| Geldprobleme? |
20.10.2017 07:23:56
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Entlassungen bei Tesla: Das soll der wahre Grund für die Kündigungswelle sein
Mitten im schwierigen Produktionsausbau für das wichtige Model 3 hat Tesla mehrere hundert Mitarbeiter entlassen. Doch deren mangelnde Leistung soll nicht der wahre Grund für die Kündigungen gewesen sein.
Nach jährlicher Mitarbeiterbewertung
Umso verwunderlicher, dass just in dieser Situation die Entlassung von mehreren hundert Tesla-Mitarbeitern bestätigt wurde. Als Grund für die Kündigungswelle nannte Tesla "mangelnde Leistungen". Die Angestellten haben offenbar den Leistungsansprüchen des Autobauers nicht genügt - die Entlassungen seien das Ergebnis einer jährlichen Überprüfung des Unternehmens, so ein Konzernsprecher. Doch an dieser Darstellung melden ehemalige Angestellte jetzt ihre Zweifel an.
Geht Tesla das Geld aus?
Tatsächlich seien Kosteneinsparungen der Hintergrund der jüngsten Entlassungswelle, mutmassen Ex-Arbeitnehmer von Tesla gegenüber dem Fernsehsender CNBC. Denn es soll bei zahlreichen gekündigten Mitarbeitern kein Leistungsproblem gegeben haben. Stattdessen sollen vorrangig "die am höchsten bezahlten Mitarbeiter" betroffen sein, so ein ehemaliger Angestellter.
Dass Tesla Geldprobleme hat, wird bereits seit geraumer Zeit gemutmasst. Schliesslich hatte sich der Autobauer erst im März über eine Kapitalerhöhung frisches Geld am Kapitalmarkt verschafft. Im Juni stockte das Unternehmen seine Kreditlinie bei der Deutschen Bank auf - 1,2 Milliarden US-Dollar nahm der Musk-Konzern zusätzlich auf, um für den Produktionsstart des Model 3 gewappnet zu sein.
Die jüngsten Entlassungen vermeintlich hoch bezahlter Angestellter könnten ins Bild passen. Zumal die Angestellten, die den Konzern verlassen mussten, ausschliesslich aus dem Tesla-Autosegment stammen - in anderen Produktsegmenten hat die jährliche Leistungsüberprüfung CNBC zufolge nicht zu derartigen Konsequenzen geführt. Und Tesla hat die gekündigten Mitarbeiter wohl recht schnell vom Gehaltszettel streichen wollen: Einige seien per Telefon von der Kündigung unterrichtet worden, sie hätten das Büro am nächsten Tag gar nicht mehr betreten müssen. Einigen seien direkt Abfindungsangebote gemacht worden.
Tesla hält sich bedeckt
Tesla selbst hat sich noch nicht zu den Spekulationen, dass die Kündigungen eher Kostensenkungsmassnahmen als leistungsbasierte Konsequenzen seien, geäussert. Ein Sprecher hatte im Zusammenhang mit der Kündigungswelle aber zuvor betont, es habe im Rahmen der Leitungsüberprüfung für Mitarbeiter auch Belohnungen und Boni gegeben. Zudem wolle man den grössten Teil der aktuell ausgeschriebenen Stellen auch weiterhin besetzen.
Redaktion finanzen.net
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