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Unbeachteter Zusammenhang 02.09.2018 17:59:00

Tom Lee: Diese Korrelation deutet auf eine Kursexplosion des Bitcoin hin

Tom Lee: Diese Korrelation deutet auf eine Kursexplosion des Bitcoin hin

Wenn Anleger herausfinden möchten, wann der Bitcoin-Kurs einen erneuten Turnaround startet, sollten sie nach der Meinung von Thomas Lee auf die Entwicklung der Emerging Markets achten.

Schwellenländer im Gleichschritt mit dem Bitcoin

Laut dem Mitgründer von Fundstrat Global Advisors gibt es eine wichtige Korrelation zwischen den Märkten der Schwellenländer und der Krypto-Leitwährung Bitcoin. "Beide haben dieses Jahr ihren Höhepunkt erreicht, und beide sind gleichzeitig in einen Abwärtstrend gekommen", so Lee in der CNBC-Sendung "Trading Nation".

Unverhältnismässiger Zusammenhang

"Bis die Emerging Markets eine andere Richtung einschlagen, wird auch diese Korrelation anhalten", so der Bitcoin-Analyst weiter. Lee geht dabei davon aus, dass die Anleger, die sich in den Schwellenländern engagieren, ein ähnliches Risikoempfinden haben, wie die Investoren von Digitalwährungen. Jedoch ist der iShares MSCi Emerging Markets ETF in diesem Jahr nur rund acht Prozent gefallen. Dieser geringfügige Rückgang steht somit in keinem Verhältnis zum Abverkauf des Bitcoins. Seit den Rekordkursen vom vergangenen Dezember hat die Leit-Kryptowährung nämlich schon mehr als 65 Prozent an Wert eingebüsst.

Hedgefonds sind der Grund für die Korrelation

Lee behauptet aber, dass gerade die grossen Hedgefonds kein Risiko eingehen möchten, wenn die Emerging Markets ausverkauft werden. Somit investieren sie in dieser Phase auch nicht in spekulative Assets wie Digitalwährungen. Dementsprechend deuten auch die jüngsten Handelsaktivitäten darauf hin, dass die institutionellen Investoren aktuell keine Bitcoins kaufen.

Die Fed könnte neue Voraussetzungen schaffen

Nach der Auffassung des Bitcoin-Experten könnte dieser bearishe Trend aber bald zu Ende sein. Lee, der zu den grössten Krypto-Bullen an der Wall Street gehört, glaubt, dass sich die Märkte demnächst zugunsten der Schwellenländer und Kryptowährungen entwickeln. Dies könnte insbesondere der Fall sein, wenn die Federal Reserve ihre Zinserhöhungspolitik verlangsamt und der US-Dollar somit wieder schwächer wird.

Lee beschwört das Allzeithoch zum Jahresende

An diesen Faktoren macht der Krypto-Experte auch sein optimistisches Kursziel fest. Lee geht nämlich davon aus, dass der Bitcoin bis zum Jahresende noch die Marke von 25.000 US-Dollar knacken kann. "Ich denke immer noch, dass dies möglich ist. Der Bitcoin könnte das Jahr mit einem explosiven Kursplus beenden", so der Bitcoin-Bulle in Bezug auf sein ambitioniertes Kursziel.

Vorstoss auf die nächsten Widerstände

Die zurückliegenden Handelstage am Kryptomarkt könnten nun schon ein erstes Signal für ein schnelles Ende des bearishen Trends sein. Mit einem aktuellen Kurs von über 7.000 US-Dollar ist es der Leit-Kryptowährung gelungen den Widerstand im Bereich von 6.800 US-Dollar zu durchbrechen. Sollte sich der Bitcoin in den kommenden Handelstagen über der Marke von 7.000 US-Dollar stabilisieren, stehen die Zeichen gut, dass die wochenlange Konsolidierungsphase des Coins bald beendet werden kann.

Bitcoin bald wieder fünfstellig?

Sollte das Kaufinteresse der Bitcoin-Investoren weiter anhalten, könnten bald schon die charttechnischen Widerstände im Bereich 7.700 und 8.400 US-Dollar in den Fokus rücken. Gelingt es dem Bitcoin diese Zwischenhochs aus den vergangenen beiden Monaten ebenfalls zurückzuerobern, sind binnen kurzer Zeit auch wieder fünfstellige Kursnotierungen denkbar.

US-Börsenaufsicht sitzt am längeren Hebel

Die weitere Kursperformance des Bitcoins hängt jedoch nicht nur von der charttechnischen Entwicklung ab, sondern auch von der fundamentalen Nachrichtenlage. In diesem Zusammenhang spielen auch die Spekulationen über die Zulassung von möglichen Bitcoin-ETFs eine herausragende Rolle. Sollte die US-Börsenaufsicht SEC auch in Zukunft weitere Anträge zur Zulassung verschiedener ETFs auf den Bitcoin ablehnen, könnte dies in der Folge den gesamten Digitalwährungsmarkt belasten.

Pierre Bonnet / finanzen.ch

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Bildquelle: Bukhta Yurii / Shutterstock.com,vonDUCK / Shutterstock.com

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