Lufthansa Aktie 667979 / DE0008232125
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16.03.2026 16:11:00
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Lufthansa-Aktie fester: Flugbetrieb nach Streik wieder planmässig - Piloten stimmen auch bei Eurowings für Streik
Nach dem Ende des zweitägigen Streiks der Lufthansa-Piloten ist der Flugbetrieb nach Unternehmensangaben am Samstag normal angelaufen.
"An den beiden vergangenen Streiktagen konnten mehr als 50 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms angeboten werden. Bei Langstreckenverbindungen lag der Anteil sogar bei 60 Prozent", sagte ein Unternehmenssprecher. "Lufthansa Cargo flog mehr als 80 Prozent ihres Frachtflugprogramms." Die Regionaltochter Lufthansa Cityline, die nur am Donnerstag bestreikt wurde, habe bereits am Freitag wieder nahezu ihr komplettes Flugprogramm anbieten können, hiess es weiter.
VC zieht positives Streik-Fazit
Dem widersprach die streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC): Am ersten Streiktag seien von den ursprünglich von Lufthansa geplanten 800 Flügen knapp 80 Prozent ausgefallen - mit über 600 Ausfällen damit mehr als doppelt so viele wie von VC prognostiziert, hiess es in einem Streik-Fazit.
Auch der zweite Streiktag bei Lufthansa und Lufthansa Cargo habe sich deutlich stärker entwickelt als vorhergesagt, so die Gewerkschaft. "Von den etwa 700 geplanten Flügen sind über 550 ausgefallen, ein Ausfall von ebenfalls knapp 80 Prozent." VC bezeichnete den Streik als "insgesamt sehr erfolgreich".
Keine Lösung im Tarifkonflikt
Während es in dem Konflikt bei der Regionaltochter Cityline um eine Anhebung der Gehälter geht, streiten die Tarifpartner bei der Cargo und der Kerngesellschaft um höhere Betriebsrenten.
Bis zum Ende der Streikmassnahmen habe weiterhin kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeberseite zur betrieblichen Altersversorgung der Kolleginnen und Kollegen bei Lufthansa und Lufthansa Cargo sowie zum Vergütungstarifvertrag der Kolleginnen und Kollegen bei Lufthansa Cityline vorgelegen, teilte VC mit. "Unser Ziel ist keine Eskalation, sondern eine faire Lösung auf Augenhöhe. Dafür stehen wir jederzeit bereit", sagte VC-Präsident Andreas Pinheiro.
Piloten stimmen auch bei Lufthansa-Tochter Eurowings für Streik
Jetzt drohen auch Pilotenstreiks bei der Lufthansa-Tochter Eurowings. Bei einer Urabstimmung haben 94 Prozent der teilnehmenden Mitglieder für einen Arbeitskampf gestimmt, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit berichtet. Teilgenommen haben den Angaben zufolge 82 Prozent der infrage kommenden Mitglieder.
Ein konkreter Zeitpunkt für einen Arbeitskampf wurde zunächst nicht genannt. Es solle "zeitnah" über das weitere Vorgehen informiert werden.
Bei der von vielen Urlaubern genutzten Direktfluggesellschaft mit Sitz in Köln geht es wie bei der Mutter Lufthansa um die Betriebsrenten der Pilotinnen und Piloten. Bei den Verhandlungen habe der Konzern jede Volumenerhöhung ihres Beitrags abgelehnt, kritisiert die Gewerkschaft.
Arbeitgeber soll sich bewegen
VC-Präsident Andreas Pinheiro verlangt ein "ernsthaftes Entgegenkommen der Arbeitgeberseite". Er sagt laut einer Mitteilung: "Mit diesem eindeutigen Votum erhält die Vereinigung Cockpit ein starkes Mandat der Pilotinnen und Piloten bei Eurowings, ihre Forderungen nach einer Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung konsequent weiterzuverfolgen."
In einer ersten Reaktion begrüsste die Fluggesellschaft, dass die VC ihre Bereitschaft signalisiert habe, konstruktive Gespräche fortzusetzen. Man freue sich auf den nächsten vereinbarten Gesprächstermin am 25. März, sagte eine Eurowings-Sprecherin.
Bei der Kerngesellschaft Lufthansa haben die Piloten in der vergangenen Woche bereits das zweite Mal die Arbeit niedergelegt. Vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt und München waren am Donnerstag und Freitag jeweils hunderte Flüge ausgefallen. Betroffen waren viele tausend Passagiere. Am Donnerstag hatte die VC auch die Regionaltochter Lufthansa Cityline bestreikt.
Die Lufthansa-Aktie gewinnt via XETRA zeitweise 2,24 Prozent auf 7,78 Euro.
/lig/DP/zb/ceb/DP/men
BERLIN/FRANKFURT/KÖLN (awp international)
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