Steel Dynamics Aktie 551723 / US8581191009
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18.02.2026 18:53:40
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MÄRKTE USA/Fest - Anleger greifen bei Technologieaktien wieder zu
DOW JONES--Aufwärts geht es am Mittwoch an der Wall Street. Zum einen sorgen positive Konjunkturdaten für Kauflaune, zum anderen greifen die Anleger auch wieder bei Technologieaktien zu, die zuletzt aus Sorge über negative Folgen von KI-Anwendungen in Abseits geraten waren. Der Auftragseingang für langlebige Güter ist im Dezember in den USA nicht so stark gesunken wie befürchtet und die Industrieproduktion ist im Januar stärker gestiegen als erwartet.
Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,6 Prozent auf 49.842 Punkte, der breite S&P-500 steigt um 0,9 Prozent und die technologielastigen Nasdaq-Indizes legen um 1,3 Prozent zu.
Im späten Handelsverlauf wird das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung veröffentlich. Wie üblich hoffen die Marktteilnehmer dabei auf neue Erkenntnisse über den Zinskurs. Für einen stärkeren Impuls dürften aber eher am Freitag anstehende Preisdaten sorgen. Dann wird der Preisindex der persönlichen Ausgaben berichtet, eines der wichtigsten Inflationsmasse der US-Notenbank.
Am Anleihemarkt geht es nach den positiven Konjunkturdaten des Tages mit den Renditen nach oben, im Zehnjahresbereich um knapp 3 Basispunkte auf 4,08 Prozent. Die anziehenden Marktzinsen hieven den Dollar weiter nach oben - der Euro kommt auf 1,1809 Dollar zurück. Auch die Zusage Japans, 36 Milliarden Dollar in den USA zu investieren, gebe dem Greenback Rückenwind, heisst es. Dazu kommt aber auch eine gewisse Euro-Schwäche, nachdem die Financial Times Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied von EZB-Chefin Christine Lagarde aufbrachte.
Beim Gold nutzen die Anleger den Rücksetzer vom Vortag wieder zum Kauf. Der Preis erhöht sich um 2,5 Prozent auf 5.000 Dollar. Damit werden die Vortagesabgaben wieder wettgemacht. Die Ölpreise holen die Einbussen vom Vortag sogar mehr als wieder auf und steigen um bis zu 4,0 Prozent. Hier stützt Ernüchterung im Hinblick auf die US-iranischen Atomverhandlungen. "Der Iran hat über die Strasse von Hormus Einfluss auf den Ölpreis", erklärt Bjarne Schieldrop, Chef-Rohstoffanalyst bei SEB. Dazu endeten die Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern am Mittwoch ohne Durchbruch, womit russisches Öl zunächst weiter sanktioniert bleiben dürfte.
Palo Alto unter Druck
Unter den Einzelwerten verlieren Palo Alto 5,2 Prozent. Das Cybersicherheitsunternehmen hat zwar mit den Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen und seine Prognose für den Jahresumsatzes angehoben, doch enttäuscht die Gewinnprognose für das laufende Quartal.
Nvidia klettern um 2,3 Prozent, nachdem die Facebook-Mutter Meta angekündigt hat, "Millionen" der von Nvidia entwickelten Grafikprozessoren Blackwell und Rubin zu kaufen. Meta liegen gut behauptet im Markt.
Sandisk steigen um 3,3 Prozent, obwohl die frühere Mutter Western Digital angekündigt hat, weitere Aktien des Herstellers von Speichertechnologie zu veräussern. Western Digital verteuern sich um 8,5 Prozent. Mit Seagate (4,3%) legt eine weitere Speichertechnologieaktie kräftig zu.
Analog Devices hat für das erste Geschäftsquartal einen höheren Gewinn und ein Wachstum der Auftragseingänge gemeldet. Der Markt quittiert das mit einem Plus von 2,5 Prozent. Cadence Design Systems steigen um 9,2 Prozent, getrieben von stark ausgefallenen Geschäftszahlen.
Garmin machen einen Satz um 10,4 Prozent. Der Hersteller von Smartwatches und GPS-basierten Navigationsgeräten hat gewinnseitig die Prognosen übertroffen und dazu eine starke Prognose für 2026 abgegeben. Palantir Technologies ziehen um 4,4 Prozent an. Mizuho hat die Aktie des Datenanalyseunternehmens von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Die Analysten sehen Palantir in einer eigenen Kategorie aufgrund des Umsatzwachstums und der Margenausweitung, die "mit nichts anderem in der Softwarebranche vergleichbar" seien.
Kenvue steigen um 2,9 Prozent. Der Hersteller des Schmerzmittels Tylenol (Paracetamol) und Marken wie Listerine oder Neutrogena hat im Quartal mehr verdient als erwartet.
New York Times verteuern sich um 0,9 Prozent, nachdem der Investor Berkshire Hathaway eine neue Beteiligung aufgebaut hat.
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 49.841,60 +0,6 308,41 49.533,19
S&P-500 6.901,24 +0,9 58,02 6.843,22
NASDAQ Comp 22.860,70 +1,3 282,32 22.578,38
NASDAQ 100 25.028,07 +1,3 326,47 24.701,60
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
EUR/USD 1,1807 -0,4 -0,0046 1,1853
EUR/JPY 182,39 +0,4 0,6800 181,71
EUR/CHF 0,9117 -0,1 -0,0008 0,9125
EUR/GBP 0,8725 -0,1 -0,0009 0,8734
USD/JPY 154,47 +0,8 1,1900 153,28
GBP/USD 1,3528 -0,3 -0,0039 1,3567
USD/CNY 6,908 +0,1 0,0070 6,9080
USD/CNH 6,8858 +0,0 0,0028 6,8830
AUS/USD 0,7063 -0,3 -0,0021 0,7084
Bitcoin/USD 67.109,55 -0,8 -543,42 67.652,97
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 64,86 +4,1 2,53 62,33
Brent/ICE 69,95 +3,8 2,53 67,42
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.999,02 +2,5 121,76 4.877,26
Silber 77,84 +6,0 4,38 73,46
Platin 2.089,01 +4,0 81,07 2.007,94
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/gos/mgo
(END) Dow Jones Newswires
February 18, 2026 12:54 ET (17:54 GMT)
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