Mitsubishi Aktie 762604 / JP3898400001
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18.02.2026 21:43:00
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Warren Buffett setzt auf Japan-Aktien: So profitiert Berkshire Hathaway
Warren Buffett beweist einmal mehr sein Gespür für globale Chancen: Berkshire Hathaway profitiert spürbar von Investments in japanische Aktien.
• Berkshire Hathaway profitiert von japanischen Handelshäusern
• Politische Reformen in Japan stärken Märkte
Warren Buffetts Investitionen in Japan entwickeln sich weiterhin erfolgreich: Laut Fortune hat Berkshire Hathaway durch Beteiligungen an fünf grossen japanischen Handelshäusern in nur sechs Jahren rund 24 Milliarden US-Dollar Gewinn erzielt. Die ursprüngliche Investition von etwa 6,25 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 wurde damit nahezu vervierfacht. Damit zeigt der legendäre Investor auch nach seinem Rückzug als CEO, dass seine Investment-Strategien funktioniert.
Warren Buffetts langfristige Strategie zahlt sich aus
Bereits 2020 kündigte Berkshire Hathaway an, dass die Beteiligungen an den sogenannten "sogo shosha", grossen und diversifizierten japanischen Handelsunternehmen, Teil einer langfristigen Strategie seien und das Unternehmen offen sei, die Anteile unter den richtigen Bedingungen zu erhöhen. Zu den "sogo shosha" zählen Mitsubishi, Mitsui & Co., Itochu, Marubeni und Sumitomo. Diese breit diversifizierten Konzerne sind in Bereichen von Energie über Rohstoffe bis hin zu Industrie- und Konsumgütern aktiv und bilden gemeinsam das Kernportfolio von Berkshire Hathaway in Japan.
Tatsächlich stockte Berkshire Hathaway die Beteiligungen laut diverser SEC-Filings mehrfach auf, besonders in den Jahren 2023 und 2024. Heute ist das japanische Portfolio über 30 Milliarden US-Dollar wert, wie ein Fortune-Bericht betont. Dies sei das Ergebnis sowohl von Buffetts klugen Entscheidungen bei unterbewerteten Aktien als auch von wirtschaftspolitischen Reformen in Japan.
Berkshire Hathaway setzt auf Japan: Der richtige Ort zur richtigen Zeit?
Als Buffett seine Wetten platzierte, war die Lage noch alles andere als sicher. Japans Aktienmarkt hatte über fast 30 Jahre kaum Wachstum erlebt, eine Phase, die als "verlorene Jahrzehnte" bekannt wurde. Viele Anleger hätten daher gezögert, doch Buffett nutzte die Gelegenheit.
Finanziert wurden die Käufe gemäss Fortune teilweise über günstige Kredite in japanischen Yen mit rund ein Prozent Zinsen, während die Dividendenrenditen der Unternehmen bei etwa vier Prozent lagen - ein Hebel-Investment, das die Kosten mehr als deckte.
Politische Rahmenbedingungen trugen ebenfalls zum Erfolg bei: Unter Premierministerin Sanae Takaichi verabschiedete Japan pro-wachstumsorientierte und deregulierte Massnahmen. Sie machte das Ende "übermässiger fiskalischer Austerität" - wie sie selbst in einer Pressekonferenz erklärte - zum zentralen Punkt ihres Wahlkampfes, der ihr eine legislative Supermehrheit verschaffte und die Umsetzung ihrer Wirtschaftsagenda erleichterte. Diese Politik führte zu Rekordhöhen am Nikkei und einem deutlich stärkeren Anstieg der japanischen Aktienmärkte im Vergleich zum S&P 500.
Buffetts Japan-Wette: Internationale Diversifikation als Erfolgsfaktor
Buffetts Japan-Wette zeigt eindrucksvoll, dass internationale Diversifikation langfristig hohe Renditen bringen kann. Während US-Aktien solide performten, übertrafen internationale Märkte sie deutlich, was einige Investoren dazu veranlasste, ihre Exponierung gegenüber US-Vermögenswerten zu reduzieren - ein Trend, der unter dem Schlagwort "Sell America" diskutiert wird.
"Es hat bisher sehr gut funktioniert, aber wir werden 10, 20 Jahre in diesen Aktien bleiben", erklärte Buffett bereits 2023 in einem Gespräch mit CNBC. Für Anleger zeigt sich hier, dass die Kombination aus stabilen Unternehmen, günstigen Bewertungen und vorteilhaften politischen Rahmenbedingungen aussergewöhnliche Chancen bieten kann. Während Berkshire Hathaway weiterhin stark in US-Vermögenswerte investiert bleibt, dürfte das Japan-Portfolio auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen.
Bettina Schneider / Redaktion finanzen.ch
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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