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SMI 998089 / CH0009980894

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16.01.2026
Geändert am: 15.01.2026 22:08:36

SMI schliesst nach Rekord etwas fester -- DAX letztlich im Plus -- US-Börsen gehe stärker in den Feierabend -- Asiens Börsen beenden Handel leichter

Der heimische Aktienmarkt notierte am Donnerstag etwas stärker. Der deutsche Leitindex zeigte sich wechselhaft. Die US-Börsen bewegten sich am Donnerstag höher. An den Börsen in Fernost ging es abwärts.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt tendierte am Donnerstag überwiegend fester.

So bewegte sich der SMI eröffnete die Sitzung bereits höher. Dabei überstieg der Leitindex SMI erstmals die Marke von 13'500 Punkten. Er beendete den Handel letztlich 0,09 Prozent fester bei 13'476,32 Einheiten.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI zeigten sich nach einem positiven Start ebenso fester. Der SPI notierte schlussendlich 0,28 Prozent im Plus bei 18'595,00 Einheiten, während der SLI sich mit Aufschlägen von 0,35 Prozent bei 2'181,57 Stellen in den Feierabend verabschiedete.

Bevorzugt würden Aktien von Unternehmen, die ein defensives Geschäftsmodell hätten oder mit ihren ersten Angaben zum vergangenen Jahr die Erwartungen klar übertroffen hätten. Doch auch diese seien nicht vor Gewinnmitnahmen ganz gefeit, meinte ein Händler.

Nach wie vor schwebten geopolitische Unsicherheiten sowie Bewertungssorgen im Technologiesektor über dem Markt, hiess es weiter. Dies zeige die Entwicklung an den US-Aktienbörsen, wo der Dow Jones seit kurzem besser abschneidet als die technologielastige NASDAQ. Darin spiegele sich bis zu einem gewissen Grad die Vorsicht der Anleger, meint ein Händler.

Unterstützung gab es am Donnerstag von den Ergebnissen hiesiger Unternehmen. Konkret haben die Blue-Chip-Firmen Geberit, Richemont, VAT und Partners Group Angaben zu ihrem Geschäft veröffentlicht. Dabei gab es mehrheitlich positive Nachrichten.

DEUTSCHLAND

Nach dem kleinen Rückschlag des DAX zur Wochenmitte zeigten sich Anleger am Donnerstag letztlich etwas mutiger.

Der DAX eröffnete die Sitzung marginal tiefer. Im weiteren verlauf wechselte er häufiger sein Vorzeichen. Sein Schlussstand: 25'352,39 Punkte (+0,26 Prozent).

Die am Nachmittag veröffentlichten US-Daten waren keine Kurstreiber. Hoffnungen auf rasche Zinssenkungen wurden durch sie nicht gestützt.

Am Dienstag hatte der DAX in einer siebentägigen Rekordjagd erstmals in seiner Geschichte den Sprung über die Schwelle von 25'500 Punkten geschafft. Am Mittwoch dann gab er moderat nach.

"Präsident Trump hat zuletzt erneut deutliche Zinssenkungen gefordert, obwohl das inflationäre Umfeld als auch die konjunkturelle Entwicklung für einen eher vorsichtigen Ansatz sprechen", schrieben die Experten der Landesbank Helaba. Angesichts der im Dezember gesunkenen Arbeitslosenquote und den sich auf einem sehr niedrigen Niveau befindenden Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe spreche auch von dem Hintergrund der gestiegenen Einzelhandelsumsätze "nichts für eine weitere Zinssenkung bereits in diesem Monat", schrieben sie. Dabei verwiesen die Helaba-Analysten Ralf Umlauf und Ulrich Wortberg darauf, dass der Markt aktuell bis Ende des Jahres 2026 von zwei kleinen Senkungsschritten ausgehe, diese aber bereits vollständig in die Kurse eingepreist seien.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Donnerstag freundlich.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung mit einem kleinen Plus und baute seine Gewinne im Verlauf etwas aus. Er beendete die Sitzung 0,60 Prozent höher bei 49'442,44 Punkten.
Der NASDAQ Composite startete den Handelstag derweil mit einem kräftigen Aufschlag. Er hielt sich im Laufe des Handelstages zwar im Plus, doch die Gewinne schmolzen bis zum Handelsende etwas ab. Letztlich notierte er noch 0,25 Prozent fester bei 23'530,02 Zählern.

Optimistische Wachstumsprognosen des taiwanesischen Chip-Giganten Taiwan Semiconductor (TSMC) standen am Donnerstag im Fokus der US-Börsen und trieben dort auch die Aktien aus der Halbleiterbranche in die Höhe. Die neuesten US-Konjunkturdaten spielten am Markt keine Rolle.

TSMC will die Investitionen in den kommenden drei Jahren erheblich ausweiten, um so einer boomenden Nachfrage nach Halbleitern Herr zu werden, vor allem solcher nach Komponenten für Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz (KI). Auch Papiere zahlreicher Zulieferer der Chip-Branche in den USA verzeichneten daraufhin Kursgewinne.

ASIEN

Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Donnerstag schwächer.

In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,42 Prozent auf 54'110,50 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite 0,33 Prozent auf 4'112,60 Zähler nach.

In Hongkong ging der Hang Seng 0,28 Prozent tiefer bei 26'923,62 Einheiten in den Feierabend.

Die anstehende Parlamentswahl in Japan dürfte nicht zu einer deutlichen Lockerung der Fiskalpolitik führen, so Marcel Thieliant von Capital Economics. Das Kabinett von Premierministerin Sanae Takaichi sei das beliebteste seit den frühen Tagen von Shinzo Abe. Thieliant erwartet, dass die Regierungskoalition ihre Mehrheit "mit ziemlicher Sicherheit" ausbauen werde. Er bezweifelt jedoch, dass ein stärkeres Mandat eine lockerere Fiskalpolitik unweigerlich zur Folge haben wird. Der im vergangenen Jahr verabschiedete grosse Nachtragshaushalt, der den Aufschlag auf die Benzinsteuer senkt und die Strompreise reduziert, habe die Argumente für eine weitere fiskalische Expansion geschwächt.

Die Preise für Rohstoffe und Öl standen im asiatischen Handel unter erheblichem Abgabedruck. Auch Gold und Silber fielen. US-Präsident Donald Trump scheint von einer Militäraktion im Iran abzurücken. Trump habe am Mittwoch gesagt, der Iran habe aufgehört, regierungsfeindliche Demonstranten zu töten, und werde diejenigen nicht hinrichten, denen vorgeworfen werde, versucht zu haben, die Regierung zu stürzen, hiess es.

Eine gewisse Entspannung ist auch im Konflikt zwischen den USA und Dänemark um Grönland auszumachen. Am Vortag hatten sich US-Vizepräsident Vance und Aussenminister Rubio mit den Aussenministern Dänemarks und Grönlands, Lars Løkke Rasmussen und Vivian Motzfeldt getroffen. Das Treffen dauerte etwa eine Stunde - man einigte sich auf die Schaffung einer Arbeitsgruppe. Vor dem Treffen hatten beide Seiten ihre unterschiedlichen Positionen zur Zukunft des dänischen Territoriums Grönland bekräftigt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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