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Google Pay mit Viseca 18.03.2020 19:48:00

Viseca kooperiert mit Google - Immer mehr Schweizer Banken bieten Google Pay an

Viseca kooperiert mit Google - Immer mehr Schweizer Banken bieten Google Pay an

• Google Pay mit Viseca-Karten nun möglich
• Alle Smart-Pay Anbieter werden jetzt unterstützt
• Schweizer Banken öffnen sich dem mobilen Bezahlen

Viseca kooperiert mit Google

Viseca, der Kreditkartenanbieter der Züricher Aduno Gruppe, unterstützt ab sofort den kontaktlosen Bezahldienst Google Pay. So wird Android-Nutzern die Möglichkeit gegeben, an kontaktlosen Terminals und Lesegeräten mit dem Smartphone oder der Smartwatch bezahlen zu können.

Alle von Viseca angebotenen Master- und Visacard Kredit- beziehungsweise Debitkarten sollen für die neue Funktion konfigurierbar sein, das Gleiche gilt für Prepaidkarten von teilnehmenden Kunden.

Das Problem ist jedoch, dass nicht alle Kundenbanken die Verknüpfung mit Google Pay anbieten, dazu zählen beispielsweise die Kantonalbanken Raiffeisen Schweiz und Aaragau, Bern oder Zürich.

Mobiles Bezahlen auch mit Debitkarte

Viseca ist mit der Neueinführung von Google Pay nun einer der wenigen Anbieter, die alle verbreiteten kontaktlosen Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Seit 2019 können Kunden bereits die Services von Apple Pay, Fitbit Pay, Garmin Pay, Samsung Pay und SwatchPAY! mobil zum Bezahlen mit Smart-Geräten nutzen.

Besonders an der Google Pay Freigabe ist, dass nun erstmals in der Schweiz auch eine Debitkarte zum kontaktlosen Bezahlen mit dem Smartphone genutzt werden kann. Hierdurch wird der zu zahlende Betrag, anders als bei Kreditkarten, direkt vom hinterlegten Bankkonto eingezogen.

Somit ist die Kreditkartengesellschaft der wohl einzige Schweizer Anbieter, der das gesamte Spektrum aller "führenden mobilen Zahlungslösungen für Kredit und Debit" anbietet, wie die Handelszeitung berichtet.

Schweizer Banken bieten mobiles Zahlen selektiv an

Mit diesem Angebot werden von Viseca, wie bereits erwähnt, nun alle gängigen mobilen Zahlungsmöglichkeiten angeboten. Doch wer letztendlich welchen Anbieter nutzen kann, steht in Abhängigkeit der jeweiligen Bank, welche die Karten herausgibt. Zwar sind die Schweizer Banken dem mobilen Zahlen deutlich aufgeschlossener, als noch vor wenigen Jahren, allerdings bieten nur die wenigsten alle smarten Bezahlmöglichkeiten an.

Lediglich die Baloise Bank SoBa unterstützt ohne Ausnahmen alle Bezahlmöglichkeiten, während die Banken Swiss Bankers und Corner Card neben Google Pay auch von Beginn an Apple Pay sowie Samsung Pay unterstützten.

Wohingegen der Finanzdienstleister Credit Suisse sowie die Kantonalbanken Cler, Valiant und Clientis jeweils eine beziehungsweise zwei der kontaktlosen Zahlungsvarianten zulassen. Revolut, Transferwise und N26 bieten jeweils Apple Pay sowie Google Pay an, Samsung Pay steht hier dementsprechend aussen vor.

Die Banken Postfinance und UBS weigern sich bisweilen komplett einen dieser Bezahlservices anzubieten, sie setzen beim mobilen Bezahlen lediglich auf eigene Lösungen.

Nutzer, die eine bestimmte Kombination aus Karte und Anbieter wünschen, müssen sich demnach eine Bank aussuchen, die den eigenen Ansprüchen gerecht wird. So können sie beliebig alternative Zweit- beziehungsweise Drittkarten beziehen.

Henry Ely / Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: PayLife Bank GmbH,Denis Linine / Shutterstock.com,Justin Sullivan/Getty Images,Keystone

Baloise-Holding am 18.03.2020

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