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Geändert am: 30.01.2026 15:03:43

SMI und DAX freundlich -- Wall Street im Minus erwartet -- Asiens Börsen letztlich in Rot

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt legen am Freitag zu. An der Wall Street dürfte es abwärts gehen. In Fernost wiesen die Börsen zum Wochenschluss rote Vorzeichen aus.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Freitag von seiner freundlichen Seite.

So eröffnete der SMI 0,08 Prozent höher bei 13'158,22 Indexpunkten und steigt anschliessend deutlicher in die Gewinnzone.
Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI verzeichnen zeitweise moderate Zuwächse.

Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich dank positiver Vorgaben aus den USA etwas fester. Dabei hätten Zahlen und Ausblicke einiger grosser US-Tech-Konzerne gewisse Fragezeichen hinterlassen. Wenigstens hätten die nach US-Börsenschluss von Apple vorgelegten Quartalszahlen die Stimmung im Tech-Sektor nicht weiter getrübt, meint ein Händler. Unterdessen sackten Gold und Silber nach ihrem jüngsten Höhenflug deutlich und abrupt ab.

Zudem trieben die geopolitischen Themen, und hier vor allem der zu eskalieren drohende Konflikt der USA mit Iran, den Anlegern Sorgenfalten in die Stirn, heisst es weiter. Daher sei vor dem Wochenende eine gewisse Zurückhaltung zu spüren.

Im weiteren Verlauf richten die Anleger den Blick in die USA. US-Präsident Donald Trump will seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge des US-Notenbankchefs Jerome Powell nun doch schon heute bekanntgeben. Dabei wetteten US-Medien auf den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt greifen vor dem Wochenende zu.

So startete der DAX mit einem Gewinn von 0,27 Prozent bei 24'376,15 Punkten und baut diesen im Anschluss noch aus.

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Freitag vom Kursrutsch am Vortag moderat erholt. Die nach US-Börsenschluss vom iPhone-Konzern Apple vorgelegten Quartalszahlen scheinen die Stimmung im Tech-Sektor zumindest nicht weiter zu trüben. Unternehmensseitig stehen Geschäftszahlen von adidas im Blick.

WALL STREET

Die US-Börsen dürften am Freitag Verluste verbuchen.

Der Dow Jones gibt vorbörslich ab.
Der NASDAQ Composite wird ebenso tiefer erwartet.

Die New Yorker Börsen dürften sich am Freitag mit deutlichen Verlusten aus der Woche verabschieden.

Marktbeobachter verwiesen darauf, dass der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Nachfolger für US-Notenbankchef Jerome Powell als Vertreter einer eher restriktiven Geldpolitik gilt, die eher festverzinsliche Wertpapiere als Aktien begünstigen würde. Die Ökonomen von Evercore ISI um Krishna Guha betonten indes, sie sähen den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh eher "als Pragmatiker und nicht als ideologischen Falken in der Tradition der unabhängigen konservativen Zentralbanker." Für einen kleinen Stimmungsdämpfer sorgte derweil, dass die Erzeugerpreise im Dezember etwa stärker als erwartet gestiegen sind.

ASIEN

Die Börsen in Asien präsentierten sich am Freitag schwächer.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Verlust von 0,10 Prozent bei 53'322,85 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite daneben bis Handelsende um 0,96 Prozent auf 4'117,95 Einheiten.

In Hongkong gab der Hang Seng um 2,08 Prozent auf 27'387,11 Zähler ab.

Angeführt von den Börsen in China und Australien haben die Indizes der Region am Freitag überwiegend mit Abgaben geschlossen. Angeführt wurden die Verluste vom Technologiesektor, der sich bereits in den USA mit dem Kurseinbruch von Microsoft schwach gezeigt hatte. Einige lokale Märkte blickten auf einen starken Januar zurück, dies habe zu Gewinnmitnahmen zum Monatsultimo eingeladen, hiess es. Dies gelte gerade vor dem hohen Schlagzeilenrisiko rund um den Iran am Wochenende.

Für Kaufzurückhaltung sorgten übergeordnet die steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Es gebe Erwartungen eines US-Angriffs auf den Iran am Wochenende, mutmasste IG-Analyst Chris Beauchamp. "Die Anzeichen deuteten darauf hin, dass die USA eine grössere und längere Kampagne starten könnten, was unweigerlich die Befürchtung aufkommen lasse, dass Teheran Vergeltung üben werde", fügte der Chefmarktanalyst hinzu.

In Japan hatte sich die Inflation etwas abgekühlt, sie blieb aber im Kern über der Zielmarke der japanischen Notenbank. Die Verbraucherpreise aus dem Grossraum Tokio sanken gleichwohl auf den niedrigsten Stand seit rund vier Jahren. Japans Industrieproduktion war derweil im Dezember den zweiten Monat in Folge gesunken und schloss das Jahr 2025 mit einer schwachen Tendenz ab. Analysten hatten zwar mit einem stärkeren Rückgang gerechnet, gleichwohl dämpften Inflations- und Industriedaten die kursierenden Zinserhöhungsspekulationen etwas.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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SMI-Kurs: 13’229.97 30.01.2026 14:54:01
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Unternehmensdaten

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30.01.26 77 (Seventy-Seven) Bank Ltd / Quartalszahlen
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30.01.26 ABM Knowledgeware Ltd / Quartalszahlen
30.01.26 Acom Co. Ltd. / Quartalszahlen
30.01.26 Ad-Manum Finance Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
30.01.26 Ador Multiproducts Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
30.01.26 Agri-Tech (India) Ltd / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
30.01.26 Dienstleistungssektorertrag
30.01.26 Industrieproduktion ( Jahr )
30.01.26 Wachstum in der Industrieherstellung
30.01.26 Arbeitslosenquote
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30.01.26 Einzelhandelsumsätze (Jahr)
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30.01.26 Industrieproduktion (Monat)
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30.01.26 Erzeugerpreisindex (Jahr)
30.01.26 Kredite an den privaten Sektor (Monat)
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30.01.26 Construction Orders (YoY)
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30.01.26 Private Sector Credit
30.01.26 M3 Money Supply (YoY)
30.01.26 Verbraucherausgaben (Monat)
30.01.26 Bruttoinlandsprodukt, detailliert ( Quartal )
30.01.26 Importpreisindex (Monat)
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30.01.26 Einzelhandelsumsätze ( Monat )
30.01.26 Einzelhandelsumsatz
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