |
29.01.2026 16:01:00
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SAP-Aktie tiefrot: Deutlicher Gewinnanstieg auf Jahres- und Quartalssicht - Umsatzerwartungen leicht verfehlt
Der DAX-Riese SAP hat am Donnerstag vorbörslich seine Bücher geöffnet. So fielen die Zahlen des Softwarekonzerns aus.
Der Quartalsumsatz des Walldorfer Konzerns belief sich daneben auf 9,68 Milliarden Euro. Analysten hatten für das Berichtsquartal einen Umsatz von durchschnittlich 9,75 Milliarden Euro erwartet und damit eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als SAP 9,38 Milliarden Euro umgesetzt hatte.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 gab SAP den Gewinn je Aktie mit 6,28 Euro an. Das ist mehr als von den Experten prognostiziert, denn die Analysten waren zuvor von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 6,05 Euro ausgegangen - gegenüber 2,68 Euro je Aktie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auf der Umsatzseite prognostizierten die Analysten für das Gesamtjahr im Durchschnitt 36,91 Milliarden Euro, nachdem im vorangegangenen Fiskaljahr ein Umsatz von 34,18 Milliarden Euro generiert worden war. Tatsächlich setzte SAP im Geschäftsjahr 2025 jedoch 36,8 Milliarden Euro um.
SAP will Wachstum beschleunigen und profitabler werden - Aktienrückkauf
Europas grösster Softwarehersteller SAP will sein Umsatzwachstum in diesem Jahr beschleunigen und dabei profitabler werden. Der Produktumsatz mit Cloudsoftware und herkömmlichen Lizenzen soll währungsbereinigt um 12 bis 13 Prozent zulegen, die Cloudsoftware zur Nutzung über das Netz allein um 23 bis 25 Prozent, wie das Dax-Schwergewicht am Donnerstag mitteilte. Die Walldorfer wollen das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 14 bis 18 Prozent klettern lassen, wenn Wechselkursschwankungen ausgeklammert werden. Damit würde die Marge weiter anziehen. Mit den Zielsetzungen liegt SAP im Rahmen der Erwartungen von Analysten.
Der Auftragsbestand in der Cloud auf Sicht von zwölf Monaten dürfte allerdings langsamer wachsen als im Vorjahr. Das Unternehmen kündigte zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm für 10 Milliarden Euro über zwei Jahre an. 2025 stieg der Erlös des Konzerns dank des starken Zuwachses bei Cloudsoftware insgesamt um acht Prozent auf 36,8 Milliarden Euro, der schwache Dollar bremste dabei erheblich und kostete beim Umsatzanstieg drei Prozentpunkte. Allerdings blieb das Wachstum des Auftragsbestands in der Cloud mit währungsbereinigt 25 Prozent etwas unter den Erwartungen von Experten.
Das bereinigte operative Ergebnis legte unter anderem wegen Einsparungen durch einen grossen Personalumbau um 28 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro zu und fiel damit etwas besser aus als von Experten geschätzt. Unter dem Strich wuchs der Nettogewinn auf 7,5 Milliarden Euro, das war mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Im Vorjahr hatten Stellenstreichungen mit Milliardenkosten belastet.
SAP-CEO: Buchungen sind weiter stark
Die Cloud-Buchungen bei SAP sind laut Vorstandschef Christian Klein trotz der leichten Abschwächung des Wachstums im Auftragsbestand im Schlussquartal weiterhin stark. "Die Buchungen sind sehr stark, stärker als erwartet", sagte Klein im Gespräch mit Dow Jones Newswires.
SAP hatte am Donnerstagmorgen für das vierte Quartal einen währungsbereinigten Anstieg des sogenannten Current Cloud Backlog (CCB), der die gesicherten Aufträge auf Sicht eines Jahres beziffert, von 25 Prozent gemeldet. Der Konzern hatte im Oktober 26 Prozent in Aussicht gestellt. Dies und das leicht schwächere Cloud-Wachstum, das SAP für das laufende Jahr prognostiziert hat, sorgen für Enttäuschung bei den Anlegern. Die Aktie bricht am Donnerstag um über 14 Prozent ein.
Als Grund für die Abweichung beim CCB nennt Klein einen höheren Anteil an Buchungen von sehr grossen Kunden, vor allem in November und Dezember. Diese Grosskunden bringen im ersten Jahr oft nicht viel Umsatz, weil der Umstieg in die Cloud nach und nach erfolgt. Die Umsätze zeigten sich erst im späteren Verlauf der Zusammenarbeit. Als weiteren Grund nennt Klein, dass SAP mehr Geschäft als erwartet mit dem öffentlichen Sektor gemacht hat, was gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsklauseln einschliesst. "Diese Abschlüsse werden Umsatz bringen, wir können sie nur nicht im CCB berücksichtigen", so der Manager.
So erkläre sich auch der Ausblick für das Cloud-Wachstum für 2026, das mit einem währungsbereinigten Plus von 23 bis 25 Prozent schwächer ausfallen dürfte als im Vorjahr. Mehr Erlöse dürften im Folgejahr realisiert werden. "Ich sehe gute Chancen, dass wir das Wachstum des Gesamtumsatzes 2027 und darüber hinaus beschleunigen", sagte Klein. Darauf deute auch der gesamte Cloud-Auftragsbestand (Total Cloud Backlog) hin, der währungsbereinigt um 30 Prozent auf 77 Milliarden Euro zulegte.
Auf Zukäufe ist SAP für das Wachstum nicht angewiesen. "Wir schauen uns den Markt an, aber die gute Nachricht ist, dass wir nicht den Druck haben, etwas zu kaufen, nur um das Umsatzwachstum zu beschleunigen", sagte Klein. SAP sei sehr finanzstark, die Flexibilität sei vorhanden.
SAP hat den freien Cashflow im vergangenen Jahr auf gut 8,2 Milliarden Euro nahezu verdoppelt, was vor allem auf eine höhere Profitabilität und geringere Zahlungen für Restrukturierung und anteilsbasierte Vergütungen zurückzuführen war. Der Konzern will nun bis Ende 2027 eigene Aktien für bis zu 10 Milliarden Euro zurückkaufen.
So reagiert die SAP-Aktie
Die SAP-Aktie war am Vortag bei 196,14 Euro um 0,6 Prozent höher aus dem XETRA-Handel gegangen. Im Handel am Donnerstag geht es dann aber zeitweise 14,89 Prozent auf 166,94 Euro abwärts.
Der Kursrutsch trotz dem starken Gewinn-Zahlen liegt möglicherweise am leicht verfehlten Cloud-Umsatz und einem Auftragsbestand, der hinter den Erwartungen blieb. Da das Rückkaufprogramm bereits gerüchteweise am Markt die Runde machte, könnten auf die Ankündigung Gewinnmitnahmen nach dem Motto "Sell the News" folgen - ein Zeichen dafür, dass Anleger das künftige Wachstum zunehmend hinterfragen.
Redaktion finanzen.ch mit Material von AWP und Dow Jones Newswires
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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