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28.05.2025 22:12:00
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ETF-Marktstudie Schweiz 2025: Was Anleger über die aktuellen ETFs-Trends wissen sollten
Die ETF-Marktstudie Schweiz 2025 zeigt: Der Schweizer ETF-Markt wächst rasant - doch mit mehr Produkten steigt auch die Komplexität.
• ESG-, Themen- und aktive ETFs gewinnen an Bedeutung
• Grosse Kosten- und Renditeunterschiede zwischen ETFs
Kaum ein Finanzprodukt hat die Anlagewelt in den letzten Jahren so stark verändert wie Exchange Traded Funds (ETFs). Diese börsenkotierten und klassischerweise passiv verwalteten Fonds bilden in der Regel einen Index - etwa den Swiss Market Index (SMI) - möglichst genau ab. Die ETF-Marktstudie Schweiz 2025 des VZ VermögensZentrums zeigt eindrücklich, wie dynamisch und vielschichtig sich der Schweizer ETF-Markt 2024 entwickelt hat.
Schweizer ETF-Markt: Wachstum und Produktvielfalt nehmen rasant zu
Der Schweizer ETF-Markt wächst weiter: 2024 waren an der Schweizer Börse 1.885 ETF-Produkte gelistet - ein Plus von 185 gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden 246 neue ETFs aufgelegt, während gleichzeitig 69 Produkte eingestellt wurden. Die Experten des VZ VermögensZentrums erklären dazu, dass das neue Angebot insbesondere durch ESG-ETFs, Themen-ETFs und aktive ETFs getrieben wurde.
Doch die Studie zeigt: Mit der Vielfalt steigt auch die Komplexität. Immer mehr ETFs weichen vom klassischen Modell ab, indem sie nicht mehr passiv die Marktrendite abbilden, sondern aktiv verwaltete Strategien verfolgen oder in Nischenmärkte investieren. So gibt es Produkte, deren Kurs sogar steigt, wenn der Gesamtmarkt fällt.
Fast die Hälfte aller Schweizer ETFs stammte 2024 von nur drei Anbietern: iShares, UBS und Amundi. Auch auf Indexanbieter-Ebene zeigt sich eine ähnliche Konzentration. Diese Marktkonzentration beeinflusst sowohl die Produktvielfalt als auch die Kostenstruktur im ETF-Markt.
Kosten im Fokus: Grosse Unterschiede trotz tendenziell tiefen Gebühren
ETFs gelten als kostengünstige Anlageform. Die Studie zeigt, dass die Gesamtkostenquote (TER) 2024 im Durchschnitt bei rund 0,30 Prozent lag. Ein Viertel der ETFs wies sogar eine TER von weniger als 0,15 Prozent aus. Interessanterweise wurden 2024 bei 51 Produkten die Gebühren im Schnitt um 0,08 Prozent gesenkt.
Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede: Die Produktkosten für einen identischen Index können stark unterschiedlich ausfallen. Beispielsweise kann das teuerste Produkt auf den Weltaktienindex bis zu fünfmal mehr kosten als das günstigste. Besonders Trend-ETFs und aktive Produkte waren 2024 häufig mit höheren Kosten verbunden, während ESG-ETFs inzwischen mit klassischen ETFs vergleichbare Gebühren aufweisen.
ETF-Renditen: Tops und Flops liegen weit auseinander
2024 konnten Anleger mit den besten ETFs Renditen von bis zu 69 Prozent erzielen, vor allem in den Technologie- und Kommunikationssektoren. Gleichzeitig verzeichneten die schlechtesten ETFs Verluste von bis zu 32 Prozent, besonders bei ESG-Themenfonds und Aktien aus Lateinamerika. Die Studie stellt klar fest, dass ESG-ETFs, Themen-ETFs und aktive ETFs tendenziell schwächer abschnitten als vergleichbare klassische ETFs.
Wie Anleger die richtigen ETFs für sich auszuwählen
Die ETF-Marktstudie Schweiz 2025 zeigt, dass sich Anleger zunehmend in einem komplexen Markt mit einer Vielzahl von Produkten und Strategien bewegen. Das Wachstum bringt Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Ein bewusster Umgang mit Kosten, eine sorgfältige Analyse der Produktstruktur und eine breite Diversifikation sind laut Experten daher wichtiger denn je.
Das VZ VermögensZentrum fasst zusammen: Die Studie soll "einen Kompass bieten, um beim Anlegen mit ETF die richtigen Entscheidungen zu fällen." Für Investoren bedeutet das vor allem, stets gut informiert zu bleiben. Denn es bleibt spannend, wie sich der ETF-Markt im laufenden Jahr weiterentwickeln wird.
Redaktion finanzen.ch
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