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Swatch Aktie 1225514 / CH0012255144

Stabile Dividende 30.01.2026 17:51:03

Swatch-Aktie trotzdem gesucht: Massiver Gewinneinbruch in 2025

Swatch-Aktie trotzdem gesucht: Massiver Gewinneinbruch in 2025

Swatch hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Umsatz und Gewinn erzielt, nachdem der Uhrenkonzern im Vorjahr bereits einen massiven Rückgang erlitten hatte.

Trotz Ergebniseinbruch erhalten die Aktionäre eine stabile Dividende.

Der Umsatz sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken, wie am Freitag mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt und im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Verkäufe um 1,3 Prozent ab. Analysten hatten im Durchschnitt organisch mit einem Rückgang von 5,0 Prozent gerechnet.

Der Betriebsgewinn EBIT brach auf 135 Millionen Franken ein von 304 Millionen im Vorjahr. Das führte zu einer Marge von lediglich noch 2,1 Prozent nach 4,5 Prozent in 2024. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 25 Millionen (-89%). Analysten hatten im Durchschnitt 127 Millionen erwartet.

Den Aktionären will Swatch eine zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 4,50 Franken je Inhaberaktie auszahlen. Die Analystengemeinde hatte mit lediglich 3,43 Franken gerechnet.

Im Ausblick gibt sich Swatch für den weiteren Geschäftsverlauf zuversichtlich: Das sehr positive Momentum des zweiten Halbjahres und die Beschleunigung im letzten Quartal hätten sich im Januar 2026 in allen Preissegmenten fortgesetzt, hiess es. Der Konzern erwartet für 2026 eine sehr positive Entwicklung von Umsatz und Volumen. Die Profitabilität soll sich substanziell verbessern.

Swatch Group hält Produktionskapazitäten für Aufschwung bereit

Die Swatch Group hat im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch erlitten. Auch im Produktionsbereich erzielte der Konzern deutlich weniger Umsatz und musste ein stark negatives Betriebsergebnis hinnehmen, wie es am Freitag hiess. An ihren Mitarbeitenden hält die Gruppe aber auch in schwierigen Zeiten fest.

Der Konzern habe bewusst an seiner Strategie festgehalten, keine Entlassungen vorzunehmen, hiess es weiter. Es sei auch bewusst darauf verzichtet worden, Kurzarbeitsentschädigungen zu beantragen. Dabei wäre der mögliche Jahresbetrag laut Swatch "erheblich" gewesen.

In der Tat nahm 2025 der Personalbestand auf Konzernebene nur um 2,1 Prozent ab - und zwar via natürliche Fluktuationen. Insgesamt beschäftigte die Swatch Group per Ende des letzten Jahres 31'796 Personen.

Bereithalten für Aufschwung

Swatch sei die Aufrechterhaltung der Produktionskapazitäten sehr wichtig, betonte der Konzern. Man wolle auf die positive Dynamik der zweiten Jahreshälfte 2025 reagieren können, denn sie werde sich in 2026 fortsetzen.

Der Konzern geht in 2026 von einer "erheblichen" Verbesserung des Produktionsergebnisses aus. Und auch auf Gruppenebene werde sich die Profitabilität "substanziell" verbessern.

Im Jahr 2025 fiel der Umsatz der Swatch Group um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken zurück und der Betriebsgewinn hatte sich auf 135 Millionen mehr als halbiert. Dabei schmolz die operative Marge auf 2,1 Prozent nach bereits tiefen 4,5 Prozent im Vorjahr.

So reagiert die Swatch-Aktie

Die Aktien der Swatch Group zeigen sich am Freitag nach Vorlage von Jahreszahlen deutlich fester. Zwar hat der Uhrenkonzern im Jahr 2025 erneut weniger umgesetzt und einen Margeneinbruch hinnehmen müssen. In der zweiten Jahreshälfte machten sich aber deutliche Anzeichen einer Erholung bemerkbar und das Management um CEO Nick Hayek äusserte sich mit Blick nach vorne gewohnt positiv.

Letztlich kletterten Swatch Inhaber an der Schweizer Börse um deutliche 13,42 Prozent auf 183,00 Franken. Damit holten die Titel weiter verlorenes Terrain auf. Vergangenen Juli hatten die Papiere weniger als 130 Franken gekostet.

Die Swatch Group habe sich in der zweiten Jahreshälfte mit einem Wachstum von der starken Seite gezeigt, heisst es im Kommentar von Vontobel-Analyst Jean-Philippe Bertschy. Dabei habe sich die Umsatzentwicklung von -7,7 Prozent im ersten Halbjahr deutlich auf +4,7 Prozent in der zweiten Hälfte verbessert. Die Erwartungen des Marktes habe Swatch damit übertroffen.

Zudem habe sich das Management um CEO Nick Hayek optimistisch zum weiteren Geschäftsverlauf geäussert, so Bertschy weiter. Die positive Dynamik habe sich im Januar 2026 fortgesetzt. Die Talsohle scheine durchschritten, da der Druck aus China nachlasse und die Dynamik in den USA trotz des Zollstreits anhalte.

Die Zahlen liegen laut ZKB-Analyst Patrik Schwendimann beim Umsatz über dem Konsens, der operative Gewinnhebel habe aber voll negativ durchgeschlagen. Die Gruppe habe die Kapazitäten unverändert belassen und auch unter dem starken Franken gelitten. Derweil falle der Ausblick wie üblich positiv aus. Sollte der Konzern aber zu einer klar besseren Gewinnentwicklung zurückfinden, dann wäre die Aktie aus heutiger Sicht zu tief bewertet. Vieles hänge dabei von der Erholung in China ab.

Die Investoren dürften die wie üblich positiven Aussagen zum starken Start ins Jahr sowie zu den hohen Erwartungen für den weiteren Verlauf wohl gut aufnehmen, heisst es bei Bernstein. Allerdings bleibe abzuwarten, ob Swatch die Versprechungen erfüllen könne oder an der Börse eine Wertefalle ("Value Trap") bleibe, bis das Management die Tatsache des strukturell geschrumpften Absatzmarktes erkenne und seine Produktionskapazitäten zum Schutz der Marge entsprechend anpasse.

mk/ra

Biel (awp)

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Bildquelle: Keystone,Goran Bogicevic / Shutterstock.com

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