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Edelmetalle im Fokus 11.03.2026 13:31:36

Studie zeigt: Gold und Silber fördern langfristigen Vermögensaufbau - Preise bewegen sich trotz Iran-Krieg kaum

Studie zeigt: Gold und Silber fördern langfristigen Vermögensaufbau - Preise bewegen sich trotz Iran-Krieg kaum

Edelmetalle wie Gold und Silber sind laut einer Studie der Universität Zürich zentral für den langfristigen Vermögensaufbau.

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Dies stehe im Widerspruch zur herrschenden Lehre und gelte nicht erst seit dem starken Anstieg der Edelmetallpreise.

"Gold und Silber sind wichtige Bausteine eines längerfristigen Vermögensaufbaus", sagte Thorsten Hens, Studienleiter und Professor für Wirtschaft am Institut für Banking und Finance an der Uni Zürich, am Mittwoch an einer Medienkonferenz. Analysiert wurden für die Erhebung Daten seit 1972 und mit verschiedenen Allokationsmodellen verglichen.

Resultat: Besonders für Anleger, die ihr Geld in Schweizer Franken halten, ergebe sich ein klarer Befund. Ein optimal diversifiziertes Portfolio sollte hierzulande sogar 20 bis 30 Prozent Edelmetalle enthalten. Die Modelle favorisierten dabei eine Aufteilung von zwei Dritteln Gold und einem Drittel Silber.

Dabei sei vor allem zu betonen, dass Edelmetalle nicht nur Renditen stabilisieren, sondern vor allem die Handlungsfähigkeit in volatilen Marktphasen sichern würden. Sollten die Edelmetallpreise also wieder fallen oder Aktien weiter korrigieren, könne auf Anlegerseite entsprechend reagiert werden, so Hens, der die Studie im Auftrag der Bank von Roll erstellte.

Steuerliche Effekte beachten

Ebenfalls zu berücksichtigen sei die steuerliche Behandlung solcher Anlagen in der Schweiz. Kursgewinne seien zwar steuerfrei, bestimmte Dividenden und insbesondere Zinsen unterlägen jedoch der Einkommenssteuer. Dies verschiebe die optimale Vermögensallokation ebenfalls zugunsten von Edelmetallen.

Unter Berücksichtigung dieser Effekte steige der empfohlene Anteil an Edelmetallen im Portfolio sogar auf bis zu 30 Prozent bei bestimmten international diversifizierten Anlegern.

Edelmetalle als Krisensicherung

Die Autoren betonen zudem, dass Edelmetalle gerade in der aktuellen Situation und dem zuletzt guten Lauf wieder weniger als Renditetreiber gelten, sondern vielmehr als Versicherung. Dies ermögliche es Anlegern, auch in Phasen starker Marktschwankungen gestärkt aus solchen Perioden hervorzugehen.

Goldpreis bewegt sich trotz Iran-Krieg kaum - Auch Silber praktisch stabil

Die Gold- und Silberpreise haben sich am Mittwoch kaum bewegt. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold kostete am Nachmittag 5.181 Dollar. Der Preis bewegte sich auf dem Niveau vom Vorabend.

Der Iran-Krieg hatte dem Goldpreis bisher keine neue Richtung gegeben. So liegt der Goldpreis derzeit auf dem Niveau von Ende Februar. Nur zu Beginn des Kriegs kam es vorübergehend zu kräftigeren Ausschlägen. Der Goldpreis liegt damit weiterhin deutlich unter seinem Rekordstand von knapp 5.600 Dollar, den er Ende Januar erreicht hatte.

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Kriegs, die US-Präsident Donald Trump Anfang der Woche geschürt hatte, sorgte nur vorübergehend für Auftrieb. Schliesslich gehen die Kriegshandlungen unverändert weiter.

Die Auswirkung des Iran-Kriegs auf den Goldpreis gehen auch in unterschiedliche Richtungen. So sorgt der Konflikt für eine erhöhte Verunsicherung, was den Goldpreis tendenziell stützt. Andererseits erhöht der Konflikt die Inflationsgefahren durch steigende Ölpreise. Dies könnte zu weniger Zinssenkungen durch die US-Notenbank führen, als dies bis jetzt erwartet wird. Höhere Zinsen belasten jedoch die Edelmetallpreise. Vertreter der Europäischen Zentralbank machten zuletzt auch deutlich, dass sie die Inflation unter Kontrolle halten wollen.

Ähnlich war die Entwicklung beim Silberpreis. Eine Feinunze Silber kostete zuletzt rund 86,23 Dollar. Er lag damit ein wenig unter dem Niveau vom Vortag. Auch der Silberpreis hat seit Ende Februar keine neue Richtung gefunden. Der Preis liegt auch deutlich unter seinem Höchststand von Ende Januar von 121,65 Dollar.

sta/uh/cg

Zürich (awp)

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Bildquelle: Juk86 / Shutterstock.com,Brian A Jackson / Shutterstock.com,Invesco
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