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Geändert am: 06.02.2026 14:26:58

KI-Sorgen und Bitcoin-Verfall belasten: SMI im Minus -- DAX im Plus -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich tiefer

Der heimische Markt gibt am Freitag ab. Der deutsche Leitindex setzt sich in der Gewinnzone fest. Die wichtigsten asiatischen Indizes präsentierten sich am Freitag mehrheitlich schwächer.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt halten sich am Freitag zurück.

Der SMI eröffnete 0,48 Prozent tiefer bei 13'401,10 Zählern und gibt auch weiterhin nach.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI präsentieren sich ebenso etwas schwächer.

Die Anleger seien verunsichert angesichts der Sorgen rund um die künstliche Intelligenz, heisst es laut awp am Markt. Dabei hinterfragten Investoren zunehmend, ob sich die immensen Investitionen der grossen Technologiefirmen auch in nützlicher Frist monetarisieren lassen. Dazu komme die Ungewissheit, welche Folgen KI für die IT-Branche haben könnte und welche Konkurrenz sie womöglich darstelle. "Der KI-Investitions-Kater verwandelt sich gerade in eine wilde Flucht", kommentiert ein Marktteilnehmer.

Dazu kommen die Kursausschläge bei den Edelmetallen und zuletzt beim Bitcoin. Dieser war am Vortag massiv eingebrochen und hatte sich im US-Handel der Marke von 60'000 US-Dollar genähert. Ein Starinvestor warnt nun vor einer "Todesspirale" bei der bekanntesten Kryptowährung. Dazu kommt, dass die eigentlich für heute angesetzte Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten wegen des teilweisen Shutdowns in den USA auf kommende Woche verschoben wurde. "Das sorgt vor dem Wochenende noch zusätzlich für Verunsicherung", sagt ein Händler. Die Daten wären wichtig, um sich ein Bild von der möglichen Geldpolitik machen zu können. "Zinsängste, die Auflösung hoch gehebelter Positionen und Gewinnmitnahmen lasten auf den Märkten", fasst ein anderer Händler die Stimmung zusammen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigt sich am Freitag nach anfänglichen Schwankungen mit Gewinnen.

Der DAX verlor anfänglich 0,16 Prozent auf 24'452,15 Punkte. Nachdem er anschliessend mehrmals das Vorzeichen wechselte, legt er aktuell deutlich zu.

Nach einem zögerlichen Start am Freitag hat sich der DAX im Verlauf etwas erholt. Doch Anleger bleiben angesichts der in den vergangenen Tagen heftigen Schwankungen bei Edelmetallen und im Technologiesektor nervös. Zunehmende Zweifel an hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz verunsichern nach wie vor.

Mit hohen vorbörslichen Abschlägen im US-Handel für Amazon zeigt sich, wie hartnäckig sich die KI-Sorgen der Anleger halten. Der Handelsriese will in diesem Jahr rund 200 Milliarden US-Dollar unter anderem in KI, Chips, Robotik und Satelliten stecken. Damit liegt Amazon noch über dem gigantischen Investitionsvolumen der Google-Mutter Alphabet. Amazon werde zunächst darunter leiden, dass die Anleger hohe Investitionen ohne konkreten Umsatzerfolg sehr kritisch sehen, kommentierten die Analysten von Goldman Sachs.

WALL STREET

An den US-Börsen hatten am Donnerstag die Verkäufer die Oberhand.

Der Dow Jones ging 1,20 Prozent tiefer bei 48'908,17 Punkten aus dem Handel.
Auch der NASDAQ Composite schloss schwächer und verlor 1,59 Prozent auf 22'540,59 Indexpunkte.

Damit knüpfte die Wall Street an die Vortagesabgaben an. Denn die Verunsicherung mit Blick auf die Softwarebranche dauerte an. Eine Erholung vom Absturz des Sektors in den vergangenen Tagen ist nicht in Sicht. Auslöser war das KI-Unternehmen Anthropic, das ein Zusatzmodell für seinen Chatbot Claude vorgestellt hatte, das auch juristische Aufgaben übernehmen kann. Am Markt sieht man dadurch das Geschäftsmodell der Anbieter von Software-as-a-Service gefährdet.

Vor diesem Hintergrund wurde die Absicht von Alphabet, die Investitionen 2026 zu verdoppeln, kritisch hinterfragt, zumal der Markt von deutlich niedrigeren Ausgaben ausgegangen war. Daher steht der gesamte Technologiesektor unter Druck.

ASIEN

Die wichtigsten asiatischen Indizes präsentierten sich am Freitag mehrheitlich tiefer.

So zeigte sich der Nikkei 225 in Tokio letztlich mit einem Plus von 0,81 Prozent bei 54'253,68 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite derweil um 0,25 Prozent auf 4'065,58 Zähler.

Abwärts ging es ebenso in Hongkong: Der Hang Seng gab 1,21 Prozent auf 26'559,95 Einheiten ab.

Kein einheitliches Bild präsentierte am Freitag der Blick auf die asiatischen Aktienmärkte. Ausgelöst durch einen neuerlichen Abverkauf von Technologiewerten an der Wall Street herrschte auch hier die Risikoaversion vor.

An der Börse in Tokio waren die am Wochenende anstehenden vorgezogenen Wahlen das Thema. Japanische Staatsanleihen legten in Tokio im Sog der nächtlichen Kursgewinne von US-Staatsanleihen zu. Laut Umfragen lokaler Medien liegt das Momentum bei der Liberaldemokratischen Partei, schrieben die Strategen von TD Securities. "Wir weisen einer absoluten Mehrheit für Premierministerin Takaichi eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent zu", so die Strategen. In diesem Szenario würde die JGB-Zinskurve steiler gehen und der Dollar zum Yen dürfte in Richtung 160,00 steigen, fügten die Strategen hinzu.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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SMI-Kurs: 13’431.52 06.02.2026 14:30:36
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