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Anonymität pur 27.09.2021 23:40:00

Vom Darkcoin zum Dash: Das verbirgt sich hinter der Kryptowährung

Vom Darkcoin zum Dash: Das verbirgt sich hinter der Kryptowährung

Die Kryptowährung Dash entwickelte sich relativ schnell zu einer beliebten Digitalwährung - sie gilt als eine der Alternativen zum grossen Bruder Bitcoin. Im Gegensatz zu diesem ist der Entwickler des Dash jedoch nicht anonym.

Ende 2017 zog der Dash aufgrund seines enormen Wachstums - er wuchs sechsmal stärker als der Bitcoin - die Aufmerksamkeit der Krypto-Gemeinde auf sich, wie das Wirtschaftsmagazin "Forbes" berichtet. Vor allem die Gründe seiner Entstehung machen den Altcoin zu etwas Besonderem.

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Der Dash-Erfinder

Hinter der zunächst als Darkcoin gestarteten Kryptowährung steckt Evan Duffield, ein Softwareentwickler aus Arizona. Unter anderem war er bereits für die US-amerikanische Grossbank Wells Fargo tätig, er verfügt also über Erfahrung in der Finanzwelt. Nachdem Duffield 2010 auf den Bitcoin gestossen war, entdeckte er seine Begeisterung für die virtuelle Währung. Um den Bitcoin noch anonymer zu machen, entwickelte er einen Code, der das Krypto-Gold seiner Meinung nach in diesem Punkt hätte verbessern können. Allerdings lehnten die Bitcoin-Entwickler den Code des Amerikaners ab. Da entwickelte Duffield kurzerhand eine eigene digitale Währung - den Darkcoin, wie einem Beitrag des Erfinders im Dash-Forum zu entnehmen ist.

Das steckt hinter der Cyberwährung

Um eine virtuelle Münze mit optimierter Anonymität anzubieten, brachte Evan Duffield 2014 seine eigene Kryptowährung heraus. Für das Konzept implementierte er den Mining-Algorithmus X11, welcher eine dem Bitcoin-Mining ähnliche Entwicklungskurve ermöglichen sollte, um so laut Duffield ein "gesundes Ökosystem" zu schaffen. Eigenen Aussagen zufolge kündigte der Softwareentwickler den selbst geschaffenen Altcoin auf der Plattform "BitcoinTalk" an und veröffentlichte ihn etwas später.

Seit März 2015 trägt die peer-to-peer Cyberwährung offiziell ihren nun endgültigen Namen Dash, nachdem sie zuvor zeitweise in XCoin umbenannt worden war. Auch der Dash weist die typische Krypto-Eigenschaft der dezentralen Organisation auf. Er ist laut Angaben der offiziellen Webseite die "benutzerfreundlichste und skalierbarste" digitale Währung weltweit. Beispielsweise bestätige das Netzwerk innerhalb kürzester Zeit die Transaktionen der User. Ausserdem hebe sich der Dash durch optimierten Datenschutz und Anonymität von vielen anderen Kryptowährungen ab. Da es sich um eine bitcoin-basierte Alternative handle, sei sie mit anderen Bitcoin-Umfeldern verträglich und weise dabei eine Transaktionsgeschwindigkeit in Echtzeit auf.

Startschwierigkeiten senkten Vertrauen

Bereits kurz nach dem Start seiner Kryptowährung musste Duffield jedoch einen Mangel im Mining-Prozess feststellen: Die Begrenzung für neu erzeugte Zahlungseinheiten zeigte sich fehlerhaft, die Schwierigkeit beim Mining konnte nicht schnell genug durch das System erhöht werden, sodass in den ersten zwei Tagen um die zwei Millionen Münzen geschürft werden konnten - was einem Viertel der heutigen, im Umlauf befindlichen Menge entspricht. Der wackelige Start erschwerte den Vertrauensaufbau der frisch auf den Markt gekommenen virtuellen Coins in der Krypto-Welt, da es durchaus auch trügerische Cyberwährungs-Projekte gab und gibt. Das Dash-Projekt wurde jedoch weiterentwickelt und konnte sich seither in den Reihen der virtuellen Münzen etablieren.

Laut der Webseite "CoinMarketCap" befinden sich derzeit gut zehn Millionen Dash im Umlauf, die Digitalwährung kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 1,6 Milliarden US-Dollar (Stand 26. September 2021). Ihr Allzeithoch erklomm die Cyberwährung Ende Dezember 2017 bei rund 1.642 US-Dollar.

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: Wit Olszewski / Shutterstock.com

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