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Aktienrückkaufprogramm 06.05.2022 21:16:00

Analyst stuft Berkshire Hathaway runter: Trotz Buffetts letzten Investments weiterhin riesiger Cashbestand

Analyst stuft Berkshire Hathaway runter: Trotz Buffetts letzten Investments weiterhin riesiger Cashbestand

Starinvestor Warren Buffett hat zuletzt seine Kaufzurückhaltung aufgegeben und Milliarden in verschiedene Unternehmen investiert. Ein Analyst glaubt aber nicht, dass der massive Geldberg, auf dem Berkshire Hathaway sitzt, deutlich sinken wird.

• Warren Buffett kehrt nach Jahren der Kauf-Zurückhaltung an den Markt zurück
• Analyst erwartet Investitionen von 33 Milliarden US-Dollar
• Geldberg dürfte dennoch hoch bleiben

Jahrelang hatte Warren Buffet grosse Akquisitionen mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway vermieden. Immer wieder verwies der Starinvestor auf die hohen Bewertungen am Markt und die damit verbundenen schwierigen Bedingungen für seine Value Investing-Strategie. Die Geschäfte bei Berkshire liefen dennoch zufriedenstellend und erholten sich insbesondere zum Jahresende 2021: Im Schlussquartal kletterte der Betriebsgewinn des Unternehmens um 45 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar, unter dem Strich blieb mit 39,6 Milliarden US-Dollar rund elf Prozent mehr hängen als im letzten Jahresviertel des Vorjahres.

Dass die am Markt viel beachteten Barbestände im Schlussquartal von 149,2 Milliarden auf 146,7 Milliarden US-Dollar gesenkt werden konnten, war aber nicht gross anlegten Akquisitionen sondern eher einem Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens zu verdanken. Allein im Schlussquartal gab das Buffett-Unternehmen 6,9 Milliarden US-Dollar für diese Zwecke aus.

Buffett zuletzt wieder am Markt aktiv

2022 zeigt sich Buffett aber wieder deutlich aktiver am Markt. So hatte der Investor angesichts massiv gestiegener Ölpreise Chancen gewittert und hat die Position von Berkshire Hathaway an Occidental Petroleum deutlich ausgebaut. Experten vermuteten hinter dem Beteiligungskauf auch eine Absicherungsstrategie, denn die Kurse waren im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg zwischenzeitlich auf breiter Front eingebrochen, während bei Rohstoffen wie Öl eine deutliche Preisrally auszumachen war.

Einen deutlich grösseren Coup meldete Berkshire Hathaway nur wenige Wochen später: 11,6 Milliarden US-Dollar legte das Buffett-Unternehmen für die Komplettübernahme von Alleghany auf den Tisch. Der Versicherungskonzern passe gut unter das Dach von Berkshire, hiess es. Buffett selbst habe das Unternehmen seit rund 60 Jahren genau beobachtet.

In einem dritten Grossdeal baute Berkshire nur wenige Tage danach seine Beteiligung an dem US-Computerkonzern HP deutlich aus. Rund vier Milliarden US-Dollar soll die Investmentgesellschaft für ein Paket von 121 Millionen HP-Aktien bezahlt haben - damit stieg das Buffett-Konglomerat zum grössten Einzelaktionär des US-Unternehmens auf.

Schrumpft der Berkshire-Geldberg jetzt?

Zusammen mit den rund sieben Milliarden US-Dollar, die Berkshire für den Ausbau der Occidental-Position ausgegeben hat, hat Buffett damit innerhalb weniger Wochen rund 22,6 Milliarden US-Dollar am Markt investiert - deutlich mehr als zuletzt. Und das Ende der Fahnenstange dürfte noch nicht erreicht sein, glaubt James Shanahan, Senior Equity Analyst bei Edward Jones. Gegenüber "Insider" erklärte der Experte, dass er ein Investment von vier Milliarden US-Dollar erwarte, um die Berkshire-Beteiligung Pilot Flying J Anfang 2023 auf 80 Prozent auszubauen. Zudem sei damit zu rechnen, dass Buffett auch das achtprozentige Aktienpaket von Berkshire Hathaway Energy übernehmen werde, das bis zu dessen Tod in den Händen von Walter Scott Jr., eines US-Milliardärs, gelegen hatte. Die Investitionssumme könnte dann bis auf 33 Milliarden US-Dollar steigen.

Dass die neuen Investitionsbemühungen des Starinvestors dazu beitragen, den Cashberg von Berkshire deutlich abzutragen, sei Shanahan zufolge aber nicht zu erwarten. "Es besteht eine grosse Chance, dass Berkshire bis Mitte 2023 immer noch 150 Milliarden US-Dollar in bar hält, es sei denn, es gibt zusätzliche Investitionen", so der Experte weiter.

Für die Berkshire Hathaway-Aktie zeigt sich der Analyst unterdessen weniger optimistisch als zuletzt und stufte sie auf "Halten" herab. Im aktuellen Kurs sei bereits eingepreist, dass Berkshire in diesem Jahr Konkurrenten aus der Finanzdienstleistungsbranche übertreffe, auch starke Gewinnzahlen und die Flut von Investitionen spiegele der Aktienkurs bereits wider.

Die Berkshire Hathaway-Aktie hat im bisherigen Jahresverlauf rund 6 Prozent gewonnen (Schlusskurs vom 26.04.2022) und damit den Vergleichsindex S&P 500, der seit Jahresstart rund 13 Prozent an Wert eingebüsst hat, deutlich outperformt.

Redaktion finanzen.ch


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