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Geändert am: 17.03.2026 08:48:59

SMI dürfte etwas schwächer starten -- DAX etwas tiefer erwartet -- Asiens Börsen mehrheitlich schwächer

Am heimischen Aktienmarkt deutet sich ein etwas schwächerer Start an. Der deutsche Aktienmarkt dürfte etwas tiefer starten. Die Börsen in Fernost geben am Dienstag mehrheitlich nach.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt dürfte mit leichten Verlusten in den Handel starten.

Der SMI war am Vortag 0,33 Prozent stärker bei 12'882,20 Punkten aus dem Handel gegangen.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI starteten ebenfalls tiefer und bewegten sich im Anschluss nach anfänglichen Verlusten im Plus. Sie beendeten die Sitzung 0,25 Prozent im Plus bei 17'937,91 Einheiten bzw. 0,38 Prozent stärker bei 2'040,44 Stellen.

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handel starten. Der Erholungsversuch vom Vortag wird durch erneut steigende Ölpreise gebremst. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit hoch, da widersprüchliche Signale aus den USA zur Dauer des Iran-Konflikts vorliegen und diplomatische Fortschritte weiterhin ausbleiben.

Bei den Ölpreisen zeichnet sich weiterhin keine Entspannung ab. Zwar hat der Iran laut Berichten einzelnen Tankern die Passage durch die Strasse von Hormus erlaubt. Am Markt wird nun spekuliert, ob dies für Schiffe aus Indien und China gelten könnte. Konkrete Massnahmen wie militärische Eskorten oder Versicherungsmechanismen fehlen aber weiterhin. Die Ölpreise stiegen denn auch weiter an und der Preis der Sorte Brent verteuerte sich zuletzt auf 103,78 USD je Barrel.

In der laufenden Woche richtet sich der Blick neben dem Iran-Krieg in die Schaltzentralen der wichtigsten Notenbanken. Innerhalb von nur 24 Stunden werden am Mittwoch und Donnerstag die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BoE), die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre Sitzungen abhalten. "Die zentrale Frage wird im Wesentlichen lauten, wie die Zentralbanken den Öl-Schock interpretieren werden", so ein Marktbeobachter. Der "geldpolitische Status quo" erscheine aber dabei das wahrscheinlichste Szenario.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt dürfte zum Auftakt am Dienstag zunächst leichte Verluste zeigen.

Der DAX hatte am Montag 0,5 Prozent höher bei 23'564,01 Zählern geschlossen.

Nach seinem soliden Wochenauftakt dürfte sich der DAXam Dienstag trotz eines wieder leicht höheren Ölpreises relativ stabil halten. Der X-Dax signalisierte für den deutschen Leitindex rund eine Stunde vor Handelsbeginn ein Minus von 0,3 Prozent auf 23'493 Punkte.

Es ist der nunmehr zwölfte Handelstag, seit die USA und Israel den Militärschlag gegen den Iran gestartet haben, und am deutschen Aktienmarkt scheinen die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Kriegs hoch zu sein. "Die meisten haben sich offensichtlich dazu entschieden, die aktuelle Krise ohne grosse Handelstätigkeit auszusitzen", konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Dabei verwies er auf die geringen Handelsumsätze, die auch zum Wochenstart erneut deutlich unter den historischen Mittelwerten gelegen hätten.

Aktuell kostet ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit 104 Dollar rund vier Prozent mehr als tags zuvor. Das Hoch lag vor rund einer Woche bei knapp 120 Dollar, was der höchste Stand seit 2022 war und heftige Konjunktur- und Inflationssorgen geschürt hatte. Besonders im Fokus stehen daher alle Nachrichten über den wichtigsten Versorgungsweg für Energielieferungen, die Strasse von Hormus, die vom Iran faktisch blockiert ist.

Zunehmend in den Blick rücken aber auch die grossen Zentralbanken. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über ihren Leitzins, die EZB am Donnerstag, und auch in Grossbritannien und Japan wird in dieser Woche über die Leitzinsen entschieden.

Spontane Zinsveränderungen in den USA und der Euroregion in dieser Woche werden zwar als unwahrscheinlich angesehen, doch erhofft werde sich "von den schriftlichen Statements oder zumindest von den Fragerunden mehr Einblicke, ob die Erwartung steigender Leitzinsen in der Eurozone und ausbleibender Zinssenkungen in den USA richtig ist", so Altmann.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich zu Wochenbeginn mit Zuschlägen.

Der Dow Jones schloss 0,84 Prozent fester bei 46'946,28 Zählern.
Auch der NASDAQ Composite legte zu und gewann 1,22 Prozent auf 22'374,18 Indexpunkte.

Zum Start in die neue Woche liess sich an den US-Börsen eine Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste beobachten. Ausschlaggebend war letztlich aber die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg. Ein schnelles Ende des Krieges scheint noch immer nicht in Sicht. Etwas Unterstützung erhielten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Strasse von Hormus Geleitschutz zu gewähren.

Die faktische Sperrung der Strasse von Hormus durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise drastisch nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben etliche Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Massnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch verharren die Ölpreise auf ihren jüngst erreichten hohen Niveaus. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört: im Iran durch Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte, in anderen Ölförderländern durch iranische Gegenschläge. Selbst wenn die Strasse von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.

Highlight der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht. Unternehmenstermine sind rar; die Bilanzsaison in den USA ist fast vorüber.

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigen sich am Dienstag mehrheitlich tiefer.

In Tokio verlor der Nikkei 225 am zweiten Handelstag der Woche und schloss 0,09 Prozent tiefer bei 53'700,39 Punkten.

Verluste wuerden unterdessen ebenfalls vom chinesischen Festland gemeldet: Der Shanghai Composite verlor 0,85 Prozent auf 4'049,91 Stellen.

In Hongkong zeigt sich der Markt daneben von seiner freundlichen Seite: Anleger schieben den Hang Seng zeitweise 0,14 Prozent auf 25'869,46 Punkte nach oben.

Die Aktienmärkte in Ostasien haben am Dienstag nach der positiven Vorgabe der Wall Street vom Vortag zunächst überwiegend freundlich tendiert. Allerdings kamen die Indizes im Späthandel deutlich von ihren Hochs zurück, und rutschten sogar ins Minus, nachdem die Ölpreise wieder etwas Fahrt nach oben aufnahmen - vor dem Hintergrund eines iranischen Angriffs auf Energieinfrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weiterhin gelangen fast keine Öltransporte durch die von Iran kontrollierte und abgeriegelte Strasse von Hormus. Zudem handelte sich US-Präsident Trump bei seiner Aufforderung an diverse Staaten, sich an Schiffseskorten zu beteiligen, nur Absagen ein. Insbesondere viele ostasiatische Staaten beziehen ihr Öl über diese Schiffsroute.

Dazu könnte sich an den Börsen im späten Geschäft auch mehr Zurückhaltung wegen der rund um den Globus anstehenden Notenbanksitzungen im weiteren Wochenverlauf breitgemacht haben. Bei den Zentralbanken weltweit findet derzeit ein Umdenken bei den Zinsen statt, nachdem der Konflikt im Nahen Osten die Energiepreise massiv in die Höhe getrieben hat. Höhere Energiepreise dürften global steigende Inflationsraten zur Folge haben.

Die Reserve Bank of Australia machte den Anfang. Sie erhöhte angesichts der weiter zu hohen Inflation die Zinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr - auf 4,10 von 3,85 Prozent. Die Entscheidung fiel aber knapp aus. Die Zentralbank verwies auf steigende Treibstoffkosten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt, die ein zentrales Aufwärtsrisiko für die Inflation darstellten und bekräftigte die Erwartung, dass die Geldpolitik restriktiv bleiben könnte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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