Bergbahnen Engelberg-Truebsee-Titlis Aktie 52704495 / CH0527044959
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| Gondel-Unfall |
22.03.2026 14:33:36
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Bergbahnen Engelberg-Truebsee-Titlis-Aktie: "Titlis Xpress" fährt nach tödlichem Unfall wieder - Ermittlungen im Gange
Die Seilbahn zwischen den Stationen Trübsee und Engelberg-Stand hat am Samstag erstmals seit dem tödlichen Gondel-Unfall den Betrieb wieder aufgenommen. Dies geht aus den Informationen auf der Internetseite der Anlage hervor.
Die Gondel des "Titlis Xpress" war am Mittwoch um 11 Uhr abgestürzt. Sie überschlug sich mehrmals. Die einzige Insassin, eine 61-jährige Frau aus der Region, kam ums Leben.
Eine "unerwartet kräftige Böe" habe das Unglück des "Titlis Xpress" verursacht, teilte der Seilbahnbauer Garaventa am Freitag in einer schriftlichen Erklärung mit.
Die Gondel sei durch den Wind so stark ausgelenkt worden, dass sie mit einem Masten kollidierte und vom Seil gerissen wurde. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten demnach starke und böige Winde. Die Seilbahnanlage befand sich laut Garaventa zum Unfallzeitpunkt in einem technisch einwandfreien Zustand. Das Unternehmen hatte die Bahn zwischen Trübsee und Stand im Jahr 2015 gebaut.
Zum gleichen Schluss kam auch die Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust), welche die Unfallursache abklärt. Diese fand an der Klemme der Gondel und im Bereich der Rollenbatterie und des Seilfängers des Masten Spuren. Dies zeige, dass sich die Gondel über das Normalprofil hinaus bewegt habe, sagte Sust-Untersuchungsleiter Philippe Thürler auf Anfrage. Abgeschlossen seien die Arbeiten der Sust aber noch nicht. So waren etwa die Windmessungen am Freitag noch nicht fertig ausgewertet.
Titlis-Bahnen verzichteten vor Gondelabsturz auf eine Nachrüstung
Vor dem tödlichen Unfall am Titlis hat die Betreiberin auf eine von der Seilbahnherstellerin angebotene technische Nachrüstung verzichtet. Diese hatte die Herstellerin nach einem Absturz einer leeren Gondel in der Mythenregion im Jahr 2019 angeboten.
Norbert Patt, CEO der Titlis-Bahnen, bestätigte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht der "Sonntagszeitung". Die Seilbahnherstellerin Garaventa habe ihre Kunden im Jahr 2022 über die Möglichkeit einer Nachrüstung informiert. Die Titlis-Bahnen hätten jedoch kein Angebot für eine Umrüstung eingeholt. Konkret wäre ein Aufsatz an der Klemme vorgesehen gewesen, der die Gondeln am Seil festhält.
"Es war jedoch keine zwingende sicherheitsrelevante Aufforderung zur Nachrüstung", sagte Patt zu Keystone-SDA. "Ich kann Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, was der Grund war, dass wir auf die Einholung eines Angebotes im Jahr 2022 verzichteten haben", so Patt weiter. Die Informationen der Herstellerin hätten aber keinen Bezug zu einem Unfall wie dem in der Mythenregion enthalten.
Beim Unfall am Titlis war am Mittwoch eine 61-jährige Frau in der abstürzenden Golden ums Leben gekommen. Zwischen Trübsee und Stand hatte sich die Gondel vom Seil gelöst und war den Hang hinunter gestürzt. Als eine der Ursachen für den Unfall vermutet der Seilbahnbauer Garaventa eine starke Windböe, die zur Kollision der Gondel mit einem Mast geführt hat.
Ermittlungen im Gange
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung des Unfalls eingeleitet. Auch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat Ermittlungen aufgenommen. Die Titlis-Bahn ist am Samstag wieder in Betrieb genommen worden.
Beim Unfall 2019 mit einer unbesetzten Gondel am Mythen war die Sust zum Schluss gekommen, dass ebenfalls eine starke Windböe zur Kollision mit einer der Stützen geführt habe, worauf sie vom Förderseil getrennt worden und zu Boden gestürzt sei. Betriebliche Vorgaben für das Vorgehen bei kritischen Windverhältnissen seien vorhanden gewesen und wurden demnach beachtet. Ein Reagieren auf die unvermittelt aufkommende Windböe sei nicht möglich gewesen.
Engelberg OW (awp/sda)
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