| 10-Milliarden-Ziel |
10.03.2026 23:11:00
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Gigantischer Datenvorsprung bei Tesla-Aktie: FSD erreicht 8 Milliarden Meilen vor Europa-Start
Tesla hat bei seinem Fahrassistenzsystem FSD die Marke von 8 Milliarden gefahrenen Meilen überschritten. Parallel baut das Unternehmen seine Testaktivitäten in Schweden aus.
• Allein in den ersten 50 Tagen des Jahres 2026 kamen rund 1 Milliarde neue FSD-Meilen hinzu
• Laut Teslas Sicherheitsdaten ereignet sich mit FSD ein schwerer Unfall pro 5,3 Millionen Meilen
8 Milliarden Meilen und neue Sicherheitsdaten
Wie Tesla am 18. Februar 2026 in einem Beitrag auf der Plattform X mitteilte, haben Tesla-Fahrzeuge kumuliert mehr als 8 Milliarden Meilen (rund 12,9 Milliarden Kilometer) mit aktiviertem FSD (Supervised) zurückgelegt. Noch am 27. Dezember 2025 hatte das Unternehmen die 7-Milliarden-Marke verkündet. Die Geschwindigkeit, mit der neue Meilen hinzukommen, nimmt dabei deutlich zu. Allein in den ersten 50 Tagen des Jahres 2026 kamen rund 1 Milliarde Meilen hinzu.
Tesla owners have now driven >8 billion miles on FSD Supervisedhttps://t.co/0d66ihRQTa pic.twitter.com/TXz9DqOQ8q
- Tesla (@Tesla) February 18, 2026
Parallel zum Meilenstein aktualisierte Tesla die Sicherheitsstatistiken auf seiner offiziellen FSD-Sicherheitsseite (tesla.com/fsd/safety). Demnach verzeichnete ein Tesla mit aktiviertem FSD (Supervised) im erfassten Zwölfmonatszeitraum einen schweren Unfall pro 5,3 Millionen gefahrene Meilen. Zum Vergleich: Manuell gesteuerte Teslas mit aktiven Sicherheitssystemen kamen auf einen schweren Unfall pro 2,2 Millionen Meilen, während der US-Durchschnitt bei einem schweren Unfall pro 660.164 Meilen lag. Insgesamt registrierte Tesla im Berichtszeitraum 830 schwere Kollisionen mit aktiviertem FSD über rund 4,4 Milliarden gefahrene Meilen in Nordamerika. Die Daten umfassen laut Tesla alle Strassenklassen, einschliesslich Stadtverkehr, Landstrassen und Autobahnen.
Schweden als europäisches Testgebiet
Neben den Fortschritten in Nordamerika treibt Tesla auch die Erprobung in Europa voran. Bereits am 28. Januar 2026 hatte Tesla in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, die Genehmigung der schwedischen Transportbehörde für FSD-Tests auf dem gesamten staatlichen Strassennetz sowie im städtischen Gebiet der Gemeinde Nacka bei Stockholm erhalten zu haben. Nacka wurde damit zur ersten schwedischen Kommune, in der Tesla FSD (Supervised) im urbanen Verkehr erproben darf.
Wie die schwedische Lokalzeitung Jönköpings-Posten am 24. Februar 2026 berichtete, hat Tesla anschliessend auch bei der Stadt Jönköping eine Genehmigung für lokale FSD-Tests beantragt. Sofia Bennerstål, Teslas Leiterin für Public Policy in Nordeuropa, bestätigte gegenüber der Zeitung die Einreichung des Antrags und erklärte, man sei mit den bisherigen Tests in der Region zufrieden. Die geplanten Tests sollen mit einer begrenzten Anzahl firmeneigener Fahrzeuge und geschulten Sicherheitsfahrern am Steuer durchgeführt werden. Allerdings berichtete Jönköpings-Posten am 3. März 2026, dass die Stadt Jönköping die Einladung zu einem Treffen vorerst abgelehnt hat. Trafikchefin Ida Hedberg erklärte, eine Teilnahme an solchen Tests sei derzeit nicht aktuell. Die Gemeinde Mullsjö in der selben Provinz zeigte sich hingegen offen für eine Zusammenarbeit mit Tesla.
Auf dem Weg zu 10 Milliarden Meilen
Die Expansionsstrategie in Schweden ist Teil von Teslas Bemühungen, FSD (Supervised) für den europäischen Markt zu validieren. Europäische Strasseninfrastruktur, Verkehrsregeln und Fahrgewohnheiten unterscheiden sich erheblich von den nordamerikanischen Bedingungen, auf denen der Grossteil der bisherigen FSD-Trainingsdaten basiert. Kommunale Genehmigungen ermöglichen es Tesla, Daten in urbanen Umgebungen mit Kreisverkehren, komplexen Kreuzungen und gemischtem Verkehr zu sammeln.
CEO Elon Musk hatte im Januar 2026 erklärt, Tesla benötige etwa 10 Milliarden Meilen an Trainingsdaten, um sicheres unbeaufsichtigtes Fahren zu erreichen. Beim aktuellen Tempo, mit über 20 Millionen gefahrenen FSD-Meilen pro Tag im ersten Quartal 2026, könnte die Flotte diese Schwelle noch in diesem Jahr erreichen. FSD (Supervised) bleibt dabei ein Fahrassistenzsystem, das die aktive Überwachung durch den Fahrer voraussetzt und kein vollautonomes Fahren darstellt.
D. Maier / Redaktion finanzen.ch
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