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Grundstück erworben 29.01.2026 17:51:00

ABB-Aktie erreicht neues Rekordhoch: Sprung im Schlussquartal - Industrieareal in Zürich verkauft

ABB-Aktie erreicht neues Rekordhoch: Sprung im Schlussquartal - Industrieareal in Zürich verkauft

Der Industriekonzern ABB verkauft ein rund 7000 Quadratmeter grosses Grundstück beim Bahnhof Zürich-Oerlikon an die Immobiliendienstleisterin Pensimo.

Im ersten Quartal 2026 werde ABB wegen dem Verkauf einen operativen Veräusserungsgewinn von rund 290 Millionen Franken vor Steuern ausweisen, schreibt ABB in einer Mitteilung vom Mittwochabend.

ABB benötige das Industrieareal nicht mehr als strategische Landreserve, heisst es weiter. Der Konzern ermögliche mit dem Verkauf des Grundstücks die Weiterentwicklung des Quartiers Neu-Oerlikon.

Die neue Eigentümerin Pensimo plant auf dem Grundstück eine Überbauung von rund 500 Wohnungen inklusive eines Hochhauses und Geschäftsflächen. Das ehemalige Industriegebiet solle in den nächsten Jahren zu einem Quartier mit einer Mischung aus Wohnen, Dienstleistung, Arbeitsplätzen sowie kulturellen und kommerziellen Angeboten entwickelt werden, heisst es in der Mitteilung.

ABB bleibe auch nach dem Verkauf des Grundstücks fest mit Zürich Oerlikon verbunden, wo sich seit der Fusion von BBC und ASEA 1988 der globale Konzernhauptsitz befindet, betont der Industriekonzern. Heute sind hier rund 500 Personen beschäftigt.

ABB macht Sprung im Schlussquartal

Das Technologieunternehmen ABB hat im Schlussquartal 2025 überraschend viele Aufträge erhalten, ist deutlich gewachsen und hat die Profitabilität verbessert. Im laufenden Jahr soll es ähnlich weitergehen.

Der vergleichbare Umsatz legte zwischen Oktober und Dezember um 9 Prozent auf 9,05 Milliarden US-Dollar zu, wie das auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnikk spezialisierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ein veritabler Sprung gelang beim Auftragseingang, also bei der Basis des künftiges Umsatzes. Er erhöhte sich auf vergleichbarer Basis um 32 Prozent auf 10,32 Milliarden.

Dies führte auch zu einer höheren Profitabilität. Die operative Marge (EBITA-Marge) erhöhte sich auf 17,6 von 16,6 Prozent. Beim jeweils von zahlreichen Sonderfaktoren beeinflussten Reingewinn ergibt sich ein ähnliches Bild. Mit 1,27 Milliarden nahm dieser um 29 Prozent zu. Die Zahlen sind um den angekündigten Verkauf der Robotics-Sparte bereinigt.

Im Gesamtjahr lag der Reingewinn mit 4,73 Milliarden Dollar um ein Fünftel über dem Vorjahreswert. Die Dividende soll um auf 0,94 von 0,90 Rappen erhöht werden. Ausserdem ist ein weiteres Rückkaufprogramm geplant.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) bei allen Zahlen übertroffen, besonders deutlich beim Auftragseingang.

Für das laufende erste Quartal erwartet ABB ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes von 7 bis 10 Prozent, die Marge sollte sich erhöhen. Im Gesamtjahr wird ein Wachstum von 6 bis 9 Prozent erwartet sowie eine leicht höhere Marge.

ABB legt neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 2 Mrd USD auf

Der Industriekonzern ABB legt ein neues Aktienrückkaufprogramm auf. Dieses habe ein Volumen von bis zu 2,0 Milliarden US-Dollar, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Das neue Programm laufe bis zum 27. Januar 2027.

Am (gestrigen) Mittwoch war ein vor Jahresfrist gestartetes Rückkaufprogramm ausgelaufen. Dieses belief sich auf bis zu 1,5 Milliarden Dollar.

ABB baut neuen Hauptsitz in Oerlikon

Der Technologiekonzern ABB baut sich in Zürich Oerlikon eine neue Konzernzentrale. Die 500 Angestellten am bisherigen Hauptsitz sollen dort 2031 einziehen können.

Die neue Zentrale werde aus einem bestehenden historischen Gebäude, welches heute vermietet sei, und einem neuen Erweiterungsbau bestehen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Kosten für das Bauvorhaben werden auf rund 80 Millionen Schweizer Franken geschätzt.

Das Gestaltungskonzept für das Vorhaben stammt laut den Angaben vom Architekturbüro Christ & Gantenbein. In ihrem Konzept werde sichergestellt, dass der Charakter des markanten historischen Gebäudes erhalten bleibe.

Der neue Hauptsitz wird laut den Angaben eine Bruttogeschossfläche von rund 10'800 Quadratmetern aufweisen. Vorgesehen seien auch Einrichtungen wie eine 200 Quadratmeter grosse Lounge und Cafeteria, ein Foyer- und Ausstellungsbereich von 280 Quadratmetern, ein Auditorium von 450 Quadratmetern und ein 80 Quadratmeter grosser Erholungsbereich inklusive Fitnesscenter.

Laut ABB-CEO Morten Wierod unterstreiche das Projekt das "starke Bekenntnis zur Schweiz und zur Stadt Zürich". Seit der Fusion von BBC und Asea im Jahr 1988 befinde sich der globale Hauptsitz in Zürich.

Bis zur Fertigstellung der neuen Zentrale nutzt ABB gemäss Communiqué weiterhin das Gebäude "Cityport" beim Bahnhof Zürich Oerlikon, für das bis 2031 ein Mietvertrag bestehe.

ABB-Aktien erklimmen neue Rekordhöhen

Die Aktien von ABB eilen von Rekord zu Rekord. Der Industriekonzern hat mit seinen vorbörslich gezeigten Zahlen die Erwartungen der Analysten mehr als übertroffen - wenn nicht gar pulverisiert. Auch die Guidance für 2026 überzeugt die Anleger.

Letztlich kletterten die ABB-Papiere an der Schweizer Börse um 8,46 Prozent auf 66,38 Franken. Das neue Allzeithoch wurde bei 67,22 Franken notiert.

Die vorgelegten Zahlen zum Schlussquartal 2025 fielen besser aus als erwartet. Besonders gilt dies für den Auftragseingang, bei dem ABB zum ersten Mal in einem Quartal die 10-Milliarden-Dollar-Marke knackte.

"Die Bedenken der Investoren hinsichtlich der Verlangsamung der Bestellungen im Bereich Elektrifizierung waren unbegründet", heisst es in einem Kommentar von JP Morgan. Für 2026 bedeute dies bessere Wachstumsaussichten. Auch bei anderen Kennzahlen seien die Erwartungen übertroffen worden, und auch das Rückkaufprogramm sei grösser als angenommen, so der zuständige Analyst.

Vor allem das Geschäft mit Rechenzentren wächst nach wie vor "hervorragend", streicht ZKB-Analyst Florian Sager heraus. Und das Wachstum der Aufträge im Bereich Elektrifizierung um ein Drittel sei insofern "bemerkenswert", als dieser die stärksten Margen und das grösste Aufwärtspotential aufweise.

Gut kommt bei Analysten auch der Ausblick an. Vor allem die Prognosen für das Umsatzwachstum lägen klar über den Erwartungen. Betreffend Marge hätte die ZKB zwar etwas mehr erwartet - aber das ABB-Management gelte in Sachen Guidance ohnehin als "konservativ".

Schon in der letzten Zeit waren die ABB-Aktien gefragt. Bis um Vorabend hatten sie im Jahresverlauf um mehr als 3 Prozent zugelegt und damit schon Bestmarken gesetzt. Im Vorfeld der Zahlen wurde laut Händlern noch über die Gefahr von Gewinnmitnahmen diskutiert. Diese seien nun obsolet geworden, heisst es.

Zürich (awp)

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Bildquelle: ABB,Keystone,Bocman1973 / Shutterstock.com
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