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Kolumne 20.06.2014 14:57:42

Lohnt sich eine professionelle Vermögensverwaltung?

Kolumne

Viele Schweizer verwalten ihr Geld nicht selber, sondern übergeben die Aufgabe einem professionellen Vermögensverwalter. Vor diesem Schritt sollte man sich indes fragen, ob sich die Vergabe des Mandats überhaupt lohnt.

In der Vermögensverwaltung gehört die Schweiz zur Weltspitze. Per Ende 2012 verwalteten hiesige Finanzinstitute Gelder in der Höhe von 5'565 Milliarden Franken, wie der Schweizer Bankierverband ausweist. Knapp die Hälfte davon stammt aus dem Inland.

Die Vorteile der professionellen Vermögensverwaltung liegen auf der Hand: Durch die Vergabe des Mandats müssen Sie sich nicht mehr um die Verwaltung und Überwachung Ihres Vermögens kümmern und gewinnen dadurch Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtiger sind. Mit der Verwaltung durch Profis gewinnen Sie auch an Sicherheit, denn das Vermögen wird gemäss Ihrer Risikobereitschaft und Risikofähigkeit angelegt, laufend überwacht und entsprechend der aktuellen Marktentwicklungen angepasst. Dazu kommt, dass Vermögensverwalter ein transparentes Reporting betreiben und die Finanzen umfassend optimieren - sprich beispielsweise auch unter Einbezug der steuerlichen Aspekte.

Teils überrissene Gebühren

Demgegenüber stehen aber auch Nachteile; insbesondere die Kosten. In der Schweiz betragen diese meist zwischen 1 und 1,5 Prozent des verwalteten Vermögens. Ausserdem gelten oftmals Mindestbeträge. Das bedeutet: Damit Sie von den Vorzügen einer professionellen Vermögensverwaltung profitieren können, müssen Sie fähig und bereit sein, ein gewisses Vermögen zu investieren. Vermögensverwaltungsmandate bei den Schweizer Grossbanken werden beispielsweise bei Beträgen unter zwei Millionen Franken meist nur standardisiert ausgeführt.

Bei MoneyPark empfehlen wir die Mandatierung ab einem Anlagebetrag von 250‘000 Franken, wobei fast ausschliesslich in EFT (kurz für Exchange Traded Funds) investiert wird. Für die Anlageform sprechen besonders die tiefen Kosten sowie die hohe Transparenz und die entsprechende Verständlichkeit für den Kunden. Daher empfehlen auch der Schweizerische Konsumentenschutz und die SRF-Sendung Kassensturz ETF. Bei der Auswahl der ETF-Strategie, die zusammen mit den Kunden stattfindet, verwenden die MoneyPark Spezialisten ein schweizweit einzigartiges Analyseprogramm, das sämtliche in der Schweiz verfügbaren ETF genau unter die Lupe nimmt und diese entsprechend ihrer Potenziale und Risiken bewertet. Die Beratung ist also komplett unabhängig. (Gross-)banken legen ihren Kunden dagegen bevorzugt eigene gemischte Fonds ins Depot. Auf diese werden zusätzlich Managementgebühren von oft mehr als 1 Prozent erhoben.

Gute Option in Zeiten der Niedrigstzinsen

Die Frage, ob sich nun eine professionelle Vermögensverwaltung für jemanden lohnt oder eben doch nicht, lässt sich - abgesehen vom Faktor Investment-Budget - nicht pauschal beantworten. Sich Gedanken über eine entsprechende Lösung machen sollen sich aber insbesondere diejenigen, die wenig Zeit für die Geldanlage haben, bzw. die sich damit nicht auskennen, gleichzeitig aber mehr Rendite erzielen wollen, als die mageren Zinsen, die Sparkonti oder Obligationen abwerfen.

Sollten Sie sich für eine ETF-Basierte Vermögensverwaltung wie derjenigen entscheiden, die MoneyPark anbietet, empfehle ich Ihnen, sich über die Grundlagen der Anlage zu informieren. Dies geschieht zwar auch im Rahmen der persönlichen Beratung. Eine gute Anlaufstelle ist diesbezüglich aber auch die Interessensgruppe "ETF Embassadors". Sie bietet kostenlose Seminare für interessierte Einsteiger und Fortgeschrittene an und hat sich auf die Fahne geschrieben, ETF zur Volksanlage zu machen.

Eidg. Dipl. Bankfachexperte, Leiter Beratung Moneypark

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schliesst jegliche Regressansprüche aus.


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