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Aktie unter der Lupe 17.10.2020 23:02:00

Jim Cramer: Google ist ein "seltsames Tier"

Jim Cramer: Google ist ein "seltsames Tier"

• Cramer nimmt Google unter die Lupe
• Anleger strafen den Techkonzern ab
• Cramer rät dennoch zum Kauf

"Google ist ein seltsames Tier", so Jim Cramer im Interview am Tag, nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, "Google Workspace" an den Start bringen zu wollen, ein Rebranding des bisherigen "G-Suite"-Dienstes. Der neue Dienst besteht aus einer E-Mail-Adresse sowie Tools für die Zusammenarbeit, darunter die Programme Gmail, Kalender, Meet, Chat, Drive, Docs, Tabellen, Präsentationen, Formulare und Sites - damit geht der Internetriese in Zeiten von verstärkter Heimarbeit in direkte Konkurrenz zu Produkten von Microsoft.

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Cramer verwundert über Aktienschwäche

Doch Cramers Vergleich mit einem "seltsamen Tier" war keine Wertung der Google-Bemühungen, in dem aktuell stark umkämpften Markt angreifen zu wollen, sondern münzte eher auf die Anlegerreaktion. Die Marktteilnehmer zeigten sich nämlich weitgehend unbeeindruckt von der Ankündigung des Internetriesen, ein deutlicher Schub für die Google-Aktie war nicht auszumachen, im Gegenteil: Die Aktie fiel am Tag der Ankündigung sogar um 2,15 Prozent auf 1'451,02 US-Dollar.

"Egal was sie [bei Google] tun, es scheint wie ein Schlangenbiss", kommentierte Cramer im Interview mit "The Street" die Reaktion des Marktes und verwies darauf, dass die Aktie weit entfernt von ihren Höchstständen notiere. Tatsächlich kostete eine Alphabet-Aktie noch Anfang September 1'732,55 US-Dollar und ist seitdem um mehr als 12 Prozent eingebrochen. Im bisherigen Jahresverlauf fällt das Plus mit rund 13 Prozent verglichen mit anderen Techtiteln eher mager aus.

Google-Aktie für Cramer weiter ein Kauf

Doch trotz - oder wegen der vergleichsweise schwachen Kursentwicklung der Google-Aktie hält Börsenexperte Jim Cramer den Anteilsschein weiter für ein lohnenswertes Investment. "Ich weiss, dass der Markt Alphabet bestraft und ich halte das für verrückt", so der Experte kürzlich bei "The Street". Anlegern rät er, sich die Aktie ins Depot zu legen, was er für eine "fantastische" Entscheidung halte, wenn das Unternehmen tatsächlich zerschlagen und in mehrere Teile aufgeteilt würde.

In jüngster Zeit waren Diskussionen über eine mögliche Aufspaltung grosser Techkonzerne wieder verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Zuletzt hatte der Wettbewerbs-Unterausschuss im Repräsentantenhaus eine entsprechende Empfehlung ausgegeben und betont, die grossen Techkonzerne hätten sich "in die Art von Monopolen verwandelt, wie wir sie zuletzt in der Ära der Öl-Barone und Eisenbahn-Magnaten gesehen haben". Ihr Fazit: Die Unternehmen müssten in ihrer Macht eingeschränkt und einer Aufsicht unterworfen werden.

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: a katz / Shutterstock.com,Justin Sullivan/Getty Images

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