| Nach Todesfall |
06.03.2026 17:21:06
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Nestlé-Aktie höher: Tod eines Babys steht laut Staatsanwalt nicht im Zusammenhang mit Nestlé-Produkt - Anwälte sprechen von abnormaler Menge Toxin
Der Tod eines Babys bei Bordeaux Anfang Januar steht offenbar nicht im Zusammenhang mit dem konsumierten Produkt.
"Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen scheint der Tod des Säuglings (...) nicht im Zusammenhang mit der Säuglingsnahrung zu stehen, mit der er ernährt wurde", schrieb Renaud Gaudeul, Staatsanwalt in Bordeaux, in einer Mitteilung. Die Untersuchungen würden fortgesetzt, insbesondere auf rechtsmedizinischer Ebene, um die Todesursache festzustellen.
Die Staatsanwaltschaft von Bordeaux hatte am 22. Januar eine strafrechtliche Untersuchung eröffnet. Anlass war der Tod eines Neugeborenen, das eine Säuglingsnahrung von Nestlé konsumiert hatte.
Bei einem anderen Säugling, der im Dezember in Angers verstarb, war am Freitag derweil eine "anormale" Dosis des Toxins Cereulid in der konsumierten Säuglingsmilch von Nestlé festgestellt worden. Dies teilten die Anwälte der Familie mit.
Anwälte sprechen von abnormaler Menge Toxin in Babymilch
In einer Säuglingsmilch, die ein im Dezember im französischen Angers verstorbenes Baby getrunken hatte, ist eine "abnormale" Menge des Toxins Cereulid gefunden worden. Das teilten die Anwälte der Familie zuvor am Freitag mit. Ein Zusammenhang mit dem Tod sei bisher aber nicht nachgewiesen.
Der Säugling habe die Milch der Marke Guigoz von Nestlé "in den Stunden vor seinem plötzlichen Tod" konsumiert, erklärten die Anwälte. Sie bestätigten damit einen Bericht der Zeitung "Courrier de l'Ouest". Zwar sei in der untersuchten Charge ein "radikal abnormaler" Cereulid-Gehalt festgestellt worden, doch müsse noch geklärt werden, ob dies den Tod medizinisch erkläre.
Die Staatsanwaltschaft von Angers ermittelt seit Dezember zur Todesursache des 27 Tage alten Mädchens, das am 23. Dezember im Haus seiner Mutter starb. Die Mutter hatte im Januar auf eine Dose Guigoz-Milch hingewiesen, die zu den zurückgerufenen Chargen gehörte.
Seit Mitte Dezember läuft weltweit eine Rückrufwelle bei Säuglingsmilch wegen möglicher Cereulid-Belastung. In Frankreich wurden drei Todesfälle und rund zehn Hospitalisierungen gemeldet. Einen eindeutigen ursächlichen Zusammenhang gibt es bislang aber nicht.
An der SIX stieg die Nestlé-Aktie an der Schweizer Börse zeitweise um 0,21 Prozent auf 80,24 Franken.to/cg
Rennes (afp)
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