SMI 12’117 0.3%  SPI 15’578 0.3%  Dow 34’935 -0.4%  DAX 15’544 -0.6%  Euro 1.0744 -0.3%  EStoxx50 4’089 -0.7%  Gold 1’814 -0.8%  Bitcoin 37’229 2.6%  Dollar 0.9053 0.0%  Öl 76.3 0.5% 
Kurse + Charts + Realtime Nachrichten zugeh. Wertpapiere anzeigen in Währung
Snapshot Chart (gross) Nachrichten Strukturierte Produkte Schweizer Franken
Historisch Chartvergleich Euro
Realtimekurs Dollar
<
Nachrichten
Nachrichten
>
<
zugeh. Wertpapiere
Strukturierte Produkte
>
<
anzeigen in Währung
Schweizer Franken
Euro
Dollar
>
Goldpreis und Ölpreis 22.07.2021 07:23:59

Goldpreis: Hochspannung vor EZB-Sitzung

Goldpreis: Hochspannung vor EZB-Sitzung

Im Vorfeld der heutigen EZB-Sitzung ist der Goldpreis aufgrund einer stark nachlassenden Risikoaversion unter die Marke von 1'800 Dollar abgerutscht.

von Jörg Bernhard

Corona-Sorgen rückten unter den Investoren wieder in den Hintergrund, was auch am verstärkten Appetit auf riskantere Anlageklassen wie Aktien abzulesen war. Am Nachmittag steht nun die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (13.45 Uhr) auf der Agenda mit anschliessender Pressekonferenz (14.30 Uhr). Ein "taubenhafter Tenor" dürfte dabei relativ wahrscheinlich sein. Ausserdem dürften sich die Marktakteure für die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) stark interessieren. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl neuer Arbeitsloser von 360'000 auf 350'000 reduziert haben. Sollte sich die US-Wirtschaft robuster als erwartet entwickeln, könnte dies den Dollar stärken und den Goldpreis deutlich unter die Marke von 1'800 Dollar fallen lassen.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 7.10 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 4,40 auf 1'799,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Atempause nach starkem Rebound

Nach dem API veröffentlichte auch die US-Energiebehörde EIA am gestrigen Mittwoch ein unerwartetes Lagerplus. Mit 2,1 Millionen Barrel fiel dieses um mehr als das Doppelte höher als beim API aus. Dies zehrte an den gestrigen Tagesgewinnen von 3,9 Prozent (WTI) bzw. 4,2 Prozent (Brent). Analysten von JPMorgan haben ihre Nachfrageprognose für 2021 deutlich angehoben. Sie wurde nämlich um 5,4 Millionen auf 99,6 Millionen Barrel pro Tag deutlich erhöht. Mit Blick auf diverse charttechnischen Indikatoren gibt es derzeit keine eindeutige Tendenz zu beobachten. Auf der Charttechnik-Website tradingview.com legen von insgesamt 26 erfassten Indikatoren acht das Kaufen und jeweils neun das Verkaufen bzw. Halten von Rohöl nahe.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.10 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,40 auf 69,90 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,45 auf 71,78 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.ch

Weitere Links:


Bildquelle: filmfoto / Shutterstock.com,Thinkstock,ded pixto / Shutterstock.com

finanzen.net News

Datum Titel
{{ARTIKEL.NEWS.HEAD.DATUM | date : "HH:mm" }}
{{ARTIKEL.NEWS.BODY.TITEL}}

Nachrichten

  • Nachrichten zu Rohstoffe
  • Alle Nachrichten
pagehit