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Unternehmensgewinne im Blick 29.04.2019 22:27:00

Langzeitbulle: Anleger sollten bei Tech-Aktien Vorsicht walten lassen

Langzeitbulle: Anleger sollten bei Tech-Aktien Vorsicht walten lassen

Twitter und Snap überraschten die Börsen mit ihren Geschäftsberichten bereits positiv. Und auch weitere Technologieriesen warten in dieser Woche noch mit ihren Zahlenvorlagen zum ersten Quartal 2019 auf. Bislang entpuppt sich der Technologie-Sektor in diesem Jahr als stark. So legte beispielsweise der US-Index für Technologiewerte NASDAQ Composite in diesem Jahr bereits 22,39 Prozent zu (basierend auf dem Schlusskurs vom 23. April). Doch wie Richard Bernstein jüngst warnte, wird sich das Blatt bald wenden.

Unternehmensgewinne verlangsamen sich

Der Gründer der Vermögensverwaltung Richard Bernstein Advisors traf in der CNBC-Sendung "Trading Nation" besorgniserregende Töne für Anleger. Bernstein prophezeit, dass die Unternehmensgewinne in diesem Jahr sowie im Jahr 2020 schrumpfen werden - "Tech sollte einer der Sektoren sein, die die Verlangsamung der Unternehmensgewinne zu spüren bekommen". Deshalb stellt er Investoren zwei Möglichkeiten in Aussicht: Entweder die Positionen zu verkleinern und so weniger getroffen zu werden oder sich die Finger zu verbrennen. Laut Richard Bernstein verfangen sich zu viele Anleger in einem unrentablen Handel. Bereits vor einem Monat warnte er, dass Tech-Anlegern eine grosse Enttäuschung bevorstehen könnte.

Und auch von den zahlreichen Tech-IPOs in diesem Jahr zeigt sich Bernstein wenig überzeugt und bezieht sich auf akademische Studien, die beweisen, dass "IPOs generell dazu neigen, schlechter zu performen". Er denkt, dass sich diese Schwierigkeiten mindestens zwei Quartale fortsetzen könnten.

Keine Bärenstimmung

Obwohl sich der Börsenkenner pessimistisch gegenüber dem Technologiesektor äusserte, nimmt er von einer bearishen Haltung Abstand. "Wir sind immer noch bullish […] Aber wir sind deutlich runtergefahren", so der CEO der Vermögensverwaltung. Richard Bernstein Advisors sei zwar weiterhin auf der Suche nach guten Aktienkäufen, aber weniger aggressiv. Diesbezüglich weist er darauf hin, dass seine Kunden sich vor allem eines wünschen: Qualität und Stabilität. Und diese Faktoren würden unweigerlich zu "Sektoren wie Gesundheitsfürsorge und Basiskonsumgüter" führen.

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: AshDesign / Shutterstock.com,SergeyP / Shutterstock.com

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