Deutsche Telekom Aktie 544230 / US2515661054
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26.02.2026 17:54:00
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Deutsche Telekom-Aktie gefragt: Umsatzerwartung geschlagen - Positive Wachstumsprognose für 2026
Die Deutsche Telekom hat ihren Wachstumskurs im vierten Quartal 2025 fortgesetzt und für das laufende Jahr weiteres Wachstum in Aussicht gestellt.
Für das Schlussquartal 2025 wies die Telekom ein Umsatzwachstum von 2,5 Prozent auf 31,72 Milliarden Euro aus. Analysten hatten der Telekom im Mittel 31,275 Milliarden Euro Umsatz zugetraut. Auf ihrem Heimatmarkt ist die Telekom im vierten Quartal 2025 wieder gewachsen: Hier legte der Gesamtumsatz um 2,7 Prozent zu, nachdem der Umsatz dort im dritten Quartal um 1,8 Prozent zurückgegangen war, und um 1,3 Prozent sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal.
Deutsche Telekom übertrifft eigene Ziele 2025 marginal
Die Deutsche Telekom hat ihre eigenen Ziele im vergangenen Jahr auf Basis konstanter Wechselkurse marginal übertroffen. Wie der DAX-Konzern mitteilte, wuchs er 2025 organisch, also ohne den Einfluss von Wechselkursveränderungen und des Konsolidierungskreises, um 4,2 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro. Bei den Service-Umsätzen betrug der organische Zuwachs 3,8 Prozent.
Das bereinigte EBITDA AL stieg organisch um 4,7 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro. Die berichteten Wachstumsraten fielen in erster Linie wegen des im Jahresvergleich schwächeren US-Dollar mit 2,9 Prozent beim Umsatz, 2,9 Prozent bei den Service-Umsätzen und 2,8 Prozent beim bereinigten EBITDA AL niedriger aus. Der Free Cashflow AL fiel mit 19,5 Milliarden Euro um 2,0 Prozent höher aus als im Vorjahr.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 2,00 (Vorjahr 1,90) Euro. Hier hatte die Telekom rund 2,00 Euro in Aussicht gestellt. Beim Free Cashflow AL hatte sich der Bonner Konzern zuletzt rund 20,1 Milliarden Euro zum Ziel gesetzt und beim bereinigten EBITDA AL rund 45,3 Milliarden. Legt man für die bei der Prognose angegebenen Wechselkurse zugrunde, erreichte das bereinigte EBITDA AL 45,5 Milliarden Euro und der Free Cashflow AL 20,2 Milliarden Euro.
Die Prognose der Deutschen Telekom basiert aus Gründen der Vergleichbarkeit auf konstanten Wechselkursen. Für die Prognose des Jahres 2025 wurde der Dollar-Kurs mit dem Vorjahreswert von 1,08 Dollar je Euro angesetzt; am Ende stand der Wechselkurs jedoch bei 1,13 Dollar je Euro. Beim bereinigten EBITDA AL machte der Umrechnungseffekt im Gesamtjahr 2025 den Angaben zufolge rund 1,18 Milliarden Euro aus.
Ihren Dividendenvorschlag hatte die Deutsche Telekom bereits im November bekannt gegeben. Für 2025 will sie demnach 1,00 Euro je Aktie zahlen nach 0,90 Euro im Jahr davor.
Deutsche-Telekom-CEO bekräftigt Ziele für 2027
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Tim Höttges, sieht den DAX-Konzern auf dem besten Weg, seine auf dem Kapitalmarkttag 2024 vorgestellten Finanzziele für 2027 zu erreichen. "Heute kann ich Ihnen sagen: Wir sind voll auf Kurs. Beim Ergebnis, beim Free Cashflow und beim Gewinn je Aktie", sagte Höttges auf der Bilanz-Pressekonferenz. "Wir haben erreicht, was wir uns vorgenommen haben."
Auf dem Kapitalmarkttag 2024 hatte die Telekom in Aussicht gestellt, bis ins Jahr 2027, ausgehend von den Finanzkennzahlen 2023, jährlich durchschnittlich um jeweils rund 4 Prozent zu wachsen. Das bereinigte EBITDA AL soll demnach im Schnitt um 4 bis 6 Prozent pro Jahr zulegen. Dabei soll das Wachstum von beiden Seiten des Atlantiks kommen. Für den Konzern ohne das US-Geschäft hatte die Telekom für den Zeitraum bis 2027 ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 2,5 bis 3 Prozent in Aussicht gestellt - auch bei den Service-Umsätzen - sowie zwischen 3 und 4 Prozent beim bereinigten EBITDA AL. Der Free Cashflow AL des Gesamtkonzerns soll sich 2027 auf rund 21 Milliarden Euro belaufen. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie hatte die Telekom einen Anstieg um durchschnittlich mehr als 11 Prozent pro Jahr prognostiziert.
In diesem Jahr will die Telekom beim bereinigten EBITDA AL um 6 Prozent auf rund 47,4 Milliarden Euro zulegen. Der Free Cashflow AL soll um 3 Prozent auf rund 19,8 Milliarden Euro steigen, und das bereinigte Ergebnis je Aktie um rund 10 Prozent auf 2,20 Euro. Die Prognose basiert auf konstanten Wechselkursen. Dabei wurde der US-Dollar mit dem Vorjahreswert von 1,13 Dollar je Euro angesetzt.
Telekom sieht sich im Deutschlandgeschäft wieder auf Kurs
Die Deutsche Telekom sieht sich auf ihrem Heimatmarkt wieder auf Kurs. Im vierten Quartal wuchsen die Umsätze im Deutschlandgeschäft organisch um 2,8 (berichtet 2,7) Prozent. Im dritten Quartal war der Umsatz noch um 1,8 Prozent rückläufig gewesen, nach 1,3 Prozent sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal. Die gute Entwicklung im Schlussquartal führte Rodrigo Diehl, Vorstandsmitglied und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland, zum einen auf starke Umsätze mit den Glasfaser-Joint-Ventures zurück. Zum anderen habe das Wachstum der Service-Umsätze, sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk, dazu beigetragen, wie er auf der Bilanz-Pressekonferenz sagte. Diese wuchsen im Jahresvergleich um 1,5 Prozent. Im Mobilfunkbereich setzt sich das Wachstum der Vorjahre mit 2,5 Prozent gegenüber 2024 fort.
"Insgesamt bin ich deswegen zuversichtlich, dass wir die Prognose des Kapitalmarkttages aus 2024 erreichen", sagte Diehl. Im Zeitraum 2023 bis 2027 strebt die Telekom demnach ein Wachstum der Mobilfunk-Service-Umsätze von 2 bis 2,5 Prozent an. "In den ersten beiden Jahren hatten wir bereits ein Wachstum am oberen Ende dieses Bereichs erzielt, sodass wir im anvisierten Korridor landen sollten", fügte Diehl hinzu.
Auf der Seite der Service-Umsätze liege man derzeit unter dem auf dem Kaptalmarkttag kommunizierten Ziel. Dabei liege Mobilfunk im angepeilten Korridor, so der Telekom-Vorstand. Die Umsätze im Festnetzbereich seien dagegen schwächer als erwartet, was nach seinen Worten auf den Verlust von Breitbandkunden im vergangenen Jahr sowie auf eine ebenfalls unter den Erwartungen liegende B2B-Entwicklung zurückzuführen ist. In diesem Jahr werde mit einem ähnliches Wachstum bei den Service-Umsätzen gerechnet wie im Jahr 2025.
"Auf der EBITDA-Seite erwarten wir 2026 eine Verbesserung und eine Rückkehr zu einem normaleren Anstieg im Jahresvergleich", sagte Diehl. "Wir halten so weiterhin an unserem CMD-Ziel einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate des EBITDA AL von 2,5 bis 3,0 Prozent fest." Allerdings werde das Wachstum eher am unteren Ende dieser Spanne liegen.
Glasfaserausbau soll Schwerpunkt in Deutschland bleiben
Die Deutsche Telekom will ihren Fokus auf den Glasfaserausbau in Deutschland beibehalten. "Glasfaser bleibt unser Schwerpunkt", sagte Rodrigo Diehl, Vorstandsmitglied und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland, auf der Bilanz-Pressekonferenz des DAX-Konzerns. Nach seinen Worten hat die Telekom im vierten Quartal 164.000 Glasfaserkunden gewonnen - das beste Quartal aller Zeiten. Die Netzauslastung sei im Jahresvergleich um 11 Prozent gestiegen und liege bei 16,4 Prozent. Die Telekom sieht sich auf dem besten Weg, ihr Ziel von einer Million neuen Glasfaserkunden im Jahr 2027 zu erreichen.
"Wie bereits kommuniziert, werden wir unsere Glasfaserinvestitionen weiter erhöhen, finanziert durch Effizienzsteigerungen, Budgetverschiebungen und Steuererleichterungen auf Bundesebene", so Diehl. "Insgesamt entspricht das in Summe 800 Millionen Euro mehr für die Jahre 2026 bis 2028 - also ein klares Bekenntnis zum Glasfaserausbau, denn wir investieren weiterhin mehr als jedes andere Unternehmen in Deutschland."
Im XETRA-Handel zeigte sich die Aktie der Deutschen Telekom letztlich tiefer bei 32,91 Euro (-2,23 Prozent).
DOW JONES
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