Lufthansa Aktie 667979 / DE0008232125
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02.03.2026 17:56:00
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Lufthansa-Aktie schwächer: Lufthansa und Swiss meidet Luftraum im Nahen Osten - Doris Russi Schurter tritt aus Verwaltungsrat zurück
Die Lufthansa meidet wegen des Iran-Kriegs den Nahen Osten weitgehend.
Auch Qatar, Kuweit, Bahrain, Dammam und Iran seien von dieser Vorsichtsmassnahme betroffen, hiess es weiter. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate bis einschliesslich 4. März nicht genutzt.
Flüge zu Zielen im Nahen Osten nimmt die Lufthansa - wie teils bereits verkündet - weitgehend aus ihrem Programm. So setzen die Airlines des Konzerns Verbindungen nach Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak), Dammam (Saudi Arabien) und Teheran (Iran) bis 8. März aus. Das gelte auch für Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi bis und mit 4. März.
Bereits am Sonntag hatte die zum Lufthansa-Konzern gehörende Swiss gemeldet, dass sie wegen der angespannten Lage im Nahen Osten die Aussetzung ihrer Flüge nach Dubai und Tel Aviv verlängert. Verbindungen nach Dubai fallen bis und mit Mittwoch 4. März aus, jene nach Tel Aviv bis und mit Sonntag 8. März.
Kunden können kostenlos umbuchen oder bekommen Geld zurück
Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den vollständigen Ticketpreis zurück, so die Lufthansa. "Die Sicherheit für Passagiere und Crews hat für die Lufthansa Group stets oberste Priorität."
Wegen des Iran-Kriegs sind viele Reisende, darunter auch Urlauber aus Deutschland, im Nahen Osten gestrandet. Angaben zu betroffenen Kunden machte die Lufthansa nicht.
Der Konzern beobachte kontinuierlich die Sicherheitslage im Nahen Osten und stehe in engem Kontakt mit den Behörden, so die Lufthansa. "Sobald es die Lage vor Ort und die damit verbundenen Luftraumsperrungen erlauben, werden wir über zusätzliche Flüge aus der Region entscheiden, um unseren Gästen baldmöglichst eine Heimreise anbieten zu können."
Doris Russi Schurter tritt aus Swiss-Verwaltungsrat zurück
Doris Russi Schurter wird ihr Mandat im Verwaltungsrat der Swiss per 31. März 2026 niederlegen. Dies teilte die Airline am Montag mit. Sie gehörte dem Gremium während zehn Jahren an.
Russi Schurter hat die Fluggesellschaft als Verwaltungsrätin durch die Coronapandemie begleitet und war anschliessend in die strategische und operative Stabilisierung eingebunden, wie es weiter heisst. Sie amtierte unter anderem als Vorsitzende des Audit Committees. Der Prozess zur Regelung der Nachfolge wurde eingeleitet.
Deutsche Pilotengewerkschaft verzichtet diese Woche auf Streiks
Fluggästen drohen seitens der Pilotengewerkschaft VC Cockpit in dieser Woche keine Streiks. Man verzichte vorläufig auf Arbeitskampfmassnahmen wegen des eskalierten Konflikts im Nahen Osten, teilte VC in Frankfurt mit.
Die aktuellen Entwicklungen stellten Fluggesellschaften, Crews und Passagiere vor erhebliche Herausforderungen, teilte die Gewerkschaft in Frankfurt mit. "In der gegenwärtigen Situation haben insbesondere Rückführungsflüge, die Sicherheit der Passagiere sowie die Aufrechterhaltung der Versorgung über die Luftfracht höchste Priorität."
Wegen des Iran-Kriegs ist der Luftverkehr im Nahen Osten stark gestört. Tausende Urlauber aus der ganzen Welt sitzen im Kriegsgebiet fest. Rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern sind laut Reiseverband DRV von der Eskalation in der Golfregion betroffen. Die Lufthansa hat Flüge zu mehreren Zielen im Nahen Osten bis 8. März ausgesetzt und meidet den Luftraum in der Region weitgehend.
Erst kürzlich hatten sich die Piloten von VC Cockpit per Urabstimmung bei der Lufthansa-Tochter Cityline streikbereit gemacht. Bei der Lufthansa-Kerngesellschaft hatten die Piloten zudem vor wenigen Wochen für einen Tag die Arbeit niedergelegt. In der Folge fielen mehr als 800 Flüge mit rund 100.000 Passagieren aus.
Langfristig auf Arbeitskampfmassnahmen verzichten will VC aber nicht. Der Tarifkonflikt bestehe weiterhin, betonte die Gewerkschaft. "Wir beobachten die Lage und bewerten die Situation kontinuierlich neu."
Die Lufthansa-Aktie verlor im XETRA-Handel schliesslich 5,22 Prozent auf 8,61 Euro.
Bern (awp/sda) / Zürich (awp)
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