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Karriere-Tipps 23.06.2026 06:26:00

Beförderung im Job ablehnen: So bleibt die Karriere trotzdem auf Kurs

Beförderung im Job ablehnen: So bleibt die Karriere trotzdem auf Kurs

Es kann gute Gründe geben, warum es manchmal die bessere Entscheidung ist, eine Beförderung abzulehnen. Der Trick besteht vielmehr darin, das Angebot abzulehnen, ohne damit seine Karriere zu torpedieren.

Ein ungünstiger Zeitpunkt, keine höhere Vergütung oder zu weit weg vom Karriereziel - es gibt viele Gründe dafür eine Beförderung abzulehnen. Wichtig ist dabei nur wie man es macht, um auf seinem weiteren Karriereweg keine Schwierigkeiten zu bekommen. Denn mit den falschen Worten, kann man sich bei seinen Vorgesetzten auch schnell ins Aus schiessen und wird womöglich bei der nächsten relevanten Beförderung aussen vorgelassen.

Manchmal ist eine Beförderung nicht die richtige Wahl

Egal wie schmeichelhaft eine Beförderung im ersten Moment sein kann, sollte man sich immer überlegen, ob es die richtige Entscheidung wäre, sie anzunehmen. Denn eine Beförderung muss nicht unbedingt etwas Gutes bedeuten. Wenn nur ein neuer Titel mit mehr Aufgaben, aber ohne zusätzliche Vergütung angeboten wird, kann es sein, dass der Vorgesetzte einen nur ausnutzen will und es vielleicht an der Zeit ist, sich nach einem neuen Job umzusehen. Auch wenn die angebotene Beförderung einen von dem angestrebten Karriereziel abbringen würde, wäre es klug das Angebot abzulehnen. Auch wenn man Angst davor hat, dass man einem diese Entscheidung als mangelnden Ehrgeiz auslegt oder man nicht in der Lage ist, mit den Herausforderungen der neuen Stelle zurechtzukommen, sollte man zu der Ablehnung stehen. Entscheidend ist dabei eine ehrliche Kommunikation mit ihren Vorgesetzten.

Auf die Kommunikation kommt es an

Damit man nach der Ablehnung der Beförderung negative Auswirkungen verhindert, muss man ein ehrliches Gespräch mit dem Vorgesetzten führen. Wenn man ihm erklärt, warum man sich gezwungen sieht das Angebot auszuschlagen, sollte man unbedingt damit beginnen, sich zu bedanken. Damit schafft man einen positiven Start in ein vielleicht schwieriges Gespräch und drückt aus, dass man die gebotene Möglichkeit dennoch sehr zu schätzen weiss. Die Gründe für die Ablehnung muss man daraufhin ehrlich kommunizieren, sodass die Vorgesetzten die Entscheidung schlüssig nachvollziehen können. Um auch auf ihr Verständnis hoffen zu können, muss man ihnen deutlich vorzeigen, dass man sich die Ablehnung wohl überlegt und die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen hat. Man sollte deutlich machen, dass man mit seinen Talenten und Stärken besser in die jetzige Position passt und dort von grösserem Nutzen für das Unternehmen ist und es weiterhin loyal unterstützen wird.

Isabell Tonnius, Redaktion finanzen.ch

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