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Investition verweigert? 31.08.2018 20:31:00

VW hätte Tesla beim Delisting unterstützt - Elon Musk lehnte den Volkswagen-Einstieg ab

VW hätte Tesla beim Delisting unterstützt - Elon Musk lehnte den Volkswagen-Einstieg ab

Die Finanzierung für den Rückzug Teslas aus dem Aktienmarkt sei gesichert, twitterte Elon Musk vor wenigen Wochen im selben Atemzug, indem er seine Delisting-Pläne überhaupt erstmals öffentlich machte. Seit diesem Zeitpunkt schossen wilde Spekulationen darüber ins Kraut, welche Investoren das Tesla-Delisting finanzieren würden - und ob es diese auch tatsächlich gibt, was auch die US-Börsenaufsicht SEC hellhörig werden liess. Bekannt war lediglich, dass Tesla in Gesprächen mit dem Saudi-Arabischen Staatsfonds sei. Am vergangenen Samstag vollführte Tesla jedoch überraschend eine scharfe Kehrtwende und verkündete das Ende der Delisting-Pläne für die Tesla-Aktie. Erst danach berichtete das "Wall Street Journal", dass offenbar auch der deutsche Autobauer Volkswagen Interesse an einem Einstieg bei Tesla bekundet hatte.

Elon Musk war gegen VW als Investor

Offiziell begründete Elon Musk den Schritt, Tesla nicht von der Börse zu nehmen, damit, dass es Widerstand aus dem Aktionärskreis gegeben hätte. Zudem sei das Vorhaben doch deutlich zeitaufwändiger gewesen als zunächst erwartet. Bekannt ist jedoch inzwischen auch, dass dem Tesla-Chef die Vorstellung von VW als Investor bei Tesla nicht behagt hat. Musk habe befürchtet, dass VW dadurch zu viel Einfluss erhalten hätte, schreibt beispielsweise das Online-Automagazin "Electrek". Ob es überhaupt zu konkreten Verhandlungen bezüglich einem möglichen Mitspracherecht seitens VW bei Tesla gekommen war, ist nicht bekannt.

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Was Volkswagens Interesse für die Tesla-Aktie bedeutet

Klar ist inzwischen: Tesla hätte offenbar tatsächlich genug Investoren gefunden, um das Delisting umzusetzen. Neben Volkswagen sollen auch der Finanzinvestor Silver Lake sowie weitere Investoren Interesse an einem Einstieg bei Tesla gezeigt haben. Das bedeutet konkret, dass viele namhafte Geldgeber offenbar bereit waren 30 Milliarden Dollar auf den Tisch zu legen, um Tesla-Aktien zum Preis von 420 US-Dollar zu kaufen. Sollte Der E-Autobauer Ende des Jahres tatsächlich wie von Musk angekündigt schwarze Zahlen präsentieren, könnte das der Tesla-Aktie kräftig Schub verleihen - den Rückhalt finanzkräftiger potenzieller Investoren hat das Unternehmen offenbar. Auch der Analyst Ben Kallo vom Vermögensverwalter Robert W. Baird geht von einem mittelfristigen Kursanstieg aus, sobald sich das Augenmerk der Finanzmärkte wieder mehr auf das eigentliche Geschäft von Tesla richte. Bis es soweit sei, könne es jedoch noch zu kurzfristigen Turbulenzen kommen, glaubt Kallo. Er setzte das Kursziel für die Tesla-Aktie bei 411 US-Dollar fest mit der Begründung, dass Teslas Kerngeschäft zum augenblicklichen Zeitpunkt durchaus unterbewertet sein könne.

Redaktion finanzen.net

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Bildquelle: FotograFFF / Shutterstock.com,JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images,Gl0ck / Shutterstock.com,John Keeble/Getty Images

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