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UnitedHealth Aktie 1078451 / US91324P1021

Krankenversicherer legt vor 27.01.2026 22:06:00

UnitedHealth-Aktie verliert deutlich: Umsatz verfehlt Erwartungen

UnitedHealth-Aktie verliert deutlich: Umsatz verfehlt Erwartungen

Der US-Krankenversicherungskonzern UnitedHealth hat seine Bücher geöffnet. So fiel die Bilanz des Branchenriesen aus.

UnitedHealth hat das vierte Geschäftsquartal 2025 mit einem kräftigen Gewinneinbruch abgeschlossen. Das Ergebnis je Aktie sackte von 5,98 US-Dollar auf 2,11 US-Dollar ab und lag damit über den Analystenschätzungen von 2,10 US-Dollar. Im Gesamtjahr lag der Gewinn unterdessen bei 16,35 US-Dollar je Anteilsschein nach 15,51 US-Dollar vor Jahresfrist und Analystenerwartungen von 16,32 US-Dollar.

Bei den Erlösen meldete der grösste private Krankenversicherungsanbieter in den USA für das vierte Quartal ein Plus von 12,31 Prozent, nach 100,81 Milliarden US-Dollar vor Jahresfrist standen im aktuellen Berichtsquartal 113,22 Milliarden US-Dollar in den Büchern (Analystenerwartungen: 113,77 Milliarden US-Dollar). Im Gesamtgeschäftsjahr verbesserte sich der Umsatz von 400,28 Milliarden US-Dollar auf 447,6 Milliarden US-Dollar, die Expertenprognosen von 447,86 Milliarden US-Dollar konnten damit knapp nicht erreicht werden.

UnitedHealth geht auf Schrumpfkurs

Der US-Krankenversicherer Unitedhealth rechnet nach einer Krise mit dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als 30 Jahren. Das Unternehmen soll weniger Kunden bedienen und weniger einnehmen, aber mehr Gewinn erwirtschaften. Dazu soll die Zahl der Versicherten ebenso schrumpfen wie die Präsenz der Dienstleistungstochter Optum in den USA. Ausserdem will das Management Geschäftsteile im Ausland veräussern, wie der Konzern am Dienstag in Eden Prairie (US-Bundesstaat Minnesota) mitteilte.

Verkaufen will der Unitedhealth-Konzern noch im ersten Quartal sein Geschäft in Europa. In der zweiten Jahreshälfte solle das Geschäft in Südamerika folgen, sagte Finanzchef Wayne DeVeydt. Zudem soll die Zahl der Optum-Standorte und der betreuten Patienten um 20 Prozent sinken. Damit fallen 550 Filialen weg. Sie sollen geschlossen oder an andere Betreiber wie Krankenhäuser verkauft werden.

Optum Health war in den vergangenen Jahren der Gewinntreiber des Konzerns. Die Sparte kaufte Arztpraxen, Operationszentren und andere Einrichtungen der Gesundheitsbranche auf und sollte Patienten des staatlichen Medicare-Programms versorgen. Aber die Gewinne in diesem Segment sind geschrumpft, und neue Regeln der US-Regierung sollen die Zahlungen an Versicherer senken.

Für das laufende Jahr erwartet das Management konzernweit einen Umsatz von mehr als 439 Milliarden US-Dollar (370 Mrd Euro). Das wären zwei Prozent weniger als im Vorjahr, weniger als von Analysten im Schnitt erwartet - und laut Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg der erste Umsatzrückgang seit dem Jahr 1989. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll jedoch von zuletzt 16,35 Dollar auf mehr als 17,75 Dollar steigen.

Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz von Unitedhealth um 12 Prozent auf 447,6 Milliarden Dollar. Der Überschuss sank jedoch um 16 Prozent auf knapp 12,1 Milliarden Dollar. Dies lag auch an Sonderbelastungen von insgesamt 1,6 Milliarden Dollar nach Steuern. Darin enthalten sind die Folgen eines Cyberangriffs sowie Kosten für den Konzernumbau, abgefedert von Gewinnen aus dem Verkauf von Beteiligungen.

Unitedhealth war 2025 wiederholt ins Visier staatlicher Ermittlungen geraten. Im April kappte das Management zunächst seine Jahresziele und strich sie im Mai wegen unerwartet hoher Kosten für medizinische Behandlungen komplett. Zugleich holte der Konzern seinen früheren Chef Hemsley zurück an die Spitze, um die Krise zu beenden. Dieser gab später deutlich bescheidenere Ziele aus als sein Vorgänger.

Die UnitedHealth-Aktie schloss der NYSE mit einem Kurseinbruch von 19,57 Prozent bei 282,83 US-Dollar.

Auch die Konkurrenz verlor kräftig an Boden: Für CVS Health ging es um 13,98 Prozent nach unten auf 72,15 US-Dollar. Humana rutschten um 21,11 Prozent ab auf 207,98 US-Dollar.

Redaktion finanzen.ch / awp international

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Bildquelle: II.studio / Shutterstock.com,Katherine Welles / Shutterstock.com

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