| Analystenkonsens |
11.03.2026 16:00:00
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Ausblick Swiss Life: Weitere Dividendenerhöhung erwartet
Swiss Life setzt seit Jahren auf den Ausbau des Gebührengeschäfts und tut das auch im laufenden Strategieprogramm 2025 bis 2027.
Das Versicherungsunternehmen Swiss Life publiziert am Donnerstag, 12. März, die Resultate zum Geschäftsjahr 2025. Zum AWP-Konsens haben insgesamt neun Analysten beigetragen.
2025 (in Mio Fr.) AWP-Konsens 2024 Prämien 20'813 20'330 Fee-Erträge 2'564 2'492 Fee-Ergebnis 850 875 Adj. EBIT 1'821 1'783 Reingewinn 1'245 1'261 (in Fr.) Dividende je Aktie 36,93 35,00
Kommt Fee-Geschäft wieder in Schwung?
Das Gebühren- beziehungsweise Fee-Geschäft baut Swiss Life seit Jahren aus und bis 2027 sollen Finanzberatungen, die Vermögensverwaltung und der Verkauf von Vorsorgeprodukten über eine Milliarde Franken zum Gruppenergebnis beisteuern. Zum Vergleich: 2024 waren es 875 Millionen, drei Jahre zuvor nur 349 Millionen. Für 2025 erwarten Analysten gegenüber dem Vorjahr aber einen leichten Rückgang des Betriebsgewinns aus dem Fee-Geschäft. Grund dafür sind geringere Einnahmen aus Projektentwicklungen von Immobilien, etwa in Frankreich.
Fliessen weitere Milliarden an Neugeldern zu?
Erfolge verbuchte Swiss Life indes im Drittkundengeschäft der Vermögensverwaltung (TPAM). Da flossen der Gruppe in den ersten neun Monaten netto Neugelder in Höhe von 15,0 Milliarden Franken nach 3,4 Milliarden in der entsprechenden Vorjahresperiode zu. Vor allem der Einstieg ins Geschäft mit Index-Produkten hat dazu geführt. Für das Gesamtjahr hatte Swiss-Life-CEO Matthias Aellig vergangenen Herbst Neugelder im hohen 10-Milliarden-Bereich in Aussicht gestellt. Dieses Geld soll künftig zu höheren Gebühreneinnahmen führen.
Wie hoch fällt die nächste Dividendenerhöhung aus?
Die Aktionäre der Swiss Life sind es gewohnt, dass der Finanzkonzern die Dividende Jahr für Jahr erhöht. 2025 wurden 35 Franken je Aktie bezahlt und für 2026 gehen Analysten durchschnittlich von 36,93 Franken als Diviende aus. Dabei hob Swiss Life im neuen Strategieprogramm das Ziel zur Ausschüttungsquote auf "über 75 Prozent" von "über 60 Prozent" an. Ergänzt wird die Dividende durch Aktienrückkäufe. Bis im Mai läuft ein 750-Millionen-schweres Aktienrückkaufprogramm.
Das Geld für Ausschüttungen und Aktienrückkäufe generiert Swiss Life aus den Cash-Transfers, die von den operativen Einheiten an die Holding fliessen. In drei Jahren sollen sich die Transfers auf 3,6 bis 3,8 Milliarden Franken summieren. Für Analysten und Anleger bleibt eine nachhaltige und attraktive Ausschüttungspolitik ein zentraler Punkt bei der Swiss Life.
Kann die Aktie den Abwärtstrend brechen?
An der Börse hat die Swiss-Life-Aktie in der Vergangenheit von den stetig gestiegenen Dividenden und dem Wachstum im Gebührengeschäft profitiert. Im 2025 allein kletterte der Kurs um beinahe 25 Prozent in die Höhe, nach Kursavancen von jeweils über 20 Prozent in den beiden Jahren zuvor. Jüngst wurden Gewinne mitgenommen und die Titel gaben seit Jahresbeginn um über 10 Prozent nach. Dabei belasteten auch KI-Sorgen sowie die Börsenschwäche im Zuge des Iran-Kriegs den Titel.
lh/mk/an
Zürich (awp)
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