| Dividenden-ETFs |
12.03.2026 06:27:00
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Dividendenstrategie: Wie sich mit ETFs erfolgreich Geld anlegen lässt
Mit Dividenden-ETFs lässt sich langfristig ein stabiles, passives Einkommen erzielen. Durch regelmässige Ausschüttungen und breite Streuung über dividendenstarke Unternehmen wird das Risiko reduziert. ETF-Sparpläne ermöglichen zudem den Einstieg mit kleinen Beträgen, ideal für konservative und renditeorientierte Anleger.
• Breite Streuung über dividendenstarke Unternehmen
• Vereinfachter Einstieg über ETF-Sparpläne
Was ist eine Dividendenstrategie?
Eine Dividendenstrategie verfolgt das Ziel, regelmässige Erträge durch die Ausschüttungen von Unternehmen zu erzielen. Unternehmen schütten in Form von Dividenden einen Teil ihrer Gewinne an Aktionäre aus. Im Gegensatz zu anderen Strategien, die auf reine Kursgewinne setzen, ermöglicht diese Vorgehensweise kontinuierliche Einnahmen, unabhängig von der Entwicklung der Aktienkurse. Unternehmen, die Dividenden zahlen, sind oft etablierte und profitable Konzerne mit stabilen Geschäftsmodellen. Besonders interessant sind hierbei die sogenannten Dividenden-Aristokraten. Das sind Unternehmen, die ihre Dividenden über 10 Jahre oder länger kontinuierlich erhöht haben, was auf solide Finanzen und verlässliche Geschäftsmodelle hinweist, erklärt das Portal justETF.
Warum Dividenden-ETFs?
ETFs bündeln zahlreiche dividendenstarke Unternehmen, wodurch das Risiko eines Ausfalls einzelner Titel gemindert werden kann. Die globale Ausrichtung vieler Dividenden-ETFs sorgt für eine zusätzliche geografische Diversifikation. Ein Beispiel ist der SPDR S&P Global Dividend Aristocrats ETF, der in globale Dividenden-Aristokraten investiert. Diese Unternehmen haben über viele Jahre hinweg ihre Dividenden erhöht, was Stabilität und Zuverlässigkeit verspricht, so ein Beitrag des Branchenmagazins ETF Nachrichten.
Sichere Möglichkeit mit ausgeglichenem Risiko
Der Kauf von Dividenden-ETFs ist eine effiziente Möglichkeit, regelmässig von Dividenden zu profitieren. Über ETF-Sparpläne können auch kleinere Beträge monatlich investiert werden. Dies reduziert das Risiko eines schlechten Timings, da durch den Cost-Average-Effekt mehr Anteile gekauft werden, wenn die Kurse niedrig sind, und weniger, wenn die Kurse hoch sind. Laut Sparkasse lassen sich so über einen längeren Zeitraum die Kursschwankungen ausgleichen.
Eine Auflistung von justETF zeigt, dass unter den globalen Dividenden-ETFs, der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF, der in dividendenstarke Unternehmen weltweit investiert und Anlegern Zugang zu globalen Erträgen bietet, besonders bei langfristig orientierten Anlegern beliebt ist, da er stabile Erträge und weltweite Diversifikation kombiniert.
Kennzahlen zur Auswahl eines Dividenden-ETFs
Bei der Auswahl eines Dividenden-ETFs spielen verschiedene Kennzahlen eine zentrale Rolle, um die langfristige Rentabilität und Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Eine der wichtigsten Kennzahlen ist die Dividendenrendite, die anzeigt, wie viel Prozent des aktuellen Aktienkurses in Form von Dividenden ausgeschüttet wird. Ebenso relevant ist laut Börse Online auch das Dividendenwachstum, dieses gibt an, um wie viel Prozent sich die Ausschüttung jährlich erhöht. Anleger die auf ein Einkommen durch regelmässige Dividenden aus sind, sollten ebenfalls auf die Gesamtkostenquote (TER) achten, da hohe Verwaltungskosten die Rendite mindern können.
Redaktion finanzen.ch
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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