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Nachfrage nach CBD 01.08.2020 23:11:00

Deswegen haben Cannabis-Aktien an Schwung aufgenommen

Deswegen haben Cannabis-Aktien an Schwung aufgenommen

• US-Website "ShopCanopy.com" gestartet
• Canopy will Vertrauen der Verbraucher in eigene Produkte stärken
• CBD-Produktlinie von Martha Stewart mit Spannung erwartet

Vor rund zwei Jahren erlebte die Cannabis-Industrie einen regelrechten Hype - doch diese Zeiten scheinen inzwischen weit entfernt. Der Cannabis-Boom liess nach und für die Aktien der Cannabis-Unternehmen ging es steil bergab. Nun kamen aus der Branche, um die es etwas still geworden zu sein scheint, zur Abwechslung einmal wieder positive Nachrichten.

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Canopy Growths neue US-CBD-Website gestartet

Am Montag gab Canopy Growth die Einführung seiner neuen US-Website "ShopCanopy.com" bekannt. Die neue Website soll Kunden ein bequemes Online-Shopping-Erlebnis ermöglichen und ihnen Zugriff auf das wachsende Portfolio an CBD-Marken des Unternehmens bieten, wie Canopy in seiner Pressemitteilung erklärt. Die Website soll laut Canopy eine einfache, intuitive Navigation bieten, die Nutzern ermöglicht, nach Marken oder Produktkategorien suchen zu können. "Wir freuen uns, unseren Kunden einen zentralen Anlaufpunkt zu bieten, um die Produkte von Canopy Growth in den USA zu erkunden und zu kaufen", sagte Sol Clahane, Vice President und General Manager der US-Region bei Canopy Growth. "Da unser spannendes Portfolio an CBD-Produkten auf Hanfbasis weiter wächst und sich diversifiziert, ist es unser Ziel, preislich wettbewerbsfähige, qualitativ hochwertige Produkte für jedes Konsumentenbedürfnis hinsichtlich Beschaffenheit und Preis anzubieten."

Auf der Seite sind Produkte von Marken wie First & Free, This Works und BioSteel bereits erhältlich - weitere folgen. So zum Beispiel Produkte von Tweed, Van der Pop und STORZ & BICKEL. Ganz besonders wird aber die Einführung von Martha Stewart CBD, einer eigenen Produktlinie der US-amerikanischen Fernsehmoderatorin und -köchin, Unternehmerin und Autorin, mit Spannung erwartet.

Vertrauen schaffen

"ShopCanopy.com" soll zudem das Verbrauchervertrauen stärken: "Wir wissen, dass Verbraucher nach Produkten suchen, denen sie in der aufstrebenden CBD-Branche vertrauen können", gibt Canopy Growth Sol Clahane in seiner Pressemitteilung wieder. "Als Branchenführer sehen wir die Möglichkeit, die Markentreue zu stärken, indem wir über eine E-Commerce-Plattform, die das gesamte Produktportfolio von Canopy Growth zum ersten Mal an einem Ort zusammenbringt, direkt mit den Verbrauchern in Kontakt treten." Daher bietet Canopy auf seiner neuen Website als Bildungskomponente auch FAQs, Blog-Posts und informatives CBD-Lehrmaterial. Die Inhalte sollen "Verbrauchern eine zugängliche, transparente und vertrauenswürdige Ressource für wissenschaftlich fundierte Informationen zu CBD-Sicherheit, Dosierung, Nutzen, Produktqualität und mehr" bieten.

So reagieren Cannabis-Aktien

Die Canopy Growth-Aktie legte nach Verkündigung der Nachricht am Montag bis zum Handelsende an der NYSE um 2,98 Prozent auf 16,96 US-Dollar zu - in Toronto ging es letztlich um 2,53 Prozent auf 22,68 Kanadische Dollar nach oben.
Aphria-Aktien konnten zum Wochenstart an der NASDAQ sogar um 12,33 Prozent auf 5,74 US-Dollar zulegen - in Toronto belief sich das Plus auf 11,95 Prozent bei 7,68 Kanadischen Dollar.
Für die Papiere von Tilray ging es derweil an der NASDAQ um 3,51 Prozent auf 7,37 US-Dollar hoch, die Cronos-Aktie stieg um 4,28 Prozent auf 6,58 US-Dollar - im Handel in Toronto waren es plus 3,42 Prozent auf 8,77 Kanadische Dollar.
Anteilsscheine von Aurora Cannabis kosteten zur Schlussglocke am Montag an der NYSE 10,67 US-Dollar und damit 2,60 Prozent mehr als am Freitag - in Toronto lagen sie mit 14,15 Kanadischen Dollar letztlich 1,07 Prozent höher. Dennoch liegen die Papiere der meisten Cannabis-Unternehmen weit unter ihren Ständen von 2018 bzw. der ersten Jahreshälfte 2019, denn die Branche hat seit geraumer Zeit mit enttäuschendem Umsatzwachstum, starken Verlusten und Liquiditätsproblemen zu kämpfen, weshalb viele Unternehmen auf die Kostenbremse treten, Stellen abbauen und Expansionspläne wieder zurücknehmen mussten.

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: Jarretera / Shutterstock.com