Zurück geht es hier Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück geht es hier.

Thurgauer Kantonalbank Aktie 23135110 / CH0231351104

19.02.2026 06:30:17

TKB präsentiert ein Spitzenergebnis

Thurgauer Kantonalbank / Schlagwort(e): Jahresergebnis
TKB präsentiert ein Spitzenergebnis

19.02.2026 / 06:30 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Medienmitteilung vom 19. Februar 2026

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) kann erneut mit einem sehr guten Geschäftsergebnis aufwarten. Der ausgewiesene Jahresgewinn von 162 Mio. Franken ist der höchste in der 155-jährigen Geschichte der Bank. Die Dividende für Partizipationsscheine wird auf 3,60 Franken erhöht. Das sind 20 Rappen mehr pro Titel.  

Die TKB schreibt für das Geschäftsjahr 2025 sehr gute Zahlen. Im Kerngeschäft resultierte erneut ein Wachstum; ebenso bei allen Erfolgspfeilern. Die Eigenmittel konnten weiter gestärkt werden, und die Bank hat 5'500 neue Kundinnen und Kunden gewonnen. Die TKB sei überaus solid aufgestellt und gehöre zu den bestkapitalisierten Banken, sagten Bankpräsident Roman Brunner und der GL-Vorsitzende Thomas Koller an der Bilanzmedienkonferenz in Weinfelden. 

Kundenvermögen gesteigert
In ihrem Kerngeschäft, dem Hypothekargeschäft, konnte die TKB erneut wachsen und das Volumen um 440 Mio. Franken steigern (+ 1,7 %). Das Plus fällt vor dem Hintergrund der anspruchsvollen Refinanzierung jedoch tiefer aus als in den Vorjahren. Die gesamten Kundenausleihungen wuchsen um 1,4 % auf 27,3 Mia. Franken. Um 1,7 % stiegen die Kundeneinlagen auf der Passivseite der Bankbilanz. Diese belaufen sich zu Jahresende auf 19,4 Mia. Franken. Der Nettoneugeld-Zufluss im Anlagegeschäft beträgt 944 Mio. Franken. Die verwalteten Kundenvermögen der TKB erhöhten sich um 2 Mia. (+ 7,5 %) auf 28,7 Mia. Franken. Die Bilanzsumme beträgt 36 Mia. Franken, was einem Wachstum von 1,7 % entspricht.  

Höherer Ertrag
Ertragsmässig konnte die TKB erneut zulegen. Der Geschäftsertrag wuchs um 4,5 % auf 439 Mio. Franken. Dazu trugen alle Ertragssparten bei. Den höchsten Anteil hat das Zinsengeschäft, wo die TKB den Brutto-Ertrag um 2,3 % steigern konnte. Nach Berücksichtigung des weiterhin tiefen Wertberichtigungsbedarf resultiert ein Netto-Zinserfolg von 301 Mio. Franken. Dies entspricht einem Plus von 4,1 %. Angesichts der florierenden Börsen und der guten Entwicklung im Anlagegeschäft konnte die TKB auch im indifferenten Geschäft mehr Ertrag erzielen. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beläuft sich auf 87 Mio. Franken (+ 8,6 %). Der Handelserfolg von 45 Mio. Franken bewegt sich leicht über der Vorjahresmarke (+ 0,8 %). 

Starke operative Leistung
Der Geschäftsaufwand nahm im Zuge der Strategieumsetzung und des höheren Mitarbeiterbestandes erneut zu. Mit 2,7 % fällt der Anstieg tiefer aus als im Vorjahr, was auch im strikten Kostenmanagement der Bank begründet liegt. Der Personalaufwand beträgt 129 Mio., der Sachaufwand liegt bei 68 Mio. Franken. Dass die Erträge deutlich mehr anstiegen als der Aufwand, manifestiert sich im Geschäftserfolg, Kennzahl für die operative Leistung. Dieser nahm um 5,1 % oder 11 Mio. auf 230 Mio. Franken zu. Die tiefe Cost-Income-Ratio von 44,4 % unterstreicht die seit Jahren hohe Effizienz der Bank. 

Jahresgewinn gesteigert
Die TKB kann ihre solide Eigenmittelbasis erneut stärken. Die Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisken beläuft sich auf 57 Mio. Franken. Unter Berücksichtigung des Steueraufwandes resultiert ein Jahresgewinn von 162 Mio. Franken (+ 2,7 %). Dies ist der höchste je ausgewiesene Wert. Auf einem hohen Niveau – nämlich bei 21 % – bewegt sich auch die Kapitalquote der Bank. Diese übertrifft die regulatorischen Anforderungen und auch jene des Eigentümers klar und zeugt von der hohen Stabilität der Bank. Die Veränderung der Kapitalquote gegenüber dem Vorjahr hängt auch mit den veränderten Eigenkapitalvorschriften nach Basel III Final zusammen, die auf das Berichtsjahr hin in Kraft getreten sind. 

Höhere Gewinnablieferung und Dividende
Vom starken Jahresresultat profitieren können die Eigentümer der Bank. Die Dividende pro Partizipationsschein wird erneut erhöht. Sie beläuft sich für 2025 auf 3,60 Franken (+ 20 Rappen pro Titel). An den Haupteigentümer, den Kanton Thurgau, liefert die Bank 55,7 Mio. Franken Gewinn ab. Das sind 3 Mio. oder 5,6 % mehr als im Vorjahr. An die gewinnanteilsberechtigten Gemeinden fliesst das gesetzliche Maximum von 3 Mio. Franken. In die Staatskasse fliesst zudem das Entgelt für die Staatsgarantie von 8,8 Mio. und für das Grundkapital von 1,9 Mio. Franken. Berücksichtigt man zusätzlich die Steuern von 11 Mio. Franken, belaufen sich die Abgaben an die öffentliche Hand auf rund 80 Mio. Franken. Pro Thurgauer, Thurgauerin ergibt dies im Schnitt knapp 270 Franken. 

Zufriedene Kunden und Mitarbeitende
Bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie ist die Bank weiterhin im Plan. Im Zuge der schrittweisen Erneuerung der Geschäftsstellen hat die TKB 2025 den Standort Aadorf in neuem Kleid wieder eröffnet und die TKB Müllheim umgebaut. Die vielfältigen Dienstleistungen rund um Vorsorge und Pensionierung sind unter der neuen Marke «TKB Pensionszentrum» gebündelt worden, wobei das umfassende Beratungsangebot auch Nicht-Kunden offensteht. Flexibler ausgestaltet worden sind auf das laufende Jahr hin die Basisleistungen im Privatkundengeschäft. Im Arbeitsmarkt und bei den Mitarbeitenden verfügt die TKB über ein sehr gutes Image. Das zeigt u.a. eine schweizweite Arbeitgeberbewertung, bei der die TKB als beste Bank punkten konnte. Überdurchschnittlich hoch ist die Kundenzufriedenheit, die seit 2025 noch intensiver und häufiger gemessen wird als früher. Auch für Gesellschaft und Region hat die TKB im Berichtsjahr Akzente gesetzt, u.a. mit Sponsoringleistungen im Umfang von über 1,6 Mio. Franken. 

Positiver Ausblick
Im laufenden Jahr will die TKB ihre Positionierung als Anlage- und Vorsorgebank weiter stärken. Dafür hat sie 2025 die organisatorischen Weichen gestellt und einen eigenständigen Geschäfts- und Vertriebsbereich Private Banking geschaffen. Auch im Bereich der Digitalisierung will sie die Möglichkeiten gezielter nutzen und ihre Prozesse noch effizienter ausgestalten. Im laufenden Jahr steht die Überprüfung der Unternehmensstrategie auf der Agenda, um einen nahtlosen Übergang auf die neue Periode sicherzustellen. Bereits aktualisiert worden ist die Nachhaltigkeitsstrategie. Für das laufende Jahr geht die TKB von einem erfolgreichen Geschäftsgang aus. In finanzieller Hinsicht erwartet sie aber einen tieferen Unternehmenserfolg als 2025. 

Zitate zum Jahresergebnis

Roman Brunner, Präsident des Bankrates: «Die TKB beweist auch in anspruchsvollen Zeiten Stabilität und eine hohe Konstanz bei Wachstum und Erträgen.»

Thomas Koller, Vorsitzender der Geschäftsleitung: «Die TKB konnte 2025 erneut ausgezeichnete Leistungen erzielen und die Kundenzufriedenheit hochhalten.»

Bildlegende: Die Thurgauer Kantonalbank präsentiert erneut ein sehr gutes Geschäftsergebnis.
 

____________

Kontakt für die Redaktion
 
Anita Schweizer, Direktwahl 071/626 69 49, anita.schweizer@tkb.ch
medien@tkb.ch

investoren@tkb.ch

Kurzporträt der Thurgauer Kantonalbank



Ende der Adhoc-Mitteilung
Sprache: Deutsch
Unternehmen: Thurgauer Kantonalbank
Bankplatz 1
8570 Weinfelden
Schweiz
E-Mail: medien@tkb.ch
Internet: www.tkb.ch
ISIN: CH0231351104
Valorennummer: 23135110
Börsen: SIX Swiss Exchange
EQS News ID: 2278402

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2278402  19.02.2026 CET/CEST

Analysen zu Thurgauer Kantonalbank

  • Alle
  • Kaufen
  • Hold
  • Verkaufen
  • ?
Zu diesem Datensatz liegen uns leider keine Daten vor.
Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

Gold & Silber: Ausblick 2026 mit Torsten Dennin

Gold & Silber im Crash – was steckt hinter dem Preisrücksetzer?
Nach starken Kursanstiegen bei Gold und Silber kam es Anfang 2026 zu historischen Rücksetzern . Doch was waren die Ursachen? Und wie geht es jetzt weiter mit den Edelmetallen und dem «digitalen Gold» Bitcoin?

Im Gespräch mit Prof. Dr. Torsten Dennin, CIO von Asset Management Switzerland AG und Rohstoffexperte, analysieren wir:

Warum Silber innerhalb weniger Tage über 30 % verlor
Parallelen zum „Silver Thursday“ 1980
Welche Rolle die Fed und Zinserwartungen spielten
⚖️ Warum Silber stärker schwankt als Gold
Ob Gold wirklich ein „sicherer Hafen“ ist
Wie hoch die ideale Goldquote im Portfolio sein sollte
⛏️ Warum Gold- und Silberminen 2026 besonders spannend sein könnten
Warum 2026 ein Rohstoffjahr werden könnte (Öl, Kupfer, Agrarrohstoffe)
₿ Und was der Bitcoin-Rücksetzer mit Tech-Aktien gemeinsam hat

Spannend: Torsten Dennin hatte bereits im September eine Gold-Prognose von 4.200–4.400 USD und Silber bei 60–80 USD genannt – beide Ziele wurden erreicht bzw. übertroffen.

Ist der Rücksetzer nur eine gesunde Korrektur oder der Beginn einer grösseren Trendwende?
Jetzt reinschauen und die Einschätzung vom Experten erfahren!

Gold & Silber: Ausblick 2026 mit Torsten Dennin

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
SMI-Kurs: 13’799.59 19.02.2026 17:30:32
Long 12’042.60 13.81 SETB4U
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Thurgauer Kantonalbank am 19.02.2026

Chart