Goldpreis: Heftigste Verkaufswelle seit Oktober 2019 | 08.03.21 | finanzen.ch
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Goldpreis und Ölpreis 08.03.2021 07:48:57

Goldpreis: Heftigste Verkaufswelle seit Oktober 2019

An den Terminmärkten haben grosse wie kleine Terminspekulanten in der Woche zum 2. März im grossen Stil auf einen fallenden Goldpreis gewettet.

von Jörg Bernhard

Laut aktuellem Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC hat sich zum einen die Anzahl offener Kontrakte innerhalb einer Woche von 481'100 auf 467'000 Futures (-2,9 Prozent) reduziert. Zum anderen ging es mit dem Optimismus der spekulativen Marktakteure steil bergab. Bei der kumulierten Netto-Long-Position (Optimistische Markterwartung) grosser und kleiner Terminspekulanten stellte sich ein dickes Minus von 251'700 auf 222'200 Kontrakte (-11,7 Prozent) ein, was den heftigsten Rückschlag seit 17 Monaten darstellt. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Goldpreis nun auf Tuchfühlung mit der massiven Unterstützungszone im Bereich von 1'700 Dollar - Langeweile, Fehlanzeige.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,60 auf 1'703,10 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Drohnen-Angriffe auf Saudi-Arabien

Nach der Entscheidung der OPEC+-Staaten, die beschlossenen Förderkürzungen auch im April beizubehalten, kletterte der Ölpreis auf den höchsten Stand seit Anfang 2020. Auch die am Freitag veröffentlichten Daten zum US-Arbeitsmarkt fielen angesichts einer Arbeitslosenraute in Höhe von 6,2 Prozent und 379'000 neu geschaffener Stellen erheblich besser als erwartet aus. Zum Wochenstart machte der Ölpreis einen weiteren Satz nach oben, nachdem saudi-arabische Ölanlagen mit Drohnen von vom Iran finanzierten Rebellen aus dem Jemen angegriffen wurden. Damit gibt es ein weiteres Kaufargument für Öl: das geopolitische Risiko.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,26 auf 67,35 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,37 auf 70,73 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.ch

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