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Geändert am: 07.12.2023 22:07:11

Verschnaufpause eingelegt: SMI und DAX gehen mit Verlusten in den Feierabend -- Wall Street schliesst freundlich -- Asiatische Börsen geben letztlich nach

Am heimischen und am deutschen Aktienmarkt ging es am Donnerstag etwas nach unten. An der Wall Street stiegen die Kurse überwiegend. Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich am Donnerstag abwärts.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag mit kleinen Verlusten.

Der SMI gab zu Handelsbeginn marginal nach, baute die Abschläge dann weiter aus. Er beendete den Tag 0,3 Prozent tiefer bei 10'968,10 Punkten.

Der SPI und der SLI liessen ebenfalls eine Abwärtstendenz erkennen und beendeten die Sitzung 0,28 Prozent leichter bei 14'333,49 Zählern respektive 0,25 Prozent niedriger bei 1'730,53 Einheiten.

Der Schweizer Aktienmarkt legte am Donnerstag eine Verschnaufpause ein. Nachdem der Leitindex seit Wochenbeginn stetig zugelegt und dabei zur Wochenmitte erstmals seit zwei Monaten wieder oberhalb der 11'000-Punkte-Marke geschlossen hatte, nahmen Investoren nun ein paar dieser Gewinne mit. Zudem dürfte langsam die Nervosität vor dem zum Wochenschluss anstehenden US-Arbeitsmarktbericht zunehmen. Entsprechend halten sich Investoren etwas stärker zurück.

Hinzu komme, dass vor den Zinsentscheidungen der Fed, der EZB und der SNB in der kommenden Woche die Wetten auf eine vorsichtigere Haltung der Notenbanken im Raum stünden. Dennoch sollten diese vorübergehenden Rücksetzer nicht überinterpretiert werden, hiess es einstimmig im Handel. "Der zu Grunde liegende Investitionsbedarf ist nach wie vor recht hoch und sollte die Kurse zumindest bis zum Verfall am Freitag in der kommenden Woche stützen", war beispielsweise in einem Kommentar zu lesen. Zudem seien aktuell immer noch viele Investoren unterinvestiert, was ebenfalls eher für Druck nach oben sorge.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex notierte am Donnerstag etwas schwächer.

Der DAX stand zur Schlussglocke 0,16 Prozent im Minus bei 16'628,99 Zählern. Er hatte sich den Tag über unterhalb der Nulllinie bewegt.

Die Rekordjagd des DAX stockte am Donnerstag. Markteilnehmer sprachen von einer gesunden Atempause nach zuletzt sieben Gewinntagen. Sie halten die Marktlage teils für überkauft. Am Mittwoch hatte der DAX bei 16'727 Punkten einen weiteren Rekordstand erreicht.

"Die Aktienmärkte verlieren zunehmend an Kursdynamik", stellte Börsen-Fachmann Andreas Lipkow fest. Es sei in den letzten Handelstagen bereits ein hohes Mass an Konjunkturoptimismus und Zinssenkungsfantasie eingepreist worden.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich im Donnerstagshandel mit einer etwas festeren Tendenz, besonders Tech-Aktien gewannen an Wert.

Der Dow Jones Index stieg etwas fester in die Donnerstagssitzung ein. Anschliessend pendelte der Traditionsindex knapp oberhalb der Nulllinie und schloss bei 36'117,38 Stellen (plus 0,17 Prozent). Beim technologielastigen NASDAQ Composite ging es zur Eröffnung deutlicher bergauf. Im weiteren Verlauf blieb der Tech-Index auf grünem Terrain. Bei 14'339,99 Zählern - 1,37 Prozent fester - ging der NASDAQ Composite in den Feierabend.

Einmal mehr sorgte das Thema künstliche Intelligenz (KI) für Optimismus. Das befeuerte besonders Tech-Werte.

Angetrieben wurden die Börsen dies- und jenseits des Atlantiks in den vergangenen Wochen von der Aussicht auf bald wieder sinkende Leitzinsen. An den Märkten wird davon ausgegangen, dass die Notenbanken in den USA und der Eurozone mit ihren Zinserhöhungen durch sind und 2024 mit Senkungen beginnen. Das sollte, so wird gehofft, dann der Wirtschaft Rückenwind geben, nachdem der Inflationsdruck zuletzt spürbar nachgelassen hat.

Bei den Einzelwerten erfuhr GameStop viel Aufmerksamkeit. Der Vertreiber von Unterhaltungssoftware hat mit seinen Drittquartalszahlen enttäuscht.

ASIEN

Die asiatischen Börsen wiesen am Donnerstag Verluste aus.

In Japan sackte der Nikkei 225 bis zum Handelsschluss um 1,76 Prozent auf 32'858,31 Punkte ab.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite letztlich kaum bewegt bei 2'966,21 Zählern (-0,09 Prozent). Der Hang Seng schloss in Hongkong bei 16'345,89 Einheiten um 0,71 Prozent tiefer.

Die Börsen in Asien schlossen sich am Donnerstag der leichteren Tendenz der Wall Street vom Vortag an. Börsianer berichteten von Zurückhaltung vor den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Dazu sorgten die am Vortag kräftig gesunkenen Ölpreise für Verunsicherung im Hinblick auf die Konjunktur. Auch von Gewinnmitnahmen war die Rede. Als Belastungsfaktor an den chinesischen Börsen machten Teilnehmer zudem die Abstufung des Ausblicks für 8 Banken des Landes und 18 weitere Gesellschaften aus.

Durchwachsen waren derweil die Export- und Importdaten Chinas für November ausgefallen. Die Exporte übertrafen die Erwartung mit einem kleinen Anstieg leicht, die Importe sanken dagegen wider Erwarten.

In Japan sorgte auch der festere Yen für Gegenwind. Für Unterstützung der Währung sorgten hier Aussagen des Vize-Notenbankchefs. Er hatte gesagt, dass die japanische Notenbank einen reibungslosen Ausstieg aus der geldpolitischen Lockerung vollziehen könne, sobald eine nachhaltige Inflation von 2 Prozent erreicht sei. Der Kommentar deute darauf hin, dass der Markt auf einen möglichen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik vorbereitet werden soll, kommentierte UOB Global Economics & Markets Research.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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Starker Wochenabschluss: SMI geht fester ins Wochenende -- DAX nach neuem Allzeithoch stark -- US-Börsen schliessen nach Dow Jones-Rekord uneinheitlich -- Asiens Märkte uneins

Der heimische Aktienmarkt notierte am Freitag im Plus. Der DAX zeigte sich am letzten Handelstag der Woche höher. Nach dem starken Vortag notierte die Wall Street zum Wochenende uneins. An den chinesischen Börsen ging es am Freitag in unterschiedliche Richtungen - in Tokio fand kein Handel statt.

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