Siemens Aktie 827766 / DE0007236101
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| Doppelstockzüge |
07.11.2025 15:59:36
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Siemens-Aktie verliert: Siemens Mobility soll Züge für die Schweiz und Mitteldeutschland liefern
Der Milliardenauftrag für neue Doppelstockzüge für die S-Bahn in Zürich und in der Westschweiz geht an Siemens Mobility.
Dies gab die SBB am Freitag vor den Medien in Bern bekannt. Die Züge sollen in den 2030er Jahren in Betrieb genommen werden.
Die 100 Meter langen Züge der ersten Generation der Zürcher S-Bahn müssen nach 40 Jahren ersetzt werden. 95 der neuen Züge mit einer Länge von 150 Metern und über 500 Sitzplätzen sollen im Raum Zürich in den fahrplanmässigen Einsatz gelangen, wie die SBB bereits im Juni des vergangenen Jahres bei der Ausschreibung bekannt gegeben hatten.
Die neuen doppelstöckigen Triebzüge sollen primär die Fahrzeuge des Typs "Doppelstockpendelzug DPZ" und des "Hauptverkehrszeit-Doppelstockzuges HVZ-D" ersetzen, wie der öffentlichen Ausschreibung des Auftrags zu entnehmen war.
21 weitere Fahrzeuge sind für den Einsatz in der Westschweiz eingeplant - in der RER Vaud und auf der Linie RE33 Martigny VS - Annemasse (F). Die Züge werden sich in Zürich und in der Westschweiz innen und aussen in der Farbgebung unterscheiden.
Die neuen Zügen müssten den Anforderungen der Zürcher S-Bahn gerecht werden. So seien zusätzliche Multifunktionszonen notwendig, die im Berufsverkehr Platz für Pendlerinnen und Pendler bieten, die nur kurze Strecken fahren und stehen bleiben möchten.
Vorgesehen sind zudem ein Niederflureinsteig bei allen Türen sowie Steckdosen in der 1. und 2. Klasse. Verstellbare Sitze und klappbare Tische sollen den Komfort in der 1. Klasse erhöhen. Die Züge sollen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde verkehren.
SBB: Siemens Mobility ist "bewährter Lieferant"
Siemens Mobility hat bereits die Doppelstockzüge der zweiten Generation der Zürcher S-Bahn gebaut. Letztere sind seit Mitte der 2000er Jahre im Einsatz. Der Hersteller bringt laut den SBB "umfangreiche Erfahrung in der Produktion und Zulassung von Personenzügen mit".
Siemens habe in Europa in jüngster Vergangenheit zahlreiche Aufträge unter anderem in Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark und Grossbritannien erfolgreich abgewickelt, hiess es weiter.
Siemens Mobility habe "das gemäss Beschaffungsrecht vorteilhafteste Angebot eingereicht" und bei den Investitionskosten, dem Betriebsaufwand (Energie/Instandhaltung) sowie im Bereich der Nachhaltigkeitskriterien am besten abgeschnitten.
Mit dieser Investition stärkten die SBB die Attraktivität des Bahnverkehrs, teilte das Bahnunternehmen weiter mit. Die neuen Züge würden zu einer "modernen, leistungsfähigen und nachhaltigen Mobilität" beitragen.
Die 116 neuen Doppelstockzüge bieten rund 540 Sitzplätze, 16 Veloplätze verteilt auf 8 Multifunktionszonen und haben ausschliesslich Niederflureinstiege. Die Maximalgeschwindigkeit der Züge, die in der Region Zürich und in der Westschweiz zum Einsatz kommen sollen, beträgt 160 Kilometer pro Stunde.
Siemens Mobility liefert 75 Züge für Nahverkehr in Mitteldeutschland
Die Flotte der S-Bahn Mitteldeutschland bekommt 75 neue Züge. Die Mireo-Modelle, die ab Dezember 2026 den öffentlichen Nahverkehr in der Region Leipzig massgeblich stärken sollen, wurden nun vorgestellt. Der vergebene Auftrag umfasst ein Volumen von rund 500 Millionen Euro und stellt die bisher grösste Bestellung für die Mireo-Zugplattform von Siemens Mobility dar, wie das Unternehmen mitteilte.
Die neuen Züge bieten demnach 100 Sitzplätze in den zweiteiligen Zügen, 150 Sitzplätze in den Dreiteilern und 200 Sitze in den Vierteilern. Dazu kommen ein höheres Platzangebot für Fahrräder und ein separater 1. Klasse-Bereich mit Ledersitzen. Es gibt kostenloses WLAN, einen Familienbereich sowie barrierefreies Reisen. Die Siemens-Aktie verliert im XETRA-Handel zeitweise 2,92 Prozent auf 234,55 Euro.
Bern (awp/sda)
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