|
05.03.2026 11:24:36
|
Helsana verdient 2025 weniger
Zürich (awp) - Der Krankenversicherer Helsana hat 2025 erneut mehr Prämien eingenommen und neue Kundinnen und Kunden dazugewonnen. Belastet wurde das Ergebnis aber durch eine geringere Anlageperformance sowie eine leicht verschlechterte Schaden-Kosten-Quote, wodurch der Reingewinn sank.
Der Krankenversicherer konnte 2025 das Prämienvolumen mit einem Plus von 8,6 Prozent auf 8,96 Milliarden Franken steigern, wie den am Donnerstag veröffentlichten Jahresergebnissen der Versicherungsgruppe zu entnehmen ist.
Insgesamt sank das Jahresergebnis aber um ungefähr ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr auf 357 Millionen Franken. Grund dafür ist unter anderem die Performance der Kapitalanlagen, die sich um 1,2 Prozentpunkt auf 6,9 Prozent reduzierte.
Höhere Schaden-Kosten-Quote
Mit dem versicherungstechnischen Ergebnis von 43 Millionen zeigte sich Helsana zufrieden. Insgesamt resultierte für die Gruppe aber eine um 1,2 Prozentpunkte verschlechterte Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) von 99,5 Prozent. Eine Combined Ratio von unter 100 Prozent bedeutet, dass die Ausgaben der Gruppe im Versicherungsgeschäft geringer ausgefallen sind als die Prämieneinnahmen.
Dank Kostenmanagement konnte der Versicherer seine Effizienz dafür weiter verbessern. Die Betriebsaufwandsquote verringerte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent.
Leicht zulegen konnte Helsana beim Eigenkapital, das sich per Ende Jahr auf rund 3,3 Milliarden Franken gegenüber 3,22 Milliarden im Vorjahr belief.
Mehr Kunden gewonnen
In der Grundversicherung sei man hinsichtlich Prämien für das Jahr 2026 gut positioniert und habe 69'000 neue Versicherte dazugewonnen, hiess es in der Mitteilung. Gewachsen sei man aber vor allem bei den Zusatzversicherungen und im Unternehmensgeschäft.
Im Geschäft mit den Zusatzversicherungen verbesserte sich die Combined Ratio auf 92,4 Prozent. Dazu beigetragen habe neben dem Individualkundengeschäft auch das Krankentaggeldgeschäft, teilte Helsana mit. Auch im Unfall-Versicherungsgeschäft sei man mit einer Quote von 97,3 Prozent rentabel geblieben.
Strategisch setzt Helsana weiterhin auf Investitionen in Digitalisierung und neue Angebote. Neben der Weiterentwicklung des Kerngeschäfts plant der Versicherer zusätzliche Services in Bereichen wie mentale Gesundheit, Langlebigkeit, Kinderwunsch und Schwangerschaft, selbstbestimmtes Wohnen sowie Gesundheitssparten. Damit will sich die Gruppe für künftige Veränderungen im Gesundheitswesen positionieren.
sc/rw
Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer
Der Goldpreis hat ein neues Rekordniveau erreicht und notiert bereits seit mehreren Tagen über 5.000 US-Dollar. Doch profitieren davon auch die Minenaktien? Und ist es für Anleger sinnvoller, direkt Gold zu kaufen oder lieber in Unternehmen zu investieren, die Gold fördern?
Im Gespräch mit Tim Schäfer werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Gold- und Silberproduzenten sowie auf spannende Unternehmen rund um die Rohstoffbranche.
Diese Themen besprechen wir im Video:
• Warum der Goldpreis aktuell so stark gestiegen ist
• Die grössten Goldminen der Welt – Newmont und Barrick im Fokus
• Minenaktien vs. physisches Gold – was ist langfristig sinnvoller?
• Welche Risiken Minenbetreiber haben (Politik, Umweltauflagen, hohe Investitionen)
• Chancen bei Royalty- und Streaming-Unternehmen wie Franco-Nevada oder Wheaton Precious Metals
• Warum Kupfer, Stahl und andere Rohstoffe durch Infrastruktur und Digitalisierung immer wichtiger werden
• Welche Branchen zusätzlich profitieren – z.B. Baumaschinenhersteller wie Caterpillar
https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
SMI geht wenig bewegt ins Wochenende -- DAX beendet Freitagshandel im Minus -- Wall Street schliesst schwächer -- Asiens Börsen letztlich tieferDer heimische Aktienmarkt zeigte sich am Freitag volatil. Auch der deutsche Aktienmarkt konnte seine zwischenzeitlichen Gewinne nicht nachhaltig verteidigen. Die US-Börsen notierten am Freitag tiefer. An den asiatischen Börsen dominierten zum Wochenende die Bären.


