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Shanghai Composite 257111 / CNM000000019

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Geändert am: 03.02.2026 22:02:36

SMI fällt letztlich zurück -- DAX schlussendlich kaum verändert -- Wall Street beendet Handel klar im Minus -- Asiens Börsen schliessen weit im Plus

Der heimische Markt fiel am Dienstag ins Minus zurück. Der deutsche Leitindex konnte seine Gewinne ebenfalls nicht verteidigen und machte Verluste. Die US-Börsen zeigten sich mit roten Vorzeichen. Am Dienstag wurden an den Börsen in Fernost kräftige Gewinne gemacht.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag etwas tiefer.

Der SMI eröffnete im Plus und präsentierte sich zunächst auch im Anschluss fester. Gegen Mittag fiel er aber an die Nulllinie zurück und im weiteren Verlauf rutschte er sogar in die Verlustzone. Schlussendlich verabschiedete er sich 0,27 Prozent leichter bei 13'372,58 Punkten aus dem Handel.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI schlossen sich der etwas tieferen Tendenz des Leitindex an, nachdem sie höher in den Handel gestartet waren. Sie schlossen den Tag 0,31 Prozent tiefer bei 18'426,53 Einheiten bzw. 0,41 Prozent schwächer bei 2'140,96 Punkten ab.

Der Schweizer Aktienmarkt hatte am Dienstag nach einem freundlichen Start an Schwung verloren. Die Märkte hätten sich wieder etwas beruhigt, nachdem insbesondere die Turbulenzen bei Gold und Silber zuletzt für höheren Blutdruck gesorgt hatten, hiess es von Händlern. Diese Nervosität war auch auf die Aktienmärkte übergeschwappt. Dort hatten Anleger aber erstaunlich schnell den Schalter zurück auf "risk-on" gestellt und wieder zugegriffen. Nun fehlten frische Impulse.

Im Tagesverlauf rückten mangels Konjunkturdaten einige grosse US-Konzerne mit ihren Bilanzen in den Fokus. So legen beispielsweise der Pharmakonzern Pfizer, PayPal und AMD Zahlen vor. "Nach der Enttäuschung über die soliden Microsoft-Zahlen brodeln die Befürchtungen über die Kosten für KI erneut", so ein Händler. Auf die eigentlich für Freitag vorgesehenen US-Jobdaten müssen Anleger indes noch etwas warten - das US-Arbeitsministerium teilte mit, dass der Bericht für Januar aufgrund des teilweisen Regierungsstillstands nicht wie geplant am Freitag veröffentlicht werden kann.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Dienstag von seiner unsicheren Seite.

Der DAX startete höher und setzte sich im Anschluss noch deutlicher nach oben ab. Dabei überstieg er zeitweise sogar die Marke von 25'000 Punkten. Im weiteren Verlauf büsste er seine Gewinne jedoch ein und wechselte einige Male das Vorzeichen. Schlussendlich verabschhiedete er sich 0,07 Prozent leichter bei 24'780,79 Zählern aus dem Handel.

Der DAX konnte seine Gewinne am Dienstag sowie die 25'000 Punkte-Marke nicht verteidigen. Am Vortag hatte der Leitindex nach nervösem Start bereits zugelegt, denn an den Gold- und Silbermärkten hatte eine Beruhigung eingesetzt. Die Stabilisierung dort setzte sich am Dienstag fort. Nach den US-Börsen kam dies über Nacht auch an den Handelsplätzen in Asien an. Die Experten der NordLB erläuterten am Morgen, dass sich am Vortag unter Anlegern die Erkenntnis durchsetzte, dass sich an dem fundamental positiven Umfeld für die Börsen wohl nichts geändert hat.

WALL STREET

Die Anleger in den USA konnten sich am Dienstag nicht entscheiden.

Der Dow Jones verlor zur Handelseröffnung bereits und wechselte anschliessend mehrfach das Vorzeichen. Bei 49'653,13 Punkten konnte er zwischenzeitlich sogar ein neues Rekordhoch verzeichnen. Danach ging es jedoch tief in die Verlustzone. Dort verabschiedet er sich 0,34 Prozent tiefer bei 49'241,06 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite stieg zur Startglocke, rutschte im weiteren Verlauf jedoch auf rotes Terrain zurück. Das Minus summierte sich in der Folge auf. Sein Schlussstand: 23'255,19 Punkte (-1,43%).

Den US-Börsen war nach einem freundlichen Wochenauftakt am Dienstag der Schwung ausgegangen.

Etwas gebremst wurde der Markt vom andauernden Haushaltsstreit in den USA und der daraus resultierenden Schliessung einiger Behörden. Wegen des neuerlichen "Regierungsstillstandes" wurde unter anderem die für Freitag geplante Veröffentlichung des vielbeachteten Arbeitsmarktberichts zunächst abgesagt. Im Tagesverlauf stimmte das Repräsentantenhaus über den Haushalt ab.

Sowohl im Technologiesektor als auch in anderen Branchen sorgten Geschäftsberichte und Unternehmensziele für deutliche Kursausschläge.

ASIEN

An den Börsen in Fernost ging es am Dienstag weit nach oben.

So zeigte sich der Nikkei 225 in Tokio letztlich mit einem Plus von 3,92 Prozent bei 54'720,66 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite schliesslich 1,29 Prozent auf 4'067,74 Zähler.

Etwas weniger deutlich aufwärts ging es in Hongkong: Der Hang Seng zog letztlich 0,22 Prozent auf 26'834,77 Einheiten an.

Nach dem Rücksetzer am Vortag infolge der Schwäche bei den Technologiewerten ging es an den asiatischen Aktienmärkten am Dienstag bereits wieder steil nach oben. Damit ist die Delle vom Wochenstart ausgebügelt. Mit Blick auf die Vorgaben der Wall Street gingen die Investoren stärker ins Risiko. Für den Nikkei ging es in Tokio deutlich nach oben, wobei die Aktien der Chiphersteller und Grossbanken nach den soliden Vorgaben der Wall Street kräftig zulegten. Die anfängliche Stärke in Hongkong kühlte sich im Laufe des Vormittags ab - goldnahe Titel konnten einen Teil der Verluste vom Montag wettmachen, während Immobilien- und Konsumwerte Mühe hatten, ihr Momentum zu halten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Unternehmensdaten

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03.02.26 ACMOS INC / Quartalszahlen
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03.02.26 Adani Enterprises Ltd Registered Shs Partly Paid / Quartalszahlen
03.02.26 Adani Ports & Special Economic Zone Ltd / Quartalszahlen
03.02.26 Adani Wilmar Limited Registered Shs 144 Reg S / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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03.02.26 AIB Manufacturing PMI
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03.02.26 RBA Rate Statement
03.02.26 RBA Interest Rate Decision
03.02.26 10-Jahres Bond Auktion
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03.02.26 Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich)
03.02.26 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
03.02.26 Consumer Price Index (MoM)
03.02.26 Producer Price Index (YoY)
03.02.26 Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat )
03.02.26 Budget Balance
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03.02.26 Veränderung der Arbeitslosen
03.02.26 Fipe's IPC Inflation
03.02.26 Retail Sales
03.02.26 ECB Bank Lending Survey
03.02.26 Auktion 12-monatiger Letras
03.02.26 Auktion 6-monatiger Letras
03.02.26 10-y Bond Auction
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03.02.26 Industrial Output (MoM)
03.02.26 Industrial Output (YoY)
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