Match Group Aktie 30164296 / US57665R1068
| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Aktion | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (gross) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Strukturierte Produkte | Portfolio |
| Times + Sales | Chartvergleich | Analysen | Schätzungen | Profil | Trading-Depot | Watchlist |
| Börsenplätze | Realtime Push | Kursziele | Dividende/GV | |||
| Historisch | Analysen | |||||
| It's a match? |
03.07.2018 17:43:31
|
Die Anti-Tinder-App wurde von Tinder-Mutter Match Group gekauft
Dating-Plattformen wie Tinder oder Match.com sind bekannt. Die Match Group, Mutter dieser Plattformen, hat erneut eine Dating-App gekauft.
Wie Hinge ursprünglich funktionierte
Das Unternehmen Hinge hält mit der gleichnamigen App Rang 5 der umsatzstärksten iPhone-Dating-Apps inne. In der ursprünglichen Ausführung hatte die App ähnliche Funktionen wie Tinder, mit einer Ausnahme.
Tinder funktioniert wie folgt: Mit einem "Swipe" nach rechts oder links drückt man sein Interesse oder Desinteresse an einer Person aus. Grundlage für den "Swipe" sind lediglich Fotos der Person und ein kurzer Profileintrag. Wenn sich zwei Personen gegenseitig einen "Swipe" nach rechts geben, ist es ein "Match" und man hat die Möglichkeit, sich gegenseitig Nachrichten zu senden.
Die ursprüngliche Hinge-App hatte zusätzlich zu den Tinder-Funktionen eine wichtige Ausnahme. Anmeldungen waren nur über Facebook möglich. Zusätzlich bekam man lediglich Personen angezeigt, mit denen man mindestens eine Vernetzung auf Facebook hatte (Freunde von Freunden).
Die Anti-Tinder-App wurde eingeführt
Vor zwei Jahren entschloss Hinge sich dazu, dem Tinder-Strom zu entkommen und änderte das Produkt in weiten Teilen. Die Funktion, Personen über einen "Swipe" zu "matchen", entfiel. Stattdessen wurden viel detailliertere Profile eingeführt. Die Zielgruppe von Hinge unterscheidet sich mittlerweile von der klassischen Tinder-Zielgruppe: Es sind Menschen, die an festen Beziehungen interessiert sind und das ganze Dating-Prozedere ernst nehmen wollen.
Die Einführung der neuen App hatte eingeschlagen und machte das Unternehmen erfolgreich. Die Zahl der Nutzer hatte sich vervierfacht und das obwohl die App nicht mehr kostenlos zugänglich war. Mit einer monatlichen Gebühr zwischen 5 und 13 Dollar, kann man die App nutzen und Menschen kennenlernen.
Match und der "Hunger"
Der Koloss im Dating-Universum ist bekannt dafür, kleinere unabhängige Unternehmen zu schlucken. Dementsprechend ist das Portfolio des Unternehmens auch über die Jahre gewachsen. Mit Hinge würde die Match Group eine Lücke im Portfolio schliessen, so Match-CEO Mandy Ginsberg. Hinge spreche die jungen Menschen an, die auf Tinder das Daten gelernt haben, aber da nun einfach rausgewachsen seien.
Die Match Group hatte bereits 2017 den ersten Schritt zur Übernahme von Hinge gewagt, indem sie einen Platz im Vorstand des Unternehmens eingenommen hatte.
Das Unternehmen Match ist nicht nur für ihr Dating-Portfolio bekannt, sondern auch für eine gewisse Skrupellosigkeit in dieser Branche. In der Vergangenheit hatte Match mit Patentklagen gegen Bumble für Aufruhr gesorgt. Bumble hatte kurzerhand mit einer Gegenklage reagiert. Die beiden erfolgreichen Dating-Dienst-Anbieter führen weiterhin Krieg vor Gericht.
Facebook als gefährliche Konkurrenz
Nun könnte ein weiterer Rivale für gedrückte Stimmung sorgen. Nach der Ankündigung von Facebook-CEO Mark Zuckerberg, einen eigenen Dating-Dienst einzuführen, wurde die Dating-Branche erschüttert. Die Match-Aktie hatte den tiefsten Sturz und ist nach der Mitteilung um 22 Prozent abgerutscht. Zudem hatte Facebook zur selben Zeit aus Datensicherheitsgründen, Apps wie Hinge die Möglichkeit genommen über Facebook an Daten von Freunden und Freundesfreunden zu kommen. Das machte die ursprüngliche Nutzung der App unmöglich. Hinge reagierte mit der Einführung der neuen App und der Möglichkeit, sich per Handynummer zu registrieren, um Facebook komplett zu umgehen.
Mittlerweile konnten sich die Match-Papiere wieder erholen. Ausserdem sehen Match-CEO Ginsberg und Hinge-Gründer Justin McLeod keine allzu grosse Gefahr in Facebooks Dating-Dienst. Die Zielgruppe der beiden Unternehmen seien junge Menschen, genauer gesagt Jahrtausender. Diese würden jedoch aktuell eine Abwanderungsentwicklung von Plattformen wie Facebook aufweisen und somit die Zukunft von Tinder und Co. sichern.
Jüngste Mock-Ups der Facebook Dating-App brachten erneute Zweifel an dieser Sicherheit. Optisch soll der neue Dating Dienst nämlich eine Kopie der Hinge-App sein. Von einem Konzern kopiert zu werden und rechtlich keine Chancen zu haben dagegen vorzugehen, wäre für kleinere Firmen der Tod. Hinge-Gründer McLeod sieht darin jedoch ein Kompliment: "Es ist offensichtlich, dass Leute bei Facebook Hinge verwendet haben."
Redaktion finanzen.ch
Weitere Links:
Nachrichten zu Meta Platforms (ex Facebook)
|
16:29 |
Meta Platforms (ex Facebook) Aktie News: Meta Platforms (ex Facebook) am Dienstagnachmittag mit Verlusten (finanzen.ch) | |
|
05.01.26 |
Meta Platforms (ex Facebook) Aktie News: Meta Platforms (ex Facebook) gewinnt am Montagabend an Fahrt (finanzen.ch) | |
|
02.01.26 |
S&P 500-Papier Meta Platforms (ex Facebook)-Aktie: So viel hätten Anleger an einem Meta Platforms (ex Facebook)-Investment von vor 10 Jahren verdient (finanzen.ch) | |
|
31.12.25 |
Meta Platforms (ex Facebook)-Aktie: Was Analysten von Meta Platforms (ex Facebook) erwarten (finanzen.net) | |
|
30.12.25 |
Verluste in New York: NASDAQ 100 schwächelt zum Handelsende (finanzen.ch) | |
|
30.12.25 |
Schwacher Handel: NASDAQ 100 schwächelt nachmittags (finanzen.ch) | |
|
30.12.25 |
Pluszeichen in New York: NASDAQ 100 zum Handelsstart mit Kursplus (finanzen.ch) |
Analysen zu Match Group (Tinder)
Börsen-Check: 2025 abgehakt und was 2026 richtig zählt! mit Robert Halver & Lars Erichsenr
Börsenjahr 2025 Rückblick & Ausblick 2026: Aktien, KI, Tech, Gold, Bitcoin, Inflation, Zinsen, Notenbanken und US-Dollar – was hat die Märkte 2025 bewegt und welche Trends prägen 2026?
David Kunz spricht mit Robert Halver und Lars Erichsen über die wichtigsten Entwicklungen für Privatanleger.
Im Video geht es um:
📈 Aktienmarkt 2025: Rekorde trotz Risiken, Zölle und Unsicherheit – wie einordnen?
🤖 KI: Mehr als „Nvidia & Chips“ – welche Branchen 2026 profitieren könnten.
💻 Tech & Magnificent 7: Klumpenrisiko oder weiter der Index-Treiber?
🌐 Marktbreite: Chancen bei Nebenwerten (Russell 2000) und Europa/MDAX.
🏅 Gold & Rohstoffe: Warum Edel- und Industriemetalle wieder wichtiger werden.
₿ Bitcoin & Krypto: Volatilität, Chancen und Risiken 2026.
🏦 Zinsen/Inflation/Fed: Geldpolitik, Schulden und Notenbanken als Markt-Treiber.
💱 USD/CHF: US-Dollar absichern – ja oder nein?
Zum Abschluss: Börsenausblick 2026 – realistische Szenarien und worauf Anleger jetzt achten sollten.
👉🏽 Mehr zum Börsenjahr 2025 & 2026
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
SMI fester -- DAX nimmt 25'000-Punkte-Marke ins Visier -- Wall Street höher -- Asiens Börsen letztlich in GrünDer heimische sowie der deutschen Aktienmarkt legen am Dienstag zu. An der Wall Street geht es aufwärts. Die Märkte in Fernost wiesen grüne Vorzeichen aus.


