Fresenius Medical Care Aktie 523134 / US3580291066
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24.02.2026 15:46:37
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FMC-Aktie: Einführung eines neuen Dialysegeräts könnte Fresenius Medical Care in 2026 bremsen
Nach einem Gewinnsprung 2025 dürfte sich die Dynamik beim Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) Medicaldeutlich verlangsamen.
Im vergangenen Jahr war diese Kennziffer noch - auch dank des laufenden Sparprogramms - um 23 Prozent auf 2,21 Milliarden Euro angezogen, währungsbereinigt lag das Plus im Vergleich zum Vorjahr bei 27 Prozent. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen von Analysten leicht. Unter dem Strich schnellte das Konzernergebnis nominal um 82 Prozent auf 978 Millionen Euro in die Höhe. Die Aktionäre sollen für 2025 eine leicht auf 1,49 Euro erhöhte Dividende erhalten. Seinen Umsatz hatte FMC im vergangenen Jahr zu konstanten Wechselkursen um 5 Prozent auf gut 19,6 Milliarden Euro steigern können - ungefähr auf diesem Niveau soll auch 2026 der Erlös abseits der Währungseffekte herauskommen.
FMC spart mit "FME25+" 2025 insgesamt 238 Millionen Euro ein
Das Transformationsprogramm "FME25+" des Dialysekonzerns Fresenius Medical Care (FMC) trägt weiterhin Früchte: Wie der DAX-Konzern bei Vorlage seiner Viertquartals- und Gesamtjahreszahlen mitteilte, hat er mit "FME25+" im vergangenen Jahr zusätzliche nachhaltige Einsparungen von 238 Millionen Euro erzielt. Damit übertrafen die Einsparungen das bereits angehobene Ziel für 2025 von etwa 220 Millionen Euro. Die kumulierten Einsparungen des gesamten Programms bezifferte FMC mit 804 Millionen Euro. Die damit verbundenen einmaligen Kosten, die als Sondereffekte verbucht werden, beliefen sich den weiteren Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf 194 Millionen Euro und summieren sich seit Beginn des Programms im Jahr 2021 auf 793 Millionen.
Der Dialysedienstleister will das Transformationsprogramm nun beschleunigen und weiter ausbauen: Bis zum Jahresende 2027 sollen sich die Einsparungen nun auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro belaufen nach bislang angepeilten 1,05 Milliarden.
Der Bad Homburger Konzern hatte auf seinem Kapitalmarkttag im vergangenen Juni seine neue Strategie "FME Reignite" vorgestellt. Im Zuge dessen ist das zunächst auf drei Jahre angelegte Transformationsprogramm "FME25", mit dem sich FMC von Unternehmensteilen trennt, die nicht zum Kerngeschäft gehören und einen margenverwässernden Effekt haben, in die Verlängerung gegangen, und heisst seither "FME25+". Im vergangenen Jahr kosteten besagte Veräusserungen FMC 244 Millionen Euro Umsatz, entsprechend einem Wachstumsrückgang von 130 Basispunkten. Zu den seit 2023 veräusserten Vermögenswerten zählen 391 Einrichtungen, rund 12.600 Mitarbeiter und 53.600 Dialysepatienten.
FMC plant 2026 mit stagnierenden US-Behandlungszahlen
Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) sieht auch in diesem Jahr noch keine Trendwende auf dem für ihn so wichtigen US-Markt. Wie der DAX-Konzern bei Vorlage seiner Viertquartals- und Gesamtjahreszahlen mitteilte, geht er in diesem Jahr von weitgehend unveränderten Behandlungszahlen in den USA bei einer normal verlaufenden Grippesaison aus. Bereits im vergangenen Jahr stagnierten die organischen Behandlungsmengen in den USA. Die schwere Grippesaison Anfang des vergangenen Jahres hatte ein anhaltend hohes Sterblichkeitsniveau und eine grössere Anzahl von Behandlungsausfällen in den USA nach sich gezogen. Im Schlussquartal machte sich die neue Grippesaison im Dezember bemerkbar: Die organischen US-Behandlungsmengen gingen leicht um 0,2 Prozent zurück, nachdem sie im dritten Quartal marginal um 0,1 Prozent zugelegt hatten.
FMC bekräftigt Mittelfristziel
Der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) hat sein Ziel bekräftigt, bis 2030 eine operative Ergebnismarge ohne Sondereffekte im mittleren Zehnerprozentbereich anzustreben. Dies gilt sowohl für den Konzern als auch für das Dialysedienstleistungsgeschäft (Care Delivery) und das Geschäft mit Dialyseprodukten (Care Enablement). Value-Based Care - erst seit Mitte vergangenen Jahres ein eigenständiger Unternehmensbereich - soll bis 2030 weiterhin eine Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich erreichen.
Die durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR) beim operativen Ergebnis veranschlagt der DAX-Konzern währungsbereinigt und ohne Berücksichtigung von Sondereffekten im Zeitraum 2025 und 2028 mit 3 bis 7 Prozent. Beim Umsatz peilt FMC zwischen 2025 und 2030 eine durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR) für Care Delivery im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich und für Care Enablement im mittleren einstelligen Prozentbereich an.
FMC sieht 2026 wegen HVHDF-Einführung in den USA als Übergangsjahr
Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) hat bei seinem verhaltenden Ergebnisausblick für dieses Jahr Gegenwind durch Inflation und regulatorische Effekte sowie strategische Investitionen berücksichtigt. Während der DAX-Konzern den voraussichtlichen Kostendruck mit 200 bis 300 Millionen Euro bezifferte, setzte er für regulatorische Belastungen 150 bis 200 Millionen Euro an. Die geplante Höhe der strategischen Investitionen gab er mit 100 bis 150 Millionen Euro an. Darin enthalten sind neben IT-Ausgaben auch die Kosten für die gross angelegte US-Markteinführung neuer Dialysegeräte für die hochvolumige Hämodiafiltrationstherapie (HVHDF). Wie Vorstandsvorsitzende Helen Giza während der Bilanzpressekonferenz sagte, dürfte von besagten 100 bis 150 Millionen Euro in diesem Jahr grob die Hälfte auf die HVHDF-Einführung in den USA entfallen, was auch Schulungen für Krankenpfleger und Techniker umfasst.
FMC setzt grosse Hoffnungen in die flächendeckende HVHDF-Einführung, da mit dem neuen Therapiestandard auch eine geringere Patientensterblichkeit einhergehen soll. Das anhaltend hohe Sterblichkeitsniveau und die damit einhergehende grössere Anzahl von Behandlungsausfällen lässt FMC seit geraumer Zeit mit mauen Behandlungszahlen auf dem für den Bad Homburger Konzern so wichtigen US-Markt kämpfen. Vor dem Hintergrund dieser gross angelegten Aktion und den damit verbundenen Kosten sieht der Konzern 2026 nach den Worten von CEO Helen Giza denn auch als Übergangsjahr. Die Vorstandsvorsitzende ist nach eigenen Worten sehr zuversichtlich, auf 2 Prozent und mehr Behandlungswachstum in den USA und damit auf das Vor-Corona-Niveau zurückzukommen.
Im XETRA-Handel verlieren die Anteile zeitweise 7,47 Prozent auf 38,30 Euro./tav/stk
BAD HOMBURG (awp international) / Dow Jones Newswires
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