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Roche Aktie 1203211 / CH0012032113

Bilanz 29.01.2026 17:51:00

Roche-Aktie letztlich freundlich: Wachstumskurs setzt sich 2025 ungebremst fort - So viel verdiente das Management

Roche-Aktie letztlich freundlich: Wachstumskurs setzt sich 2025 ungebremst fort - So viel verdiente das Management

Roche schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück.

Die eigenen Ziele hat der Pharmakonzern erfüllt und auch der Blick nach vorne verspricht weiteres Wachstum. Die Prognose fällt allerdings wie üblich zunächst vorsichtig aus.

Insgesamt setzte Roche im vergangenen Jahr 61,5 Milliarden Franken um, ein Plus von 2 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen ergab sich ein Zuwachs von 7 Prozent, womit das eigene Ziel eines Wachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich erreicht wurde.

Während die Pharmasparte mit 47,7 Milliarden 3 Prozent mehr umsetzte, lagen die Einnahmen im Diagnostik-Geschäft bei 13,8 Milliarden und damit um 3 Prozent tiefer. Vor allem die mengenorientierte Beschaffung in China bremste das Wachstum im vergangenen Jahr aus.

Den Konzerngewinn beziffert Roche auf 13,8 Milliarden Franken nach 9,2 Milliarden im Vorjahr. Dies lag laut Roche an der starken operativen Leistung sowie Basiseffekten wegen Wertminderungen im Jahr 2024. Das operative Kernergebnis, das Analysten als Richtgrösse nutzen, stieg um 5 Prozent.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen etwas unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 wagt sich Roche beim Ausblick wie üblich nicht zu weit aus dem Fenster. Das Management um CEO Thomas Schinecker geht zu konstanten Wechselkursen von einem Anstieg der Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Der Kerngewinn je Titel soll im hohen einstelligen Prozentbereich steigen.

Ausserdem ist die Gruppe weiter bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.

Für 2025 sollen die Aktionäre eine auf 9,80 Franken von 9,70 Franken erhöhte Dividende erhalten.

Roche schlägt Lubomira Rochet für Zuwahl in VR vor

Der Roche-Verwaltungsrat schlägt den Aktionärinnen und Aktionären an der kommenden Generalversammlung die Zuwahl von Lubomira Rochet vor. Die 1977 geborene Managerin ist Executive Vice President und Mitglied der Konzernleitung von Société Générale, wie Roche am Donnerstag in der Mitteilung zum Jahresabschluss schreibt.

Rochet bringe umfassende Führungserfahrung sowie fundierte Expertise in digitalen und technologiebasierten Geschäftstransformationen mit, so Roche-VRP Severin Schwan.

Wie bereits früher angekündigt, tritt Claudia Suessmuth Dyckerhoff nicht zur Wiederwahl an. Sie gehört dem Roche-VR seit 2016 an.

Roche-CEO Schinecker verdiente 2025 total 10,2 Mio Fr.

Der Roche-Chef Thomas Schinecker hat im vergangenen Jahr leicht mehr verdient. Insgesamt erhielt der Top-Manager für 2025 eine Entschädigung in Höhe von 10,2 Millionen Franken. 2024 hatte die Gesamtentschädigung 10,0 Millionen betragen.

Das Basissalär erhöhte sich auf 3,5 Millionen Franken von 3,2 Millionen. Der Bonus fiel mit 3,0 Millionen dagegen etwas tiefer aus als 2024 (3,4 Mio).

Unter den variablen Entschädigungskomponenten des Roche-Chefs befinden sich Genussscheine und Aktien mit längeren Sperrfristen. Für die Berechnung der CEO-Kompensation berücksichtigt Roche diese Titel mit einem reduzierten Verkehrswert.

Alle Mitglieder der Roche-Geschäftsleitung zusammen erhielten 2025 total 32,2 Millionen Franken nach 30,8 Millionen im Jahr davor.

Verwaltungsratspräsident Severin Schwan verdiente für das vergangene Jahr wiederum 5,7 Millionen Franken. An alle Mitglieder des Verwaltungsrates zusammen wurden 9,0 Millionen Franken nach 9,1 Millionen im Jahr davor ausbezahlt.

Roche-Titel halten sich nach etwas enttäuschendem Schlussquartal stabil

Die Roche-Aktie notierte im SIX-Handel schlussendlich 2,57 Prozent höher bei 347 Franken.

Nach dem zuletzt guten Lauf der Roche-GS bis auf rund 355 Franken, setzt sich damit der Negativtrend der letzten Tage fort. Aber nicht nur die Titel von Roche stehen seit wenigen Tagen unter Druck, der Pharmasektor weltweit leidet unter neuen Vorgaben der US-Regierung zu Medikamentenpreisen.

Analysten sehen im Roche-Schlussquartal daher wohl auch eher enttäuschende Aspekte als positiv überraschende. Das Pharmageschäft habe insgesamt leicht unter den Erwartungen abgeschnitten, während sich das Diagnostikgeschäft im Rahmen der Prognosen bewege, so der Tenor. Dies gelte auch für den Absatz bei den wichtigsten Medikamente.

Gewinnseitig wird moniert, dass Roche gestiegene Vertriebskosten durch tiefere F&E-Ausgaben zu kompensieren versuchte und trotzdem die eigenen Gewinnerwartungen knapp verfehlte. Und auch für das laufende Jahr seien die Umsatz- und Gewinnziele ohne grössere Überraschungen geblieben.

Derweil rechnen etwa die Experten von Jefferies mit leicht tieferen Gewinnschätzungen, auch weil die Konsensschätzungen für 2026 bereits am oberen Ende der firmeneigenen Zielspanne liege.

Bei Vontobel ist man derweil der Ansicht, dass sich aufgrund der Reformen des Gesundheitswesens in China die Ergebnisse der Division Diagnostics normalisieren sollten. Zudem hält man die Gewinnprognose für "erreichbar".

Die Analyse der ZKB hält dagegen und sieht die Guidance für das Geschäftsjahr 2026 unter Berücksichtigung des von Roche erwarteten Währungsgegenwindes für etwas unter dem Konsens angesiedelt.

Basel (awp)

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Bildquelle: Keystone,SEBASTIEN BOZON/AFP/Getty Images

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